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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Konzertausblick Juli 09

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von Redaktion am Dienstag, 30. Juni 2009 in Konzertberichte   
Wir präsentieren euch diesen Monat unter anderem die Highlights der grossen Festivals aus Luzern und Montreux, weisen auf  vereinzelte empfehlenswerte Clubkonzerte hin und legen euch mindestens zwei Geheimtipps ans Herz.

Mr. Soul in der Roten Fabrik (2. Juli) und im Exil in Zürich (24. Juli)

Mr Soul aus Zürich bestehen laut eigenen Angaben aus zwei Leuten, acht Instrumenten und einem Sequencer. Dazu kommt eine Armee an Effektgeräten. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Elektropop und Postrock, die nicht nur live ziemlich abgeht. Als DJ Ulla & Tischlampenfieber liefern sie auch DJ-Sets wie zum Beispiel am 23. Juli im Exil als Vorband von Yakari.


Gazelle im Bonsoir in Bern (3. Juli)
“There is more to Africa than Safari and Civil War…..We got dance music….It is where dance music began anyway…” – Gazelle
Auf seiner „Chic Afrique EU-Tour“ macht ein schräger Vogel aus Südafrika halt im Berner Club Bonsoir. Der sechsundzwanzigjährige Kapstädter Fotograf Xander Ferreira alias Gazelle hat sich „Afrikan Future Disko“ auf die Fahnen geschrieben. Gazelle sieht sich als Teil der afrikanischen Renaissance und als Promoter der zeitgenössischen afrikanischen Kultur. Mit einer Mischung aus Funk, Reggae Dub, Disco Pop zieht Gazelle mit Tänzern, Musikern und seinem Debutalbum „Chic Afrique“ in der Tasche um die Welt und wird neben Barcelona, Oslo und München auch die Stadt Bern unsicher machen. Als Bühne dient ihm der erst im März eröffnete Club Bonsoir an der Aarbergergasse, wo Christoph Haller, DJ der Round Table Knights, das Programm zusammenstellt.


Testament im soundDock14 in Dietikon (3. Juli)
Dosenbier, Ohropax und Testament: am Freitag, 3.Juli zerschmettert eine der dienstältesten Trash-Legenden das soundDock14 in Dietikon. Die Band rund um den charismatischen Chuck Billy beehrt das Schweizerland mit dieser exklusiven Clubshow – also los! Testament entsprang am Anfang der Achtzigerjahre aus der Bay Area in San Francisco. Neben Metallica kommen auch Exodus, Death Angel oder Slayer aus dieser berühmt-berüchtigten Gegend. Dies ist vielleicht auch ein kleines Trostpflaster für all diejenigen, welche sich für den Magnetic-Day im Hallenstadion (> Metallica am 16. Juli) kein Ticket mehr ergattern konnten. Verschwitzte Shirts, Muskelkater im Nacken und einen Knoten im Hals kann man sich auch im soundDock ergattern: die Veteranen von Testament kennen garantiert kein Pardon.


Gui BorattoGratis-Konzerte am Montreux Jazz Festival in Montreux (3.-18. Juli)
Das Gratis-Programm steht dem kostenpflichtigen Line-Up auch in diesem Jahrgang in nichts nach. Im Montreux Jazz Café versammeln sich allerhand aufstrebende Künstler aus Blues, Folk, Soul und Pop: auf Passion Pit, James Yuill, Herman Düne und Alice Russell darf man besonders gespannt sein. Das Programm ein Stockwerk höher wartet mit einigen ganz grossen Namen auf, die Freunde elektronischer Klänge zum Jubeln bringen düften: Neben vielen anderen zeigen auch Paul Kalkbrenner, Chloé, The Juan McLean, Bugge Wesseltoft, Henrik Schwarz, Gui Boratto, Nathan Fake und Akufen in stundenlangen DJ- und Live-Sets ihr Können.

{Rezension zu Gui Boratto - Take My Breath Away}
{Rezension zu Herman Düne - Next Year in Zion}


Mos Def, Little Brother und Black Milk am Montreux Jazz Festival in Montreux (4. Juli)
Im Anbetracht einzelner Abende dieses Jahrgangs des Montreux Jazz Festivals will man kaum seinen Augen trauen. Nein, damit meinen wir nicht das albtraumhafte Dreier-Paket Alice Cooper/Die Ärzte/Shakra, sondern den ersten der drei grossen Hip Hop-Abende am Festival: Mit Mos Def, der vor kurzem mit “The Ecstatic“ zu alter Grösse auflief, Black Milk und Little Brother konnte Claude Nobs drei Künstler verpflichten, die allesamt zu den stärksten und wichtigsten MCs der aktuellen alternativen Rapmusik zählen. Allgemein schien er in Sachen Hip Hop ein besonders geschicktes Händchen gehabt zu haben: Mr. Lif, Jedi Mind Tricks, Disiz und Q-Tip folgen an späteren Abenden.


