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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
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Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
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Oceansize & Vessels, ISC Bern, 02.11.2010

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von Michael Messerli am Mittwoch, 3. November 2010 in Konzertberichte   
OceansizePostrock ist nicht gleich Postrock. Und eine Vorband ist nicht immer nur eine Vorband. An diesem Dienstagabend in Bern darf das rappelvolle ISC nicht darüber klagen, dass Vessels aus Leeds nur als Warmmacher für Oceansize den Abend eröffnen...

Mit viel Leidenschaft, Bewegung und aufgeregten Songs erspielen sich Vessels die Gunst der Hörerschaft. Hier ein Tool-Shirt, da eines von ISIS oder The Porcupine Tree. Vergleiche kann man bei Postrockbands viele machen. Diese hier überzeugt gerade deshalb, weil Vergleiche hinfällig werden. Die durchweg instrumentalen Songs sind druckvoll, bestechen durch Tempo und Groove. Dass hier eine Band am Werk ist, die ihren Sound bereits sicher auf die eigenen Beine stellen kann, beweist der Eindruck, dass sie neben Oceansize als gleichberechtigt vorgestellt, wahrgenommen und verabschiedet wird. Das war eine Empfehlung für die Zukunft.

Nach einer angenehm kurzen Zwischenpause prügeln Oceansize mit dem Opener ihres neuen Albums „Self Preserved...“ los. Mike Vennart spielt den leicht Durchgeknallten – das meint er aber natürlich nicht ernst. Richtig ernst wird es nämlich danach: Das neue Album ist nicht nur Anlass des heutigen Abends, sondern auch dessen Hauptfokus. Der Kollege direkt vor einem hat bereits 3-4 Handyfotos pro Song gemacht. Manche würden lieber hinsehen, als 3-4 mal dasselbe Bild zu schiessen. Sei’s drum. Oceansize wird es nicht stören, denn auch Vennart entgeht nicht, dass man sich im Platz etwas eingeschränkt fühlen könnte. Hier an diesem „sehr schrägen Ort“. Wenigstens mal keine Lücken vor der Bühne wie offenbar auch schon.

Auffällig ist Mark Heron am Schlagzeug, den man wegen tiefer Bühne leider aus vielen Winkeln des ISC nicht sieht: Der Mann macht so vieles so gut und trotzdem übertreibt er nicht. Der Groove von Oceansize liegt in seinen und damit in besten Händen. Steve Durose besorgt neben Vennart den Gesang und auch dies hervorragend. Die Briten sind eine technisch sehr beschlagene und sichere Band. So bringen sie wunderschöne Nummern wie „Music For a Nurse“ oder „Silent/Transparent“ mit all ihren Mitteln in die Herzen, so dass die Gänsehaut gar nicht mehr verschwinden will. Endgültig ergibt man sich aber bei „Women Who Love Men Who Love Drugs“. Drei Gitarren erbauen eine Wand, die einen schier umhaut, nur um dann in Melodien aufzugehen, die selbst nach sieben Jahren noch nahe am Wasser gebaut sind. Ein im Postrock selten erreichtes Stück, das einen wie eine Bleikugel nach unten zieht und bis zum Ende nicht mehr auftauchen lässt. Wäre da nicht der Umstand, noch einen Zug erwischen zu müssen.
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