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The Baseballs

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Monsieur Gainsbourg Revisited
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The Ting Tings
We Started Nothing

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Zukunftsmusik
03.09.10
N.E.R.D – Nothing
The Thermals - Personal Life
The Clientele – Minotaur
Arp – The Soft Wave
Sam Prekop – Old Punch Card
Robyn – Body Talk Pt. 2
Electric Sunset – Electric Sunset
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Konzertausblick Februar 2010

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von Redaktion am Mittwoch, 27. Januar 2010 in Konzertberichte   
Filewile am Festival Nimmersatt im Club Supermarket in Zürich (31. Januar)

FilewileAus Bern stammt der neuste Schrei mit wirklich Substanz. Filewile, die eben auf Afrikatour (!) waren, begeisterten letztes Jahr mit "Bluskywell". Joy Frempong, die als Oy an diesem Tag auch ihr erstes eigenes Album veröffentlicht, besingt mit ihren oft unsinnigen Lyrics das Dub-Duo Dustbowl und Dejot alias Filewile. Das Resultat ist ein fetzenartiges Monstrum aus Elektro, Dub, Funk, Synthesizer und allerlei Liebe zum Detail und  garantiert ein rockendes Erlebnis wert. Vor allem live! Am Nimmersattfestival im Supermarket in Zürich bietet sich die Chance. Neben Filewile treten die Trip-Hop Künstler Marylane davor und die Tüftler Freiraum danach auf. Insgesamt ein Elektrospektakel der besonderen Art, das man keinesfalls verpassen darf!

Der Veranstalter Subkultur präsentiert diesen Event und verlost obendrein 3x das Album Filewile - Blueskywell

Einfach ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst mit dem Betreff "Filewile" und eurer Postadresse an uns senden und das vorzügliche Album gewinnen!


The Dillinger Escape Plan im Mascotte in Zürich (02. Februar)

Am Dienstag, 2. Februar 2010 sollten alle, die sich akustisch gerne richtig heftig durchschütteln lassen, nach Zürich ins Mascotte pilgern, um dort The Dillinger Escape Plan Tribut zu zollen. Deren Vorband ist noch nicht bekannt und die Karaoke From Hell Show danach nicht obligatorisch, aber die musikalische Entladung der durchgeknallten Amis, die bisher mit jedem Album neu unterstrichen haben, dass sie bei der Verteilung der  Pole Position des so genannten "Mathcore" ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben, ist immer wieder sehenswert. Die Afficionados wissen es längst: Im März folgt das neue Album mit dem vielversprechenden Titel: "Option Paralysis". Vielleicht gibt es ja einen Vorgeschmack zu hören.


Mastodon im Fri-Son in Fribourg (05. Februar)

Wie werden Mastodon „Crack the Skye“ live umsetzen? Wir wird dieses Gemisch aus Metal und Progrock auf musikalisches Können treffen? Wann wird man den Kinnladen wieder zumachen können? Und: Wie viel Ehrfurcht darf man einer Band vor dem Konzert entgegenbringen? Wer keine Antwort auf diese Fragen findet, sollte sich anfangs Februar auf nach Fribourg machen, um sich davon zu überzeugen, dass Mastodon nicht nur eines der besten Alben 2009 geschrieben haben, sondern auch vorhaben, diesen Wahnsinn in Fleisch und Blut auf die Bühne zu brettern. Echt jetzt. Und wer die Antworten kennt, geht sowieso hin.

Rezension zu Mastodon - Crack the Skye



David Bazan, Postdata und Julian Amacker im Papiersaal in Zürich (05. Februar)

David Bazan machte sich Jahre lang einen Namen als Pedro the Lion (mit TW Walsh) und als David BazanKopf der Headphones. Nach Bill Callahan und Owen Pallett beruft sich nun auch der stille Mann aus Seattle auf seinen ursprünglichen Namen und veröffentlichte letztes Jahr das sensationelle Solodebut "Curse Your Branches". Seine experimentellen Songwriterperlen treten seitdem noch öfters aus dem üblichen Rahmen . Im Schlepptau von Bazan treten die Brüder Paul (von Wintersleep) und Michael Murphy alias Postdata im Vorprogramm auf und präsentieren wundervoll emotionale und mikrophonnahe Klänge ihres eben erschienenen ersten Album. " Universe, a Tea and Me" heisst das neue Album von Julian Amacker, der diesen hochkarätigen Abend im Papiersaal einleuten wird.

Rezension zu Postdata - Postdata


Adam Arcuragi im Herbert in Baden (06. Februar)

Wer zum Henker ist dieser Adam Arcuragi? Nun Adam gilt derzeit als der neue Stern am amerikanischen Songwriter-Himmel und ist auch auf bestem Wege Europa zu verzaubern. Seine Songs bewegen sich irgendwo zwischen Country, Folk und Gospel. Mal modern, mal ganz traditionell, mit Klavier und Banjo in den Nebenrollen. Am meisten jedoch mag er mit seiner sanften und doch ausdrucksstarken Stimme die Hörer an der richtigen Stelle zu berühren. Als Support wird der Deutsche Fabian Simon vor Ort sein.


