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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
8.3
Autechre – Exai
Kate Nash – Girl Talk
Josh Ritter – The Beasts in It's Tracks
Still Corners – Strange Pleasures

15.3
Steve Mason (The Beta Band) – Monkey Minds in the Devil’s Time
The Mary Onettes – Hit the Waves
Stornoway – Tales of Terra Firma
Devendra Banhart - Mala
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Snow Patrol im Metropolis in Montreal (Can), 16. April 2012

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von Chris Döbeli am Montag, 23. April 2012 in Konzertberichte   
Wässerige Augen und 5-Dollar-Bier
Ein neuer Tag mit neuem Glück. Am Montag, 16. April 2012 war Snow Patrol angesagt. Diesmal im relativ grossen Metropolis, das sich im Downtown, im Herzen der Stadt – westlich der Haupteinkaufsstrasse Rue Sainte-Catherine – befindet. In der ausverkauften Location vergnügen sich mehr als 2000 Zuschauer und -hörer an mehrheitlichen Pop-Rock Acts. Das Metropolis ist vom Aufbau ganz ähnlich wie das Corona, ein theaterartiger Bau.

Vorgruppe war keine Gruppe sondern Solo-Artist Edward Christopher „Ed“ Sheeran. Der britische Jüngling (Jahrgang 1991!) ist ein aufgehender Stern am Musikhimmel. Seine Natürlichkeit und vielleicht auch ein bisschen seine Naivität machen diesen sympathischen Typen mit gewaltiger Stimme zu dem, was er ist; ein „Sebe-Siech“. Sheeran klang zuerst für mich ähnlich wie James Blunt. Britisch, hoch und gefühlvoll, wenn nicht fast ein wenig sentimental. Als er jedoch anfing zu rappen war ich beeindruckt. Erwähnenswert ist auch, dass er komplett ohne Band auskommt. Er kreiert sich seine Songs live auf der Bühne mit Mehrspuriger-Aufnahme-und-Abspiel-Funktion. Schlagzeug- und Bassteile  produziert er mit seinen Beatboxfähigkeiten. Ihm zuzusehen ist sehr unterhaltsam. Ich hoffe, dass man noch einiges von diesem vielversprechenden Künstler hören wird.

Snow Patrol. Momentan unterwegSnow Patrols mit dem aktuellen Album „Fallen Empires“, welches sich gut in den Charts platziert hat und das wahrscheinlich dunkelste und nachdenklichste Album bisher ist. Ankunftsstück mit visueller Beamer-Kreation war ein Remix aus dem Song „Berlin“ und der darauffolgende Opener war „Hands Open“. Ein altbekannter Launemacher. Danach folgten zwei Stücke aus dem Album „A Hundred Million Suns“. Das vierte Stück dann, „This Isn’t Everything You Are“ war eines aus dem aktuellen Album. Mich erinnert das Stück stark an christliche Worshipmusik à la Hillsong. Vielleicht aus diesem Grund nicht mein Favorit. Weiter gings mit „Run“ aus „Final Straw“ (erschien 2004).
Drei aktuelle Songs folgten, von denen ich „New York“ hervorheben möchte. Ed Sheeran erschien dazu für ein Duett noch einmal auf der Bühne. An der Stelle „...I’d Tell You That I Loved You” warfen sich Frontmann Gary Lightbody und Sheeran einen verschmitzten Blick zu. Trotz der surrealen Zusammensetzung auf der Bühne berührte mich der Titel, der über eine unglückliche Liebe handelt. Mit „Set the Fire to the Third Bar“ und „Make This Go On Forever“ folgten zwei Titel vom 2006 erschienen Album “Eyes Open”. Kassenschlager “Chasing Cars” durfte an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Wie toppt man einen Hit? – Mit einem weiteren Hit namens „Chocolate“. Diesen wiederum toppt man mit dem aktuellen Aushängeschild „Called Out in the Dark“. Ganz klar ein Höhepunkt des Konzerts. Anknüpfen an die Knüller konnte der Track „Fallen Empires“ nicht wirklich, wie auch „You’re All I Have“.

Im „Encore“-Teil vom Konzert spielten sie dann als erstes „Lifening“. Konzerttechnisch ein enorm guter Schachzug. Ein melodiöses Mitsing-Stück das wirklich dem hinterletzten des Publikums zum Mitsingen zwang und wässerige Augen bescherte.
Konzertticket, 40 Dollar. Bier, 5 Dollar. Ein volles Haus singt lauthals „This is all I ever wanted from life“, wahrlich unbezahlbar.
Vom totalen Seelenfrieden ging es weiter mit „Open Your Eyes“ und dem finalen „Just Say Yes“ um das melancholisch gestimmte Empfinden positiv abzurunden. Strahlend und mit dem Wissen, ein wundervolles Konzert gesehen zu haben, verliess ich das Metropolis. 
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