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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
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Son, Ambulance - 15.04.05 - Boa Luzern

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von Philipp Gautschi am Sonntag, 1. Mai 2005 in Konzertberichte   

Von Indie-Rock und Biobier

Ich war, soweit ich mich erinnern kann, noch nie zuvor in der Boa; eigentlich erstaunlich, treten dort doch des Öfteren ganz gute Bands auf. Ihr Ruf als Kulturzentrum verbindet sie irgendwie mit der aktiven, antikapitalistisch-links-vegetarischen Szene, die ich aus persönlichen Gründen eigentlich zu meiden versuche. Als jedoch Son, Ambulance aufspielten, folgte ich dem Ruf meiner Schwester, wieder mal ein anständiges Konzert anhören zu gehen.

Lustigerweise begann dieses erst etwa um 23.30 Uhr, was uns die im Nachhinein etwas unglückliche Möglichkeit eröffnete, zuvor etwas am See rumzusitzen und ein wenig anzustossen. Trotz allem waren wir viel zu früh in besagtem Lokal, zahlten den wohl fairsten je bezahlten Eintrittspreis (12.- für Studis, danke) und warteten mit Appenzeller Biobier (was soll man denn sonst trinken in Luzern, der geliebten Eichhof-Hochburg) auf den Auftritt der erstaunlich jungen Burschen. Das Konzert fand in einem kleinen Neben(konzert)raum statt, da der grosse Saal aufgrund Reklamationen seitens der Anwohner nach 23.00 Uhr geschlossen sein muss. Dies störte noch nicht, da auch der kleinere, jedoch gemütlichere Saal nur etwa halb voll war; im richtigen Konzertsaal hätte man sich wahrscheinlich verloren. Sobald die Band aber zu spielen begann, ärgerte der "Saal" jedoch gewaltig (eigentlich ärgerte vor allem die anwesende Musikanlage, der Rest war tiptop), die Akustik war bemitleidenswert, die Boxen gaben wahrscheinlich alles, was in ihnen steckte, doch von satten Bässen und klaren Tönen keine Spur. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass der Raum aus Anstandsgründen gegenüber der schlafenden Nachbarschaft absichtlich nicht mit High-End Boxen ausgestattet ist - was schade war, denn die Band spielte wirklich gut, während die Appenzeller Biobiere langsam aber sicher ihre Wirkung zeigten. Es wurde gemütlicher, anständiger Indierock gespielt, gute Melodien, schöne Musik. Mir fehlten zwar die musikalischen Ausraster und Ausreisser ein wenig, da die Band (vor allem der Herr am Piano) doch sehr grosses Improvisationspotential besass, sich aber immer wieder selbst zügelte und zurückhielt. Schade, es wären problemlos 10-minütige Gitarrenorgien möglich gewesen. Es war nicht gerade die Pogo-Hölle los, das Publikum hörte zu und genoss die gemütliche Stimmung, was mir viel sympathischer ist, als stundenlang mit dem Gleichgewicht zu kämpfen, weil "tanzende", eher rempelnde Chaoten im Saal unnötig umher füsseln wie z.B bei Dover erlebt. Schlussendlich ein gelungenes, freundlich-kleines Konzert mit grauenvollen Kopfschmerzen Tags darauf; wahrscheinlich fehlten mir die gewohnten Chemikalien im genannten Bio-Gebräu...

Links:

- www.saddle-creek.com/html/son_frame.html
- www.boaluzern.ch


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