Biffy Clyro im Bierhübeli in Bern (09. Februar)

Biffy ClyroBiffy Clyro werden zwar das Berti-Vogts-Trauma nach der vergangenen WM-Qualifikation immer noch nicht überwunden haben, dafür wurde aber mit „Puzzle“ ein Zünder in ihre Karriere eingebaut, den sie mit „Only Revolutions“ nahtlos weiterglühen lassen. Emo, Prog und Indie vereinen die Schotten als wäre es ein Klacks. Auf neue Songs wie „Bubbles“ oder „Many of Horror“ darf man sich ebenso freuen wie auf alte Haudegen im Stile von „Some Kind of Wizard“. Live gilt das Trio seit langem als Energiepaket, welches Schweiss mit Herzblut mischt. Deshalb an dieser Stelle die uneingeschränkte Konzertempfehlung für eine Band, die hart und lange auf sowie neben der Bühne geackert hat.

Rezension zu Biffy Clyro - Only Revolutions


Dúné im Abart in Zürich (10. Februar)

Sie sind jung und kommen aus Dänemark. Die siebenköpfige Band wurde 2001 gegründet, seitdem traten sie als Vorband der Ärzte und von Panic at the Disco auf. Dúné's Musik ist elektrisch geladen, Rock mit einem Touch Synthie, einer Prise Indie und einem bisschen Punk. Das Ganze nennt sich dann "Indielectrock". Wer also gerne tanzt und schwitzt wird hier nicht fehl am Platz sein.


Paul ArmfieldPaul Armfield im Herbert in Baden (13. Februar) und im El Lokal in Zürich (15. Februar)

Das dauerte ein bisschen gar lange. Der riesige Buchhändler der Isle of Wight veröffentlichte letzte Jahr nach vierjähriger Pause seine drittes Album „Blood, Fish & Bone“, welches nahtlos an den Folknoir, das französische Chanson im Stil der Tindersticks anknüpft. Es ist eindrücklich einen solch grossen Mann mit einem vergleichsweise kleinen Kontrabass zu sehen, der derart berührende Songs auspackt.


Get Well SoonGet Well Soon in der Schüür in Luzern (19. Februar)

Solange Konstantin Gropper das Klavierstück „Vexations“ von Erik Satie nicht in seiner ganzen Länge covert und die emotionale Selbstbeherrschung nicht zum Programm für seine Konzerte macht, kann das hier nur gut gehen. Was der Berufsstoiker auf seinem zweiten Album abliefert, muss live für nasse Augen sorgen. Und wer sich dafür nicht erweichen lässt, der hat kein Herz – oder geht nicht hin. Verpasst aber den Auftritt eines Ausnahmekünstlers, der nicht zufällig als Wunderkind nach vorne geschrien wurde. Ob er auch alle Instrumente, die auf „Vexations“ vorkommen, mit auf die Bühne bringt? Es gibt nur einen Weg, es herauszufinden: Eine von Vorfreude geprägte Pilgerfahrt nach Luzern.


Gustav & les Hellbrothers im Fri-Son in Fribourg (27. Februar)

Gustav heisst ja eigentlich Pascal. Er kommt aus Freiburg (auch Fribourg) und singt genauso mehrsprachig wie es seine Heimatstadt ist. Ausserdem ist Gustav ein Synonym für "Gute Laune". Ob es die Hellbrothers auch sind, weiss ich nicht genau. Aber der Name seiner Begleitband klingt schon mal an, dass es bestimmt nicht langweilig wird. Hingehen!


Karl BlauKarl Blau im Stall 6 in Zürich (28. Februar)

Hier kommt er, der Kurt Cobain der Savanne. Mit seiner Hommage an die Musik afrikanischer Abstammung. Karl Blau hat mit seinem aktuellen Album „Zebra“ eine Fülle von Freiheiten aufgezeigt. Freiheiten, die tief eingeschrieben sind in Musik an sich und ins Musizieren, jedoch selten gelebt werden. Blau verwandelt sich innerhalb dieser Aufnahmen von Cobain in John Sebastian von den Lovin’ Spoonful und in Milton Nascimento. Keine Maskerade, nein. Blau vollbringt diese Tour d’Horizon mit höchster Authentizität. Der Grund dafür ist, dass die Freiheit in Blau’s Musik als bindendes Glied zwischen ihren unterschiedlichen Anteilen funktioniert. Seine Musik ist mächtige Übermittlerin dieser schwer fassbaren Botschaft.
Man darf gespannt sein, wie es Karl Blau gelingt, die Versprechen, die er auf „Zebra“ liefert, live umzusetzen. Seine Label-Homepage verkündet indes „Blau tours all over again with his dance band to get people shaking off their winter blues.” Es soll also fröhlich zugehen da. Aufgrund der unkaschierten Ehrlichkeit, mit welcher „Zebra“ überzeugt, nehme ich ihm jedes Versprechen ab. Bis im allerschlimmsten Fall der Abend des 28.Februar das Gegenteil beweist.

Rezension zu Karl Blau - Zebra
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