Mastodon im Fri-Son, Fribourg, 05.02.2010 |
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| von Michael Messerli am Montag, 8. Februar 2010 in Konzertberichte | |
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Als Anheizer dafür dürfen Totimoshi das durchaus heterogene Publikum in Stimmung bringen. Klappt nicht. Keine Funken auf der Bühne, damit auch keiner, der überspringen könnte. Die Anwesenden im gut gefüllten Fri-Son applaudieren mal mehr, mal weniger aus Freundlichkeit. Um Punkt 22:00 Uhr stehen Mastodon auf der Bühne. „Oblivion“, „Divinations“ und „Quintessence“. Spätestens jetzt ist jedem klar, wie der Abend verlaufen wird. Die Band bringt ihre Riffs technisch brillant auf die Bühne. Nur der Gesang will nicht, vor allem die Stimme von Troy Sanders verliert sich im Sound. Schlecht gemischt oder nicht sein Tag – man weiss es nicht so recht. Die Vorhersehbarkeit des Sets und die Albumqualität der Spielweise lassen natürlich eher wenig Spannung aufkommen. Im irrwitzigsten Part des grandiosen „The Last Baron“ merkt man der Band die Konzentration deutlich an. Zu abhängig sind sie von ihrer eigenen Vorgabe, so dass man das ehrfürchtige Staunen bei den Zuschauern auch als Zurückhaltung interpretieren könnte. Nach „Crack the Skye“ und einer eindrücklichen Demonstration dessen, was Metal leisten kann, kehrt eine andere Band auf die Bühne zurück. Mastodon zeigen, von wo sie kommen, aber leider geht hier die Luft etwas raus. Taktisch wäre es wohl klüger gewesen, man hätte die beiden Teile des Sets gleich umgekehrt. Nach kurzen 90 Minuten beenden sie den Wahnsinn dann auch. Erfrischend, wie Mastodon das Klischee nicht ausreizen, aber sich auch nicht darüber stellen. Beeindruckend, wie präzise sie ihre alten Songs aufleben lassen. Spannend, wie sie sich entwickelt haben. Ein weiteres Album in der Qualität von „Crack the Skye“ und beim nächsten Besuch stehen der Band auch live noch mehr Möglichkeiten offen. > Unsere Rezension zu "Crack the Skye" > Offizielle Webseite > MySpace > Konzertlokal
» 1 Kommentar
1Kommentar
am Dienstag, 9. Februar 2010 13:09von tom ich fand das konzert einfach nur grandios und am gesang gab's zumindest an meinem standort (direkt hinter dem mischpult) nichts zu meckern. da ich zuhause nicht anders kann als "crack the skye" am stück zu hören (kaum starte ich mit "oblivion" kann ich nicht mehr abschalten bis zum letzten ton von "the last baron") fand ich es das einzig richtige, das album am stück zu spielen. als dann in der mitte von "the czar" dieses mächtige riff erklang, auf dieses das ganze werk hinzusteuern scheint, war's endgültig um mich geschehen. die visuals haben das ihre zu diesem wahnsinns-trip beigetragen.
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