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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

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- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
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19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
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Wire im Abart in Zürich, 23.2.2011

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von TheNoise am Freitag, 25. Februar 2011 in Konzertberichte   
wire.jpgNüchtern und energiegeladen
Das Wire-Konzept wirkt live noch heute so gut wie damals. 

Ihre Grösse ist unbestritten, richtig gross waren sie nie: Wire agierten immer in einer Nische. Sie haben den Punk schon so früh in Wave transformiert, dass man sie gar nicht mehr mit dem frühen, lärmigen Sound in Verbindung bringt. Sie hatten bald aufgehört, es überwiegend krachen zu lassen. Beibehalten haben sie, dass manche ihrer Songs nicht nur kurz sind, sondern mit einem abrupten Schnitt enden, beinahe schmerzhaft. 

Wire kennen keine Attitüde, keine Eitelkeiten, keine Anbiederung – eine kurze scherzhafte Bemerkung zum Auftakt und dann nur noch Musik aus 30 Jahren. „106 Beats That“ vom Debütalbum „Pink Flag“ ist ebenso dabei wie spätere, etwa „Advantage In Height“ aus dem 1987er Album „The Ideal Copy“, und Stücke aus dem aktuellen Album „Red Barked Tree“, etwa „Moreover“ und der als solcher nicht unbedingt kenntlich gemachte Ohrwurm „Please Take“.

Wire spielen ihr Set nicht ganz so trocken wie auf dem Album, sind aber durchweg nüchtern und direkt. Wire spielen kein fulminantes Konzert, beeindrucken aber besonders bei den kraftvollen Stücken. Hier fällt weniger auf, dass sie nicht stimmgewaltig sind. Der mehr sprechsingende Colin Wilson hat damit weniger Probleme als Graham Lewis, der das – zumindest was die Melodie betrifft – durchaus poppige „Please Take“ geschrieben hat. Das  Konzept der wieder einmal zum Trio geschrumpften Gruppe funktioniert nach wie vor. Massgeblichen Anteil daran hat der noch junge Gastgitarrist, der auf der Bühne den 2008 ausgestiegenen Bruce Gilbert ersetzt und nicht nur hervorragend lärmt, sondern auch kreischend-subtile Akzente setzt.wire-3544.jpg

Nächste Konzerte:
25.2. München,
26.2. Berlin,
28.2. Köln,
01.3. Hamburg
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