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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Lonna Kelley und Grey Mole im Café Kairo, Bern, 20.2.2009

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von Philippe Feer am Samstag, 21. Februar 2009 in Konzertberichte   
In den Clubs dieser Welt
Die amerikanische Sängerin Lonna Kelley begleitet zum zweiten Mal  das Luzerner Quartett Grey Mole  durch die Schweiz. Ein kurzer Bericht über die Dead Horses Tour aus dem vollgestopften Kairo in Bern.

Es ist immer schön, einem Tourauftakt beizuwohnen. Die vier Herren von Grey Mole, sichtlich nervös, blicken in den Keller und auf die vielen wartenden Zuschauer hinunter. Sobald sie aber sitzen und ihre Instrumente in der Hand haben, bemerkt man plötzlich eine grosse Sicherheit und das eine oder andere Lächeln auf den Lippen der Musiker. Sie freuen sich. Als Einstimmung singt Gitarrist Christian Aregger ein paar Zeilen von Einsamkeit, um kurz darauf dem ganzen Kollektiv und ihrem staubigen Wüstenjazz Platz zu machen. Grey Mole

Der Multiinstrumentalist Philipp Z'Rotz spielt neben Saxophon, Klarinette und Trompete auch  Melodica, Xylophon und Orgel und bringt die Instrumente immer in den jeweiligen musikalischen Kontext ein. Erstaunlich, wenn zum Beispiel die Klarinette auf die Slide-Gitarre von Bassist Adi Rohner trifft, eine grosse Freude den beiden zuzusehen. Roland Bucher, der zusammen mit Christian Aregger auch bei der Band Dandelion Drummer ist, lässt die Fasnacht ein bisschen vergessen machen. Man ist ihm dankbar, wenn Kuhglocken und verbogene Becken nicht nur „Lärm“ bedeuten. Er ist das eigentliche Bindeglied zwischen dem angeschlagenen Country, Blues und Jazz und holt mit raschem Beat auch oft Ungeahntes heraus.

Währenddessen stand Lonna Kelley auf der Treppe und kämpfte sich auf Kommando hochschwanger durchs dicht gedrängte Publikum. Gelöst und freudig schliesst sie sich mit ihren Songs der Gruppe an und überzeugt mit ihrer gebrochenen Stimme restlos. Sie erinnert an Cat Power, in den Ausbrüchen auch an Scout Niblett. Gerade diese leise Bandkbegleitung steht ihr gut, gerne hätte ich sie mit Giant Sand auf der  diesjärigen Europatournee gesehen. Die zwei Sets à 40 Minuten gehen im Flug vorbei, nur schade, dass die Zugabe, die vehement gefordert wurde, mehr einer Improvisation gleicht.

Wer auf dieser Tour nicht dabei sein kann, den bleibt die Möglichkeit Grey Mole mit Pierre Omer, dem Akkordeon spielenden Dead Brother, an der Bad Bonn Kilbi in Düdingen zu sehen. Christian Aregger plant zudem als Blind Banjo Aregger in die USA zu gehen und dort mit Lonna Kelley einige Songs aufzunehmen.

> Offizielle Webseite (Lonna Kelley) > MySpace (Lonna Kelley) > MySpace (Grey Mole)
Lonna Kelley
Deadhorses Tour 2009
21. Feb. Hartholz, Zürich
22. Feb. Dimensione Bar, Winterthur
24. Feb. Kugl, St.Gallen
26. Feb. La Catrina, Zürich feat: Verena van Horsten
27. Feb. Herbert, Baden
28. Feb. La Fourmi, Luzern
1. März. St.Gervais, Biel
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