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Eno









Christian Mikolasek

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- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
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19.5.
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Roses Kings Castles (30.1.09 ONO Bern) und Sexomodular (31.1.09, Coma Corp. Kriens, Obernau)

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von Philipp Gautschi am Freitag, 6. Februar 2009 in Konzertberichte   
SexomodularWochenende
Folgend die Berichterstattung eines musikalisch abwechslungsreichen Wochenendes zwischen Songwriterpop und Extreme Synthesizing.

Am 30.1. streifte man durch Bern und suchte vorerst die steile Treppe, welche einem zum sensationell geräumigen ONO führte. Nach ein paar Getränken und hochgestochenen Gesprächen eröffnete der Berner Singer / Songwriter Patrick Bishop den Anlass. Der sympathische junge Mann wusste mit seinen gemütlichen, teilweise sogar leicht klebrigen Balladen, welche in sauberstem Englich vorgetragen wurden, zu überzeugen. Kurz darauf betrat Adam Ficek alias Roses Kings Castles, seineszeichens Drummer der wohl schlechtesten Live-Band aller Zeiten, auch bekannt als Babyshambles, die kleine, mit Kunstblumen und allerlei Krimskrams dekorierte Bühne. Roses King CastlesDoch wer nun verdrögelten Britrock erwartete, irrte gewaltig. Ich habe das Solodebut Ficecks vor einiger Zeit zufälligerweise in London in die Finger gekriegt und wusste, dass dieser im Vergleich zu Bandkollege Pete eine relativ ruhige Kugel schiebt. Tatsächlich spielte er allein mit seiner Gitarre eine lustige, jedoch kleine Auswahl an Stücken. Mit unwahrscheinlich britischem Look und ebensolcher Aussprache spielte Ficeck Songs von ’Entroubled’ über ’Horses’ bis ’Burn Your House Down’, dieses mit gemütlicher Unterstützung einer Trompete.  Nach knapp 45 Minuten verliess er die Bühne bereits wieder, um nach kurzem Applaus zurück zu kommen, ’Sorry, but I’m runnig out of songs’ zu sagen und dann die wohl kürzeste Zugabe seit Erfindung dieser zum Besten zu geben. Jedenfalls war die Sache gemütlich, etwas kurz und knapp und im Vergleich zum Album stark reduziert (Was nichts weiter als logisch ist, spielte er doch für die Albumaufnahmen Schlagzeug, Bass & co. selbst ein).

Tags darauf nahm man den beschwerlichen Weg ins Obernau in Kauf. Exklusiv und nur für Besitzer einer Einladung, trat dort im psychedelisch eingerichteten Coma Corp. der Zürcher Sexomodular auf. Sofort stach die Vielzahl an kleinen, miteinander verkabelten Gerätschaften auf, welche allem Anschein nach Geräusche in kaum vorstellbarer Vielfältigkeit von sich zu geben vermochten. Irgendwann nach Mitternacht trat ein relativ kleiner Mann in rot-weisser Wrestling-Latexmaske hinter die Gerätschaften und begann sein Extreme-Synthesizing-Programm. Seit 15 Jahren sammelt, bastelt und repariert Sexomodular allerlei Gerätschaften, um diesen Geräusche zu entlocken und diese so zusammenzustellen, dass daraus so etwas wie Musik entsteht. Das quietschte, fiepste und knatterte dann irgendwo zwischen Elektroclash, Goa-Trance und Drum’n’Bass. Ich als bekennender Nicht-Tänzer guckte interessiert auf all die Regler, Schalter und Knöpfe bzw. das Handwerk des Arbeitenden, während die Masse mehr oder minder tobte. Natürlich war dies nichts für einen melancholisch veranlagten Postrocker, trotzdem machte es Spass und bleibt bestimmt in Erinnerung. Übrigens ist Sexomodular am 13.2. am bzw. im Südpol in Luzern anlässlich der Plattentaufe der neuen Marygold (produziert von Kurt Ebelhäuser! Man darf sich also freuen) zu bewundern. Dies wird schwer empfohlen.

Wenn ich die beiden Anlässe direkt vergleichen müsste, hätte Sexomodular die Nase vorne. Dieser war kreativer, wahnsinniger und neuer als der trockene Brite mit seiner Gitarre.

Roses King Castles: > Offizielle Webseite > Myspace
Sexomodular: > Offizielle Webseite > Myspace
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