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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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von Redaktion am Dienstag, 29. September 2009 in Konzertberichte   
Julie Doiron im L'Écurie in Genf (1. Oktober) und im La Case à Chocs in Neuenburg (2. Oktober)

Wer leise Töne und ehrliches Songwriting mag, sollte sich Anfangs Oktober schnellstens auf den Weg in die Westschweiz machen. Julie Doiron aus dem kanadischen New Brunswick, die früher mit ihrer Band Eric's Trip für viel musikalischen Krach sorgte, wird mit ihrer Gitarre und ihrer wunderbaren Stimme einige kleine aber feine Songs zum Besten geben, die fernab jeglicher Komplexität viel Charme versprühen.

Rezension zu Julie Doiron - I Can Wonder What You Did With Your Day


Zita SwoonZita Swoon im Gaswerk in Winterthur (8. Oktober)

Stef Kamil Carlens, der ewige Vokuhila und Teilzeitmusiker bei dEUS, kommt mit seinem Kollektiv, das sich in allen Musikrichtungen zwischen Chanson über Soul bis Rock tummelt, für ein Konzert in die Schweiz. Zita Swoon sind live besonders lohnenswert, weil die 7-köpfige Gruppe (vor allem die beiden Schwestern Gysel...) im Lauf des Konzerts langsam aufdreht. In Winterthur wollen sie das Konzept „Band in a Box“, d.h die Band in der Mitte, drumherum die Zuschauer, anwenden. Für gute Laune und vielfältige hochstehende Musik ist garantiert gesorgt.


Luke VibertLuke Vibert (DJ Nat und BEING ED) in der Zukunft in Zürich (9. Oktober)

Luke Vibert, der zurzeit an der Seite von Aphex Twin namhafte Clubs in England unsicher macht, wagt Anfang Oktober einen Abstecher nach Zürich. Auch als Plug oder Wagon Christ bekannt, ist der Brite seit den frühen 90ern musikalisch aktiv und hat gleich einige Meisterwerke zwischen Acid Techno, Ambient und Trip Hop auf renommierten Labels wie Ninja Tune und Warp veröffentlicht. Der experimentierfreudige Brite auf seinen Alben überrascht immer wieder von neuem, wer sich an diesen Clubabend wagt, muss damit rechnen, selbst überrascht zu werden. Gut nur zu wissen: eigentlich ist egal was er macht grossartig.


Caspian in der Hafenkneipe in Zürich (12. Oktober) und in der Werkstatt in Chur (16. Oktober)

Die Postrocker Caspian aus Massachusetts mögen die lauten und die leisen Töne. Auch wenn das Trommelfell zu bersten droht, mag man kaum zu einem Gehörschutz greifen. Zu mitreissend sind die Gitarrenwellen, unbedingt möchte man auch die allerwinzigsten Nuancen heraushören und sich hinreissen lassen. Und man muss mit dem Kopf wippen, vielleicht verstört dreinschauen und sich eine Freudenträne verdrücken, weil es diese fünf Musiker verstehen, ihr Publikum mit emotionsgeladenen Konzerten umzuhauen. Soeben ist ihr drittes, sehr empfehlenswertes Album „Tertia“ erschienen, das sie auf ihrer Tour vorstellen werden.

Rezension zu Caspian - Tertia


Jonathan RichmanJonathan Richman im Café Kairo in Bern (19. Oktober)

Jonathan Richman scheint ein lustiger Zeitgenosse zu sein, der ob nun solo oder zu alten Modern Lovers Zeiten, in seinen Songs, wie zum Beispiel "I Was Dancing in the Lesbian Bar" oder "Velvet Underground", Coolness und Humor gut mischt und dabei der Zuhörerschaft immer ein Schmunzeln abgewinnen kann. Auf jeden Fall dürfte der 19.Oktober im Café Kairo in Bern ziemlich unterhaltsam werden.


Moutique EnsembleMoutique Ensemble feat. Do Make Say Think, Charles Spearin - The Happiness Project & Years im Bad Bonn in Düdingen (29.Oktober)

Wer schon einmal an einem Konzert von Bands aus dem Umfeld von Arts & Crafts war, weiss wie atemberaubend es ist einem Haufen unglaublich talentierter Musiker zuzuschauen. Musiker, die wie es scheint, mit ihrem Instrument eins sind. Do Make Say Think ist so eine Band. Seit über vierzehn Jahren mischen sie die Postrock Szene auf und bereichern uns mit ihren sphärischen Arrangements. Kaum eine Stilrichtung wird bei ihnen nicht angeschnitten, kaum ein Instrument ausgelassen. Die bittersüssen Kompositionen, angereichert mit Streichern, Horn, Trompeten, wecken Sehnsüchte. Mitte Oktober erscheint ausserdem ihr neues Album „Other Truths“. Doch damit nicht genug, der 29. Oktober im Bad Bonn widmet sich auch noch den Soloprojekten zweier Gründungs- und Teilzeit Broken Social Scene Mitglieder. Charles Spearin stellt sein „Happiness-Project“ vor. Über einen Zeitraum führte er Interviews zum Thema Glück und Freude mit verschiedenen Leuten und spielte dazu die Musik ein, dadurch entstanden Soundcollagen, wie man sie von The Books kennt. Ohad Benchetrit alias Years ist Multiinstrumentalist und spielt Songs, die er über mehrere Jahre hinweg geschrieben hat, eine Mixtur aus elektronischen und akustischen Klängen.


Boban i Marko Marković Orkestar im Kiff in Aarau (30. Oktober)

Mit Boban Marković kehrt eine der führenden Grössen des “Balkan Brass“ wieder in die Schweiz zurück, wieder an den Ort, wo er mit seinem Sohn Marko und seinem Orchester vor eineinhalb Jahren bereits ein sagenhaftes Konzert ablieferte. Zitierfreudig und dennoch den traditionellen Charakter der Roma-Klänge bewahrend und genauso stürmisch wie feinfühlig spielten sich die begnadeten Serben in die beste Erinnerung aller Besucher. Wer schon einmal in den Genuss einer dieser ausgelassenen Abende gekommen ist, steigt beim nächsten Balkan-Express auf alle Fälle wieder ein.
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