News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Nilsa & Maning Nice im Moods in Zürich, 15.4.2011

Drucken E-Mail
von TheNoise am Montag, 18. April 2011 in Konzertberichte   
NilsaFetzig – und trotzdem eintönig
Nilsa verströmt schier unbändige Energie und kämpft hartnäckig gegen ein zurückhaltendes Publikum – am Ende mit Erfolg.

Nilsa und ihr Quartett Maning Nice spielen auf schwierigem Terrain. Wo sonst hochkarätige Jazzer und innovative Weltmusiker vor vollem Haus für Stimmung sorgen, muss die im Aargau lebende Mosambikanerin gegen einen ziemlich leeren Raum anspielen. Geschätzte fünfzig Besucher beobachten das Energiebündel ziemlich ungerührt und aus sicherem Abstand. Davon unbeeindruckt, rappt Nilsa energisch und markiert, ihre druckvolle Band im Hintergrund, Präsenz. Es soll trotzdem noch mehr als eine zähe Stunde lang dauern, bis das Publikum sich ihren ständigen Versuchen öffnet, die bei banalen Unterhaltungsauftritten üblichen Mitsingspiele mitzumachen. Wohlwollend betrachtet, kann man ihre Hartnäckigkeit bewundern, mit der sie den Widerwillen des Publikums ignoriert und es am Ende doch noch auf ihre Seite zieht. Doch ihre Aufforderungen, mitzusingen und den Raum vor der Bühne zu füllen, sind plump und nervig – und die Musik entschädigt dafür keineswegs.

Dass es ihren Mitmusikern an Ausgelassenheit fehlt, macht es der Sängerin nicht leichter, das reservierte Publikum für sich einzunehmen. Ihr selbst wiederum fehlt es an den sprachlichen Fähigkeiten für schmissige oder gewitzte Ansagen. Das ist durchaus verständlich und man sollte es ihr nachsehen – doch gänzlich unbeeinflusst lässt es trotzdem nicht. Auch andere Musiker, die wie Nilsa weder Deutsch noch Englisch sprechen, gelingt der Kontakt mit dem Publikum.  

Dabei scheint die Gruppe durchaus Potenzial zu haben. Die Musiker gehen nicht in die Falle, afrikanische Musikstile zu imitieren – mit dem Nachteil, dass ihrer zwar netten und durchweg flott präsentierten musikalischen Mischung das Alleinstellungsmerkmal fehlt. Immer wieder fällt Nilsas kraftvolle Stimme auf, was ihren Sprechtexten Nachdruck verleiht und auch bei den poppigen Liedern gelegentlich angenehm aufblitzt. Thomas Bauser sorgt mit seiner Hammondorgel zwar für angenehm souligen Klang, entwickelt aber keinen eigenen Stil. Der zwischendurch fetzig-funkige Gitarrist Rolf Mosele besticht immer wieder durch virile Begleitung, setzt diese aber zu oft für zu lange Solo-Passagen ein. Das nimmt de Spannung und macht das Konzert, das ohnehin kaum Höhepunkte aufweist, noch eintöniger. Und schon nach wenigen Stücken der nachfolgenden Lefties Soul Connection stellt man fest, dass sogar Standard-Soulfunk-Instrumentals mitreissender sein können als die Show einer energiegeladenen Sängerin.
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >