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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Konzertausblick Mai 09

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von Redaktion am Montag, 27. April 2009 in Konzertberichte   
Der Mai ist der intensivste Konzertmonat. Vor dem grossen Festivalsommer, der wie immer mit dem Bad Bonn Festival in Düdingen gestartet wird, treten die Musiker in den hiesigen Clubs nochmals gehäuft auf. Eine kleine, aber feine Auswahl stellen wir euch vor: unter anderem mit Flying Lotus, Jeffrey Lewis & the Junkyard, Art Brut und Maximilian Hecker

holyfuck.jpgHoly Fuck im Mariaberg in Rorschach (1. Mai)
Es heisst, die Konzerte der fünfköpfigen Band mit dem klangvollen Namen „Holy Fuck“ seien eine grosse Party. Electrorock, Electronica, experimenteller Rock, Psychedelic Pop – genau definieren lässt sich die Musik der Kanadier nicht, auf alle Fälle ist sie tanzbar. Erwähnen sollte man ausserdem, dass auf der Bühne keine Laptops zum Zuge kommen, sondern lieber auf kaputten Kinder-Keyboards und sonstigen Gegenständen rumgehämmert wird. Wer sich selber davon ein Bild machen möchte, hat die Möglichkeit bei der einzigen CH-Show im Mariaberg in Rorschach „mitzufeiern“.


Cradle of Filth im Z7 in Pratteln (1. Mai)
Die britischen Cradle of Filth entern nach ihrem letzten fulminanten Auftritt anlässlich der „The Darkest Tour“ im Dezember 2008 nochmals die Bühne des Z7 in Pratteln, und wiederum mit im Gepäck sind die portugiesischen Moonspell. Anstelle der provokanten sowie gewöhnungsbedürftigen Gorgoroth eröffnen diesmal die tourwütigen Turisas (Finnland). Am ersten Tag des neuen Monats wird sich der Himmel nördlich des Belchentunnels (Basel) verdunkeln und eine grosse Anhängerschaft wird garantiert den diabolischen Vamp-Metallern folgen und sie lautstark huldigen. Die beste Gelegenheit also für jeden Metaller sich vom neuen Werk „Godspeed on the Devil's Thunder“ live zu überzeugen – ein Muss? Jedenfalls ein Highlight!


Flying Lotus im Bad Bonn in Düdingen (6. Mai) und im Palace in St. Gallen (7. Mai)
Flying Lotus bestätigte im letzten Jahr mit “Los Angeles“, was bereits “1983“ vor  drei Jahren erahnen liess: Er ist einer der innovativsten Heads im alternativen Hip Hop-Production-Game. Teils haben seine Beats gar jazzigen Charakter und sind relativ unzugänglich, andere gehen aber mit mächtig wummernden Bässen direkt in die Beine, die besonders auch live in Bewegung geraten dürften. Wer sich in LeftField/IDM/Glitch-Gefilden zuhause fühlt, kommt nicht um einen Ausflug in die Ost- oder Westschweiz herum!

[Rezension zu Los Angeles]


kittysolaris.jpgKitty Solaris im Fri-Son in Fribourg (8. Mai), im Hirscheneck in Basel (9.Mai) in der Fassbeiz in Schaffhausen (13. Mai) und im Herbert in Baden (15. Mai)
Passend zum Frühling beglückt uns die Berlinerin Kitty Solaris mit drei Konzerten. Mit ihren hübschen LoFi-Pop Arrangements und ihrer schaurig schönen Stimme, wird Kitty Solaris gute Laune verbreiten und die Disco aus ihrer Küche ins Konzertlokal verfrachten. Die Musik ist vergleichbar mit jener von Cat Power oder Mazzy Star und lädt zum Schwelgen und Tanzen ein.

[Rezension zu My Home Is My Disco]


Booka Shade im Rohstofflager in Zürich (9. Mai)
Booka Shade begannen Anfang der 1990er als Synth-Pop-Band, schwenkten aber schnell um zum Techno. Später waren sie Mitbegründer des Berliner Labels „Get Physica“l, heute gehören sie zu den wichtigsten Vertretern der elektronischen Musik in Deutschland. Sie verstehen sich aber immer noch vor allem als Live-Band und touren gerne durch die Welt. Bevor sie Mitte Mai in Brasilien auflegen, sind sie am 9. Mai im Rohstofflager in Zürich zu sehen und hören.

