Sarbach - 07.05.05 - Huus Eschenbach |
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| von Magdalena Oehen am Mittwoch, 1. Juni 2005 in Konzertberichte | |
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Es darf gelacht werden.
Wie bitte? Den Sarbach kennt ihr nicht? Na dann wird's aber höchste
Zeit, dass euch jemand mit dem Berner Troubadour aus Freimettigen
bekannt macht.
Anlässlich
allen Anlässen - also auch des alljährlichen Jassturniers im Haus in
Eschenbach - kann Herr Sarbach als Alleinunterhalter, wie man so schön
sagt, gebucht werden. Sein Manager Götti Brächtu wird's dann schon so
richten, dass Sarbach nicht gerade auf Velotournee quer durch die
Deutschschweiz unterwegs ist.
Seinen Auftritt beim Jassturnier begann Sarbach in gewohnter Manier mit seiner Sponsoren-Schau. Dazu wurde ein mit Sponsorenlogos bedrucktes T-Shirt nach dem anderen ausgezogen, wobei sich unter den Gabefreudigen so illustere Namen fanden wie der Blauring Mellingen und der TCS alias Traktoren Club Schwyz. Solche Schaueinlagen unter Einbezug des Publikums - man denke nur an die zahlreichen Gender-Bemerkungen und die aufregende Wildwassershow - fanden sich jeweils zwischen und während der Songs. Herr Sarbach bewiest sein immenses Talent, auf sein jeweiliges Publikum und seinen Auftrittsort einzugehen und kam auch im Haus nicht umhin, die Message seines Managers Götti Brächtu weiterzugeben: "Der sit z'beschte Publikum woni je gha ha!". Tja, vielen Dank. Natürlich wurde auch gesungen und Gitarre gespielt (und gestimmt), wobei Sarbachs kurze, pointierte Lieder in Emmentaler Dialekt gleichzeitig eine wunderbare Komik und Gesellschaftskritik auszeichnen. Vergleiche mit Mani Matter dürfen getrost gezogen werden. Den Zuschauern gefiel's und sie wussten die extravaganten Kopfbedeckungen anlässlich aller hitverdächtigen Lieder zu schätzen. Sarbach bedankte sich mit zahlreichen Zugaben, darunter das vielgeliebte Lied von "Randy who loves Sandy because she has a Handy". Also ihr lieben Leute, macht euch auf zum nächsten Sarbach-Konzert in eurer Gegend, denn er kommt bestimmt. Ich bin sicher, auch ihr werdet begeistert sein von diesem Liedernarr mit seinem verschmitzten Lachen unter dem Peterli-Schopf. Viel Vergnügen. Und ganz zum Schluss noch: "Ds Läbe isch wienes Lied, äs chunnt drufa, wiemes singt." Links: - www.gottehildi.ch
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