MonoMono im Abart in Zürich (7. Juli) und im Bad Bonn in Düdingen (8. Juli)
Ein weiteres Mal wird an dieser Stelle auf die unglaublichen Mono hingewiesen. Die japanischen Postrock- Urgesteine beehren das verwöhnte Schweizer Publikum mit zwei Konzerten, welche beide in angenehmen, mehr oder minder gut erreichbaren Lokalen über die Bühne gehen. Wer Musik um ihrer selbst willen geniesst, relativ wenig von Rumgehopse oder ausufernden Bühnen- und Lichtshows hält, d.h. wer lieber mit geschlossenen Augen dem zart-brachialen Gitarrenspiel lauscht, darf Mono nicht verpassen.

{Rezension zu Hymn to the Immortal Wind}


Calexico & Lambchop beim Stimmen-Festival im Wenkenpark in Riehen bei Basel (11. Juli)
Das hochkarätige Stimmen-Festival im Dreiländereck  zeigt seit Jahren besonders herausragende Stimmen von allen Kontinenten. Die beiden mittlerweile legendären amerikanischen Folkbands Calexico und Lambchop treten erstmals gemeinsam in der Schweiz auf und präsentieren ihre letztjährigen Alben. Besonders erwähnenswert ist, dass dieser einmalige Auftritt im wunderschönen Wenkenpark in Riehen bei Basel stattfindet. Der Besucher darf sich auf zwei friedliche, musikalisch tiefgehende und hochstehende Konzerte von zwei der seit Jahren wichtigsten Nord-und Südamerika inspirierten Formationen in wunderschöner Parkumgebung freuen.

{Rezension zu Carried to Dust}
{Rezension zu OH (Ohio)}


ISIS im Dachstock (Reitschule) in Bern (12. Juli)
Für Anhänger, denen Monos endlos lange Klangkonstruktionen ein bisschen zu ’soft’ erscheinen, bietet sich das Konzert von ISIS im Dachstock in Bern an. ISIS präsentieren ihr neues, hoch gelobtes Werk ’Wavering Radiant’, bei dem man auf die live gespielten Variationen besonders gespannt sein darf.

{Rezension zu Wavering Radiant}


Antony & the JohnsonsAntony & The Johnsons am Blue Balls Festival in Luzern (17. Juli)
Antony und seine Johnsons spielen diesen Sommer eine Reihe Konzerte mit Sinfonieorchestern. Um die schönste Kulisse für diese Hochkaräter streiten sich dabei der längst ausverkaufte Auftritt im Amphitheater an den “Nuits de Fourvière“ in Lyon und jener im prächtigsten Konzertsaal der Schweiz am Blue Balls Festival in Luzern. Auch wer Antony und seine Band erst noch im April in Zürich gesehen hat, will das hier kaum verpassen.

{Rezension zu The Crying Light}


Lucinda Williams am Blue Balls Festival in Luzern (22. Juli)
Mit "Car Wheels on a Gravel Road" gelang Lucinda Williams 1998 der Durchbruch – erst zwanzig Jahre nach ihrem Debütalbum "Ramblin’". Mittlerweile ist sie aus der Country-Szene nicht mehr wegzudenken. Auf ihrem letzten, hervorragenden Album „West" verarbeitete sie einen düsteren Abschnitt ihres Lebens, unter anderem den Tod ihrer Mutter und das Ende einer turbulenten Beziehung. Hört man ihr neustes Werk „Little Honey" weiss man, die von Alkohol und Zigaretten gefärbte, verführerische Stimme ist geblieben, die Trauer scheint jedoch überwunden. Demnach zu urteilen ist Lucinda in Höchstform und wird für ein abwechslungsreiches Konzert am diesjährigen Blue Balls Festival sorgen.


Pow Wow Festival in Trogen (31. Juli - 2. August)
Wunderschön gelegen, im ehemaligen Freibad in Trogen (AR), findet zum sechsten Mal das Pow Wow Festival statt. Die vielen freiwilligen Helfer sorgen neben einem musikalisch vielseitigen Programm, das sowohl Künstler aus der Region, aber auch Musiker aus der restlichen Schweiz und dem Ausland umfasst und anzieht, auch abseits der Bühne für eine urgemütliche und fantasievolle Atmosphäre. Neben einem Abenteuerspielplatz und der sensationellen Küche sorgen auch eindrückliche Holzkonstruktionen und Feuerspiele für grosse Faszination. Wer den kommerziellen Festivals erfogreich ausweichen und trotzdem musikalisch verwöhnt werden will, dem wird eine Fahrt nach Appenzell Ausserrhoden hier dringend empfohlen.
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