[Rezension zu Movements/Tour Edition]


jeffreylewis.jpgJeffrey Lewis & the Junkyard im Palace in St. Gallen (14. Mai mit Themselves) und im El Lokal in Zürich (15. Mai mit Dan Costello und Elisabeth Devlin)
Jeffrey Lewis ist der grosse Star des Antifolk. Vor zwei Jahren begeisterte der New Yorker im Palace mit einer wortgeladen und geistrich rasanten Performance. Mit dem Beamer ergänzte er seine abstrusen punkigen Lyrics mit noch abstruseren Comics aus seiner Feder. Die Anticon-Helden Themselves, die Ambient mit Hip-Hop verbinden, begleiten Jeffrey Lewis & the Junkyard zudem in St. Gallen.


Andrew Bird in der Usine in Genf (16. Mai) und in der Roten Fabrik in Zürich (17. Mai)
„Noble Beast“ war die letzte wertvolle Addition zu Andrew Birds hochkarätiger Sammlung an Alben: mittlerweile blickt der begnadete Multiinstrumentalist aus Chicago auf über zehn Jahre musikalischen Schaffens zurück. Auch ein Jahrzehnt nach den Anfängen im Swing-Jazz machen sich diese Wurzeln noch bemerkbar, und dies besonders auch live: So soll das Können des Multiinstrumentalisten live noch viel mehr als auf den Alben zutage treten, ob er nun seine Violine Wunder tut oder nun singend oder pfeifend Kunststücke vollbringt.

[Rezension zu Noble Beast]


Madlib & J.ROCC in der Roten Fabrik in Zürich (20. Mai) und in der Kaserne in Basel (21. Mai)
Und weiter gehts im Stones-Throw-Programm im Schweizer Frühling. Diesmal sind es die beiden Vorzeigekünstler Madlib, seines Zeichens der momentan vielleicht wegweisendste Produzent der Hip Hop-Szene, und J.ROCC, eine der Underground/Turntablism-Legenden der Westside, welche die Schweiz unsicher machen. Die Sets dieser überkreativen und -produktiven Bastler versprechen, die Grenzen von Hip Hop ein erneutes Mal zu sprengen.


artbrut.jpgArt Brut im Volkshaus in Basel (22. Mai) und in der Dampfzentrale in Bern (23. Mai)
Art Brut nehmen es auf ihrem neuen Album mal locker mit Satan auf. Wie genau dies geschehen soll, erzählt euch Eddie Argos (bestimmt wieder ohne Schuhwerk) in Bern. Die Bühnenpräsenz von Charmebolzen Argos und seiner Truppe sucht jedenfalls ihresgleichen. Grundsätzlich gilt: ’Art Brut, Top of the Pops!!!’


The Blue Van im St. Gervais in Biel (28. Mai),  im Merkker in Baden (29. Mai) und im Anker in Interlaken (31. Mai)
Das neue Album ’Man Up’ ist zwar bisweilen nur digital erhältlich, dass The Blue Van aus Dänemark zu den ganz grossen des Retrorocks zählen, ist seit dem Debut ’The Art of Rolling’ klar. Die Dänen sind für ihre hemmungslosen Liveauftritte berühmt-berüchtigt. Wer sich mal wieder richtig zu Boden rocken lassen will, begebe sich bitte nach Biel, Baden oder Interlaken.


Bad Bonn Kilbi Festival in Düdingen vom 29. - 31. Mai
Wie jedes Jahr wird die Festivalsaison in Düdingen mit der Kilbi eingeläutet. Das ehemals alternativste Festivalprogramm wird trotz grossem Erfolg und schönster Lage immer besser und besser. Es schafft es dieses Jahr grosse Namen wie Sonic Youth, Mogwai und Sophie Hunger neben grossen Hoffnungen wie Final Fantasy, Deerhoof und Tunng auftreten zu lassen. Die wilden musikalischen Sprünge sind egal, die Qualität  und die oft exzentrischen Auftritte der Künstler, die oft nur für die Kilbi in die Schweiz kommen, stehen im Vordergrund.


Maximilian Hecker im El Lokal in Zürich (31. Mai)
Der deutsche Sänger der Traurigkeit ist mittlerweile in Asien bekannter als in Europa. Trotzdem - oder vielleicht gerade, um das zu ändern - macht er mit einer Begleitband eine Europatournee, im Gepäck sein neues Album "One Day". Es enthält wie immer gefühlvolle Lieder, die manche kitschig nennen mögen; auf der Bühne unterbricht er dies gerne mit einem zynischen Spruch.

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