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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Sam Amidon im Parterre in Basel, 15. November 2010

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von Philippe Feer am Mittwoch, 17. November 2010 in Konzertberichte   
Sam AmidonIn allen Zügen
Sam Amidon erstaunt in Basel mit einer seltsamen Vorstellung. Zwischen mantrahaftem Geschichtenerzählen, stimmakrobatischen Einwürfen und spontanen Freejazz-Einlagen ist alles enthalten. Die Zuschauer haben im Nachhinein einiges über den sensiblen Sänger aus Vermont erfahren.

Sam Amidons Aufritt blieb von Anfang bis zum Schluss unberechenbar, auch wenn er praktisch alle Songs seiner drei bisherigen Alben mit grösstenteils amerikanischen Folksongs und Traditionals vorgetragen hat. Der grosse Unterschied in seinem Soloauftritt besteht darin, dass er im Gegensatz zum ausstaffierten neuen Album „I See the Sign“ mit Nico Muhly und Beth Orton roh und lückenhaft daherkommt und dem Neuhörer einiges zumutet. Live begeistern in jedem Song jeweils die ersten dreissig Sekunden, die Melodie des Banjo oder der Gitarre und der Ansatz der Stimme, bevor er darauf  fünf Minuten lang die gleichen vier Zeilen immer wieder und wieder wiederholt – auch dann, wenn nach einer überlangen Pause das Publikum wieder wach getankt ist.

Die erheiternden Ansagen handeln allesamt vom Zugreisen. Auf wunderliche Art und Weise mutieren diese Infos zur Klärung der Frage, wie Kerzen miteinander kommunizieren. Entscheidend sind aber die eigentlichen Mitteilungen vor den Songs: Amidon deutet an, dass seine Folk-Eltern im wunderliche Gutenachtlieder vortrugen – die er ohne ein Anzeichen von Ironie bis auf die schauerliche Pointe mit keinem Zeichen von Spannung frech vorwegnimmt, so dass der Song zu einem grossen Ärgernis wird. Grosse Inspiration hat Amidon vor allem aus der Familie und der Natur gewonnen und ist ziemlich verloren - aber voller Tatendrang - nach Island auf den grossartigen Produzenten Valgeir Sigurdson gestossen und hat mit Komponist Nico Muhly und Ambient-Künstler Ben Frost gemeinsam das Label Bedroom Community ins Leben gerufen.

DIe umkomponierten Traditionals von Amidon lassen tief blicken und geben mehr preis, wie es im ersten Moment scheint. Manchmal trifft Amidon nur jeden zweiten Ton, in anderen Songs nimmt jeder getroffene Ton den ganzen Saal mit ein. Die stimmlichen Einlagen und musikalischen Ergüsse, die er imitiert, passen zum Weltenbummler, der bloss die Musik macht, die ihm vorgespielt wurde. Und einsaugt. Und aufnimmt.

Under my bed
You can set your little satchel
On my head
Come lay your little hand
You will be
My own true lover
I will be your loving little man


Rezension zu "All Is Well"
Rezension zu "II See the Sign"
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