News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Aeronauten im Fabriggli in Buchs, 4. März 2011

Drucken E-Mail
von TheNoise am Montag, 7. März 2011 in Konzertberichte   
aeronautenWarum tanzt denn hier keiner?
Der mangelnde Bewegungsdrang des Publikums stört die Aeronauten nicht. Auf der Bühne findet sich genügend, die antreiben und mitreissen.

Vor 25 Jahren schon sei er im Fabriggli aufgetreten, erzählt Frontmann Oliver Maurmann, damals noch mit seinem Trio Freds Freunde. Dann lassen es die Aeronauten noch einmal krachen. Es ist bereits das zweite Zugabenset des Abends, sie spielen direkter, punkiger als zuvor und signalisieren damit: Diese Erinnerung an die Anfänge ist der Schlusspunkt eines Best-Of-Programms mit frühen Stücken wie „Sexy Terrorist“ und „Freundin“ und aktuellen, wie „Hallo Leidenschaft“ und „Womunidure“.

Die Aeronauten wollten zu ihren oft hintersinnig-ironischen Texten immer schon fetzig- geschmeidige Musik ohne stilistische Grenzen machen. Soulige Bläser gehören zum Standard,  Anleihen an Ska und Country sind eine willkommene Abwechslung. Mittlerweile hat das Können den Willen zur Stilvielfalt annähernd eingeholt. Sie haben alle positiven Qualitäten einer Partyband: sie sind stilistisch abwechslungsreich, sie sind schmissig und sie verbreiten gute Laune. Weil sie aber nicht irgendwelche Gassenhauer nachspielen, sondern in ihren Texten eigenwillige Geschichten mit oft passend schräg phrasierten Reimen erzählen, spielen sie nur vor ein paar versprengten Fans.
Die Aeronauten starten ausgelassen und voller Bewegungsdrang – ganz so, als ob man sie schon lange nicht mehr auf die Bühne gelassen hätte. So sehen Menschen aus, die Spass an der Arbeit haben. Matthias Hipp gibt den Faxenmacher (was immer dann in die Hosen geht, wenn er die Ansagen übernimmt), Samuel Hartmann den beseelten Gitarristen, und Oliver Mauermann übernimmt wie gewohnt die Rolle des Anti-Conférenciers. Er gibt dem Auftritt den Charme des Unperfekten. Eine durchgestylte Aeronauten-Show wäre ohnehin nicht glaubwürdig und würde wohl die Reputation untergraben.

Die Aeronauten haben vornehmlich treibende Stücke ausgesucht. Zwischendurch nehmen sie ein bisschen Tempo raus. Und wenn sie mal unfreiwillig ein wenig an Fahrt verlieren, fangen sie sich rasch wieder. Es findet sich immer mehr als einer, der antreibt und mitreisst. Dass keiner tanzt, liegt nicht an den Aeronauten, sondern am Publikum. «Es sind viel mehr Männer hier als Frauen», stellte Oliver Mauermann schon nach wenigen Stücken fest, «wird brauchen also nicht damit zu rechnen, dass heute Abend getanzt wird. Die Aeronauten haben trotzdem vorschriftsmässig abgehoben.
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >