Das Beste im Detail: Die Autoren-Rankings |
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| von Tobias Imbach am Donnerstag, 31. Dezember 2009 in Specials | ||||||||||||||||
Tobias ImbachAlben
1. Benjamin Biolay - La Superbe
Ein Album wie ein Spielfilm, der einiges abverlangt, dafür aber nie an Reiz verliert. 2. Melody Gardot - My One And Only Thrill Ein Klassiker (“Over The Rainbow“) und eine Handvoll neuer Stücke, die irgendwann auch Klassiker sein werden, grossartig orchestriert und interpretiert. 3. Fat Freddy’s Drop - Dr. Boondigga & The Big BW Die Neuseeländer legen mit einem Album nach, das zwar nicht so schön wie ihr Erstling ist, dafür aber abwechslungsreicher und dennoch stimmig. 4. Bill Callahan – I Wish We Were An Eagle Voller Hoffnung und hoffnungslos verloren ist Bill Callahan hier so gut wie selten zuvor. 5. Allen Toussaint – The Bright Mississippi Die Southern-Soul-Legende widmet sich der besten Musik aller Zeiten respektive dem Jazz-Vermächtnis seiner Heimat und wird dabei von Grössen wie Marc Ribot, Joshua Redman oder Brad Mehldau begleitet. Zeitlos gut. 6. Tom Russell – Blood & Candle Smoke 7. Karl Denson’s Tiny Universe: Brother’s Keeper 8. Joe Henry – Blood From Stars 9. Grizzly Bear – Veckatimest 10.Speech Debelle - Speech Therapy 11.Animal Collective – Mearriweather Post Pavillon 12.Maxwell - BLACKsummers’night 13.Taken By Trees – East of Eden 14.Fever Ray – Fever Ray 15.Shafiq Husayn - Shafiq En’ A-Free-Ka Songs 1. Fat Freddys Drop – Shiverman Diese Klangreise durch Dub, Techno und viel Soul hält zehn Minuten an, hätte, gings nach mir, aber auch unendlich lange sein können. 2. Bebel Gilberto – Sun Is Shining Dust Brother John Kings stilvolle Clubsounds stehen der Brasilianerin zu gut, und dem ohnehin genialen Reggae-Klassiker überraschenderweise auch. 3. Animal Collective – Brother Sport Der grossartige Singalong dieses Meisterstücks begleitete durch Winter, Frühling, Sommer und Winter. Man kann kaum weghören. 4. CéU – Vira Lata (mit Luiz Melodia) Ein hinreissend schönes Aufeinandertreffen einer alternden MPB-Legende und der wohl vielversprechendsten Sängerin Südamerikas. 5. Bob Dylan – Life Is Hard Wunschprogramm halt.
6. Lee Fields & The Expressions – Ladies
7. Mayer Hawthorne – Rain 8. Tom Russell - Crimonology 9. Grizzly Bear – Ready, Able 10.Atlas Sound – Walkabout 11.King Midas Sound - Meltdown 12.Mark Knopfler - Monteleone 13.Element Of Crime – Kaffee mit Karin 14.The Mountain Goats – Matthew 25:21 15.Dirty Projectors – Stilness Is The Move [zurück zur Übersicht] Philippe Feer
Alben
1. Bill Callahan – I Wish We Were An Eagle Endlos Ehrlich und traurig in präziser Nüchternheit ausgedrückt: „I used to be darker, then I got lighter, then I got dark again“. 2. Animal Collective – Mearriweather Post Pavillon Vertrauen gründet im ihrem Markenzeichen: Abwechslung und dem Reichtum an Ideen 3. The Mountain Goats – The Life of the World to Come Inspiration kennt keine Grenzen und wird in Schönheit umgewandelt. 4. Grizzly Bear – Veckatimest Die Band mit den Melodien des Jahres 5. DM Stith – Heavy Ghost Zwischen Kunst und Präzision hockt Spannung im Gefühl 6. Alela Diane – To Be Still 7. Bowerbirds - Upper Air 8. Flaming Lips - Embryonic 9. Fever Ray – Fever Ray 10.Taken By Trees – East of Eden 11.Bat for Lashes – Two Sons 12.Charlotte Gainsbourg - IRM 13.Tiny Vipers – Life on Earth 14.Alasdair Roberts – Spoils 15.Monsters of Folk – Monsters of Folk Songs 1. Cass McCombs – You Saved My Live Ängste in purer Erhabenheit und schwelgerischer Schönheit ausgedrückt 2. Animal Collective – My Girls Die moderne Rückbesinnung. 3. Bowerbirds – Northern Lights So fühlt sich eine spannende und phantasievolle Reise von Baum zu Baum an. 4. Bill Callahan – Eid Ma Clack Shaw Ein Chiffre, das kaum deutlicher sein könnte. 5. Tiny Vipers – Dreamer Behutsam und unbeschwert, aber auch gefährlich und schwer. 6. A Camp – Golden Teeths and Silver Medals 7. The Mountain Goats – Genesis 3:23 8. Grizzly Bear – All We Ask 9. Animal Collective – Also Frightened 10.The Mountain Goats – Romans 10:9 11.Jackie Oates – Hyperboreans 12.Bill Callahan – Rococo Zephyr 13.Grizzly Bear – Ready, Able 14.Magnolia Electric Co. - Josephine 15.Soap&Skin - Spiracle [zurück zur Übersicht] Philipp Gautschi1. Mono – Hymn to the Immortal Wind Die Japaner können machen was sie wollen, sie überzeugen mich jedes Mal von neuem. Obwohl ’Hymn to the Immortal Wind’ nicht ihr stärkstes Album ist, hat es mir unzählige wunderbare Momente des Entzückens und Innehaltens beschert. Mono ist die Band, welche mein musikalisches Interesse im vergangenen Jahrzehnt am deutlichsten beeinflusst hat, ’Hymn to the Immortal Wind’ mein meistgehörtes und –geschätztes Album des Jahres. 2. The Wild Beasts – Two Dancers Schon das Debut ‘Limbo Panto’ überzeugte. Mit ’Two Dancers’ haben die skurrilen Briten bezüglich Chaos und Wahnsinn zwar einen Gang zurückgeschaltet, dafür jedoch den Spagat zwischen inszeniertem Kitsch und grosser Popmelodie aufs sauberste gemeistert. 3. Savoy Grand – Accident Book Lange habe ich auf dieses Album gewartet und sämtliche Erwartungen wurden erfüllt. Songs wie ’Last Night on Earth’ oder ’The Undertaking’ treffen dank ihrer hoffnungslos schönen Traurigkeit dermassen präzise die emotionsrelevanten Hirnareale, dass einem die Problemchen dieser Welt tatsächlich nichtig erscheinen. 4. Red Worms Farm- Canegorillaserpente Der ungeheuerlich trockene, geradlinige, unverschämte und schnörkellose Post-Punk dieser italienischen Band hat mich 2009 beinahe zum Tanzen animiert; und dies soll was heissen. Da können sämtliche britischen Bands was lernen. Weniger ist halt doch meistens mehr. 5. Editors – In this light and on this evening Wie in der Rezension erwähnt machen die Editors auf ihrem dritten Album alles richtig. Keine Spur von Party, Spass und Rock’n’Roll, sondern seriöser, in seiner reduzierten Düsterheit bezaubernder New Wave. 6. Long Distance Calling – Avoid the Light 7. Scumbucket - Heliophobia 8. Her Name Is Calla – The Heritage 9. Julian Plenti - … is Skyscraper 10.Grizzly Bear - Veckatimest 11.Art Brut – vs. Satan 12.The Jackets – Stuck Inside 13.The Mars Volta - Octahedron 14.Bloc Party - Intimacy 15.The Horrors – Primary Colours Songs 1. Long Distance Calling – ’Apparitions’ Kurt Ebelhäuser produzierte das neue Album von LDC, entsprechend deftig das Ergebnis. ’Apparitions’ ist in meinen Ohren das Postrock-Überlied des Jahres, brillant im Aufbau, clevere Tempowechsel, gehörig Druck, zerstörerische, halsbrecherische Gitarrenarbeit. Wunderbar. 2. Glasvegas – ‘It’s My Own Cheating Heart That Makes Me Cry’ In sehr schönem schottischem Akzent vorgetragener, emotionsgeladener Rocksong mit grauenhaft wuchtiger Gitarrenwand im Refrain. 3. Wild Beasts – ‘All the King’s Men’ Das irrwitzige Duett von Falsetto-Heulsuse Hayden Thorpe und Tom Fleming, unterlegt mit dem becknacktesten Männerchörchen seit ewig ist der Höhepunkt von ’Two Dancers’. 4. Savoy Grand – ‘Last Night on Earth’ Dieses erinnert zwar gewaltig an ‘Last Word Before Sleep’ vom Album ‘People And What They Want’, ist jedoch meines Erachtens die Essenz des Savoy Grand’schen Slowcores. Aus einem Minimum an Klang wird das absolute Maximum an musikalisch transportierter Emotion gewonnen. 5. Her Name Is Calla – ‘New England’ Wunderbar düsterer Postrock, wahnwitziger Spannungsaufbau, viele klassische Elemente. Nahe an Mono, noch näher am Weltuntergang. 6. The Jackets – ‘I Can Not Stop You’ Der bekannteste und gleichermassen eingängigste Song des grossartigen Albums ’Stuck Inside’. Der Garagerock der 60er wurde in Bern neu erfunden. 7. Mono – ‘Ashes in the Snow’ 8. Blueneck – ‘Lilitu’ 9. The Blue Van – ‘Put My Name in the Sand’ 10.Art Brut – ’The Passenger’ 11.Grizzly Bear – ‘Two Weeks’ 12.Red Worms Farm – ‘Help Me!’, ‘Forty Two’ und ‘Less Is More’ 13.Mew – ‘Introducing Palace Players’ 14.Airpeople – ‘Glasgow’ 15.Fever Ray – ‘When I Grow Up’ [zurück zur Übersicht] Isabel Vesti
Alben
1. James Blackshaw – The Glass Bead Game Unbeschreiblich. 2. Ilyas Ahmed – Goner Das ist Musik in der Schwebe, flüchtig, so wie das Leben. Ich mag den Wechsel von anfangs schroffen Blues-Rock zu melancholischem Folk, die Klagegesänge und die Perkussionsmuster. Auf Goner finden sich allesamt Melodien die bleiben. Keine Ohrwürmer, eher etwas, das man mit schummrigen Erinnerungen verbindet. Ilyas Ahmed ist ein begnadeter Gitarrist, seine Passion und Routine sind unüberhörbar, ich bin gespannt was man in Zukunft von diesem Herrn erwarten darf. 3. Jack Rose – The Black Dirt Sessions Er war einer der vielversprechendsten Vertreter des American Primitivism, eine echte Bereicherung. The Black Dirt Sessions macht da keine Ausnahme. Hier vereint er seine verschiedenen Talente: Traditionelles Fingerpicking, Ragtime und Raga verschmelzen zu einem mitreissenden Ganzen. Der überraschende Tod von Jack Rose anfangs Dezember hat mich schockiert, war aber nicht ausschlaggebend für die Platzierung dieses Albums in meiner Bestenliste. 4. Sun Araw – Heavy Deeds Danke Cameron Stallone, ich fühle mich wie Alice im Wah-Wah und Farfisa Wonderland, gefangen in einem mit kleinen farbigen Spiegeln ausgestatteten Fahrstuhl nach Nirgendwo, wenn deine Musik aus den Lautsprechern dröhnt. Ekstase galore! Unbeschreiblich wie man sich in Heavy Deeds verlieren kann, in diesen abgefahrenen Retro-Grooves und Jungle-Beats mit dem schwammigen, hallenden Gesang. 5. Dead Man’s Bones – Dead Man’s Bones Was für ein liebevoll arrangiertes Konzeptalbum. Einfach erfrischend was Ryan Gosling, Zach Shields und der Silverlake Conservatory Children's Choir da zusammen auf die Beine gestellt haben. 6. Blues Control – Local Flavour 7. Jack Rose & The Black Twig Pickers – Jack Rose & The Black Twig Pickers 8. Group Bombino – Guitars From Agadez Vol. 2 9. Fire On Fire – The Orchard 10.Sonic Youth – The Eternal 11.Nosaj Thing – Drift 12.The Emeralds – What Happened 13.Bill Callahan – Sometimes I Wish We Were An Eagle 14.Kuupuu – Lumen tähden 15.Steve Earle – Townes Songs 1. James Blackshaw – Cross Einer der schönsten Songs aus James Blackshaws Repertoire. Monumental! 2. Blues Control – Tangier Flackernde Nordlichter irgendwo in Island. Hinreissend. 3. Ilyas Ahmed – Exit Twilight Das Duett mit Liz Harris alias Grouper ist der perfekte Abschluss für ein perfektes Album. 4. Dead Man’s Bones – Pa Pa Power Catchy as hell, ein regelrechter Sing-Along Song und einer der stärksten auf dem Album noch dazu. 5. Sun Araw – Heavy Deeds Wahnsinns Rhythmus! 6. Sunburned Hand Of The Man – Meeting With Seed at the Gates of Chance 7. Jack Rose & The Black Twig Pickers – Some Happy Day 8. Fire On Fire – Hartford Blues 9. Sonic Youth – Anti-Orgasm 10. The Emeralds – Living Room 11. Nosaj Thing – Fog 12. Richard Swift – The Atlantic Ocean 13. Mount Eerie – Through the Trees 14. Steve Earle – Lungs 15. Black Moth Super Rainbow – The Sticky [zurück zur Übersicht] Michael Heger
1. Aufgang – Aufgang
Bei Aufgang treffen zwei klassisch ausgebildete Pianisten auf einen Schlagzeuger. Zusammen schaffen sie die perfekte Synthese aus Konzertsaal und Club. 2. Fat Freddy's Drop – Dr. Boondigga & The Big BW Der Soundtrack für den Sommer 2009. Verspielter Reggae/Dub aus Neuseeland mit viel Seele und Einflüssen aus Jazz, Funk und Clubmusik. 3. Clark – Totems Flare Das Warp-Wunderkind Chris Clark hat mit „Totems Flare“ sein bisher zugänglichstes Werk veröffentlicht. Experimentell, innovativ und verworren; gespickt mit wunderschönen Melodien. 4. Filewile – Blueskywell Filewile kommen aus Bern und machen elektronische Musik mit holprigen Beats und internationalem Flair. „Bluewskywell“ ist die Popmusik der Zukunft. 5. Cape Of Good Dope Vol. 2 (African Dope Label Compilation) Die zweite Compilation des Underground-Labels „African Dope Records“ aus Kapstadt hat es in sich. Grosse Vielfalt, qualitativ hochstehend mit unwiderstehlichen Tracks von Fletcher, Sibot und Co. 6. Oliver Huntemann - H3 7. Nosaj Thing – Drift 8. Matias Aguayo – Ay Ay Ay 9. Fuck Buttons – Tarot Sport 10.Fever Ray – Fever Ray 11.Mix n Blend – Look Mom, No Hands 12.Dear Reader – Replace Why With Funny 13.Flaming Lips – Embryonic 14.DJ Signify – Of Cities 15.Moderat – Moderat Songs 1. Aufgang – Sonar In Francesco Tristanos Projekt „Aufgang“ verschmelzen klassische Musik und Techno. Sonar ist das Herzstück des grossartigen Debutalbums und neben dem Opener „Channel 7“ einer der Anspieltipps der Platte. 2. Mix n Blend feat, Rayelle Goodman – First Light Rayelle Goodmann spielt die Violine zu diesem sanften Dubstep-Track von Mix n Blend. Traumhaft schöne Zusammenarbeit aus Kapstadt! 3. Fat Freddy's Drop – The Raft Der stärkte Track des zweiten Albums der sieben Musiker aus Neuseeland. 4. Burial & Four Tet – Moth Zwei Ausnahme-Acts bringen zusammen eine 12″ raus. Die A-Seite „Moth“ kommt verträumt technoid und mit sanften Vocals daher. Burial und Four Tet in einem Song, was soll man noch dazu sagen? 5. Rythmic Elements – 2by2 Darf ein Track aus dem Jahr 2008 überhaupt in einer Bestenliste zu 2009 auftauchen? Vielleicht wenn er in Europa noch gar nicht released wurde? 2By2 ist mein persönlicher Sommerhit 2009 aus Südafrika, welcher zum WM-Song 2010 werden sollte. 6. Laurent Garnier - Gnanmankoudji (Horny Monster Mix) 7. Sifiso Sudan – Smoke 8. Editors - Papillon 9. Aufgang – Channel 7 10.Filewile – Balaton Soupdrink 11.Jesse Rose – Touch My Horn 12.Loco Dice – Untitled 13.Dj Signify – Custome Kids 14.Fever Ray – When I Grow Up 15.Clark – Growls Garden [zurück zur Übersicht] Michael MesserliAlben 1. Mastodon – Crack the Skye Das Biest, das eingezäunt wurde. Gleichzeitig ein Meisterwerk, welches die Grenzen sprengt. Natürlich ist es Metal, aber es ist noch so viel mehr. Das ganz grosse Konzept des Jahres, von knackig bis episch. Wer technisch dermassen begabt ist, verzettelt sich schnell. Mastodon nicht. Sie haben ein Album geschrieben, das The Mars Volta nicht besser hätten erdenken können. 2. Silversun Pickups – Swoon Nach dem hervorragenden Debüt folgt die uneingeschränkte Bestätigung. Ein Album voller Hits und sackstarken Melodien. Die Pickups werden immer die gleichen Vorwürfe zu hören bekommen. Umso erstaunlicher ist die Leichtigkeit und Dichte von „Swoon“. 3. Wintersleep – Welcome To The Night Sky Eddie Vedder (siehe Platz 4) wird diese Erben mögen. „Welcome To The Night Sky“ ist das textlich berührendste und musikalisch schönste Album des Jahres. Eine Mischung aus Annäherung und Vermeidung lässt den Hörer im Nachthimmel nach Antworten suchen. Und am Ende findet er: Fragen. 4. Pearl Jam – Backspacer Pearl Jam haben das drittbeste Album ihrer Karriere aufgenommen. Ginge es hier um die Band des Jahres, sie stünden zuoberst. Nach allem, was sie erreicht und durchgemacht haben, durfte man mit einem Album wie „Backspacer“ kaum noch rechnen. „I got some if you need it“. Danke! 5. Ramona Falls – Intuit “Intuit” ist die Überraschung des Jahres, der Geheimtipp unter den Geheimtipps. Was Brent Knopf da mit all seinen Gastmusikern hat entstehen lassen, das ist nicht etwa überladen, sondern so voll von richtigen Ideen in den richtigen Momenten, dass man sich fragen muss, wie dieses Album bisher nur so dermassen ignoriert werden konnte. 6. Big Zis – Und jetz … was hät das mit mir z tue? 7. Brand New – Daisy 8. Daniel Benjamin – There’s a Monster Under Your Deathbed 9. Biffy Clyro – Only Revolutions 10.The Decemberists – The Hazards of Love 11.Them Crooked Vultures – Them Crooked Vultures 12.Grizzly Bear – Veckatimest 13.Maxïmo Park – Quicken the Heart 14.Ghinzu – Mirror Mirror 15.Arctic Monkeys – Humbug Songs 1. Wintersleep – Dead Letter & The Infinite Yes “I think it's coming and it comes so fast/ I'm hearing whispers of an infinite yes”. Wenn Paul Murphy zum Refrain anstimmt, ist es um deinen Optimismus geschehen. Ein traurig-intelligenter und doch so simpler Text. Murphy versteht es, verstanden zu werden. 2. Spinnerette – Driving Song Der Einfluss des Ehemannes ist kaum zu überhören. Brody Dalle schmeisst mit dem „Driving Song“ eine dermassen coole Nummer auf die Strasse, dass Gatte Josh Homme stolz sein muss wie Oskar. Das hier gehört verdammt nochmal mitgesungen! 3. Mastodon – The Last Baron Ein dreizehnminütiger Wahnsinn ist das. Und immer wieder eine irre Schlaufe bis bei Zählerstand 08:19 plötzlich der Groove des Jahres all denen in den Arsch tritt, die so gerne „rocken“ möchten. Schon fast eine Frechheit ist diese Andeutung, welche noch so kurz sein mag, trotzdem aber in dieser monumentalen Zusammenfassung von Crack The Skye hervorsticht. Grandios! 4. Big Zis – Discobluus Big Zis steckt sie alle in die Tasche: „Für gfundne Gschmack gits käi Finderlohn/ Für glungne Rap nöd maal Mindestlohn“. Schon nur diese Zeile ist ein kleiner Triumph über das gepflegte Vollspackentum und die fehlenden Massstäbe in der Schweizer Musikszene. 5. The Decemberists – The Hazards of Love 4 (The Drowned) Colin Meloy hat dieses Jahr eine wortwörtlich sagenhafte Welt erschaffen, welche mit diesem Song einen ergreifenden Abschluss findet: “And we will lie like river stones/ Rolling only where it takes us“. Selbst im Tod lebt die Liebe weiter. Selten wurde das Sterben so schön vertont. 6. Grizzly Bear – Two Weeks 7. Maxïmo Park – Let’s Get Clinical 8. My Latest Novel – I Declare a Ceasefire 9. Caspian – Concrescence 10.Pearl Jam – Amongst The Waves 11.Kilians – Hometown 12. Biffy Clyro – Bubbles 13.Silversun Pickups – The Royal We 14.Daniel Benjamin – River Motion Switch 15.Ramona Falls – Salt Sack [zurück zur Übersicht] Nico Scheidegger1. Fever Ray – Fever Ray
Ein paranormales Phänomen, das so offensichtlich physische Effekte hat. Man könnte Fever Ray’s Debut mit der kalten Kernfusion vergleichen. Oder einer Apparatur, die dunkle Materie produziert. Grosser Zauber jedenfalls, der den allermeisten Veröffentlichungen der Vergangenheit abgeht. Fever Ray nur das Album des Jahres zu nennen, wäre verkürzt.
2. Music Go Music – Music Go Music
Eine wahnsinns Überraschung! Dass etwas zwischen Space Rock und ABBA mich dermassen begeistern könnte, hätte ich nie offen auszusprechen gewagt. Klingt frisch und geht ab durch die Decke!
3. Homelife – Exotic Interlude Wahre Ruhe liegt in dieser Aufnahme von Paddy Steer und Anton Burns. Der Lärm deiner Stadt löst sich auf in der glitzernden Brandung und dem Hawaiian Sea Breeze in deiner Hand. Slow down. Take it easy. In voller Albumlänge. 4. Bat For Lashes – Two Suns Natasha Khan hat etwas Nymphenhaftes. Auf Two Suns lässt sie die Synthies sprechen. Zusammen erzeugt das eine unwiderstehliche Atmosphäre. 5. JJ – N° 2 In der Blogosphäre wurde viel darüber geschrieben. N° 2 ist aus dem Nichts aufgetaucht und hat 2009 viel bewegt. 6. Tortoise – Beacons of Ancestorship 7. Charlotte Gainsbourg – IRM 8. Sin Fang Bous – Clangour 9. Califone – All my Friends Are Funeral Singers 10.Nino Moschella – Boom Shadow Songs 1. Karl Blau – Dark Sedan Returns Mit dem Druck, welcher vom vergleichsweise einfachen Beat aufgebaut wird, liesse sich eine Dampflock betreiben. Eine unanständig freche Mischung gut ausgewogener Zutaten. Der Song funktioniert hervorragend! 2. Homelife – Along the Verge Es gab in diesem Jahr keinen vergleichbaren Song. Along the Verge ist in der Sparte Entschleunigung und Entspanntheit unangefochtener Sieger. 3. Bibio – Ambivalence Avenue Ambivalence Avenue, der Titeltrack ab Bibio’s fabelhaftem Warp-Debut, ist das Equivalent in der Sparte Joie de Vivre und Unbeschwertheit. 4. Circlesquare – Bombs away Gäbe es Amphetamin, das schmieren würde anstatt scharf zu zeichnen, würde das so klingen. Wie verstrichene, glutorange Wolkenschleier vor der untergehenden Sonne. Die vertonte Skurrilität des Übertritts eines gebrochenen Clowns ins Elektro-Nirwana. 5. Joakim – Travel in Vain Das Krautrock Drama. Rhythmisch hochinteressant. Versehen mit wohlig-infernalischer Synthesizer-Camouflage und Gitarre. Ein besonderes Amuse-Oreilles. [zurück zur Übersicht] Denise BaltenspergerAlben 1. Grizzly Bear – Veckatimest Ich habe diese Platte bestimmt schon hunderttausendmal gehört und noch immer vergöttere ich sie. Ich verbeuge mich. 2. Animal Collective – Merriweather Post Pavilion Das wohl poppigste aller Animal Collective Alben betäubt mich, katapultiert mich in eine Fantasiewelt und wirbelt mich bis zur Ekstase darin rum. 3. Real Estate – Real Estate Psychedelische und poppige Klänge vermischen sich und ergeben ein Album, das mich völlig unerwartet in seinen Bann zog und nicht mehr loslässt. 4. The xx – xx Diese Platte wirkt auf einen wie ein frisch bezogenes Bett. Alles ist altbekannt, dennoch ist man immer wieder aufs Neue überrascht, wie gut und neu sich das anfühlt. Unaufgeregt aufregend. 5. Kings Of Convenience – Declaration Of Dependence Auf dem lang erwarteten neuen Album sind nur wenige überraschende, neue Momente zu finden. Doch genau darin sehe ich die Stärke dieser Platte. Ich wollte keine waghalsigen Experimente, sondern neue Melodien, die an die alten anknüpfen. Ich hab gekriegt, was ich wollte, ha! 6. The Field – Yesterday And Today 7. The Whitest Boy Alive – Rules 8. Atlas Sound – Logos 9. Sunset Rubdown – Dragonslayer 10.Deerhunter – Rainwater Cassette Exchange EP 11.Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix 12.Lotus Plaza – The Floodlight Collective 13.The Thermals – Now We Can See 14.The Pains Of Being Pure At Heart - The Pains Of Being Pure At Heart 15.Built To Spill – There Is No Enemy Songs 1. Animal Collective – Brother Sport Ja, was soll man da sagen? Der beste Song des Jahres eben. Ein Meisterwerk. 2. Grizzly Bear – Two Weeks Diese Melodie, diese Stimmen, diese Harmonien. Ein von der ersten bis zur letzten Sekunde perfekter Song, der meine Ohren liebkost. 3. Atlas Sound – Shelia So sollte es doch immer sein. Man schaltet auf ‚Play’, schliesst die Augen und die Sonne geht auf. Alles dreht sich im Kreis und man fliegt davon. 4. Animal Collective – In The Flowers Wer bei dem wunderbaren Übergang zwischen 2:32 und 2:59 nicht am liebsten die ganze Welt umarmen möchte, hat entweder keine Ahnung oder nicht richtig zugehört. Die 27 wahrscheinlich besten Musik-Sekunden dieses Jahres. 5. Real Estate – Beach Comber Vergesst den Winter. Hier habt ihr Sommer. So warm, so wunderschön. 6. Phoenix – 1901 7. Kings Of Convenience – Boat Behind 8. The Whitest Boy Alive – Courage 9. he xx – Basic Space 10. Telekinesis – Coast Of Carolina 11.Sunset Rubdown – Silver Moons 12.Washed Out – Feel It All Around 13.Wild Beasts – Hooting & Howling 14.Built To Spill – Good Ol’ Boredom 15.Islands – Heartbeat [zurück zur Übersicht] Gilles BrunnerAlben 1. Mumford & Sons - Sigh No More Zweifelsfrei das Album, das sich dieses Jahr am lockersten in die Gehörstube einnistete. 2. Q-Tip - Kamaal The Abstract Technisch gesehen hat das Album ja schon ein paar Jährchen aufm Buckel. Der offizielle Release dieses Jahr ist aber gerade passend um es (verdientermassen) an zweiter Stelle meiner diesjährigen Favoriten zu setzen. 3. The Dirty Projectors - Bitte Orca Ein wunderbar verspieltes Stück Musik. Semi-chaotisches Pop/Post-Rock Werk, unterhaltend, witzig...mir geht langsam der Lobgesang aus... 4. Karl Denson’s Tiny Universe - Brother’s Keeper Denson & Truppe in gewohnt cooler Manier. Jazz, Funk & Soul, ein ideale „Einstiegsdroge“ zur Musik von vergangener Zeit. 5. Smoove & Turrell - Antique Soul Auch wenn es ein wenig eine Umstellung ist nach dem ausgzeichneten Dead Men’s Shirt, Smoove und Turell bringen eine äusserst hörenswerte Soulplatte zustande. 6. Edward Sharpe & The Magnetic Zeros - Up From Below 7. M. Ward - Hold Time 8. Jeb Loy Nichols - Parish Bar 9. Eleni Mandell - Artifical Fire 10.Melody Gardot - My One And Only Thrill 11.Robert Francis - Before The Nightfall 12.Nick Lowe - Quiet Please: The New Best Of Nick Lowe 13.Lizzy Parks - This And That 14.Lack Of Afro - My Groove Your Move 15.Urthboy - Spitshine Songs
1. Spoon - Got Nuthin
Ein roher, ungeschliffener Diamant – aber was für einer! Britt Daniel wie man ihn kennt und auf musikalischer Ebene verehrt. Ich zähle (ungeduldig!) die Tage bis zu „Transference“... 2. Q-Tip - Blue Girl Auch hier muss erwähnt sein: Der Song zirkuliert zwar schon einige Jährchen durch die Musiklandschaft, aber da der “offizielle” Release des Albums dieses Jahr ist, widme ich ihm auch einen Platz unter meinen Favoriten dieses Jahres. Ein äusserst lockerer, Jazz-angehauchter RnB-Song, der nach etwas über der Hälfte mit einem unwiderstähnlichen, 2-Minütigen Pianosolo auf sich wartet, erinnert mich teils an Jools Hollands exzellentes Pianosolo auf The The’s Uncertain Smile. 3. Eleni Mandell - Artifical Fire Cool, smooth & sexy. 4. Benjy Ferree - Fear Textlich wohl einer der unterhaltsamsten Songs dieses Jahres. Insofern macht er sowohl auf musikalischer als auch auf der lyrischen Ebene viel Spass.
5. People under the Stairs - Down in L.A.
8. Charles Atlas - Genova (Up in the Air-Soundtrack)Dass Mike Turner und Chris Portugal von PUTS ein Faible für Bill Withers haben, sollte spätestens bei diesem Song wohl nicht mehr so unvorstellbar sein. Der Song klingt wie eine B-Site von Anotha' (BBQ), auf dem sie Withers auch namentlich erwähnten. Chill n‘ Rap – It’s a lovely day! 6. Smoove & Turrell - You Got Me Bad 7. Jeb Loy Nichols - Days Are Mighty
9. Edward Sharpe & The Magnetic Zeros - 40 Day Dream
10.Elizabeth & the Catapult - Taller Children 11.M. Ward - Rave On 12.Urthboy - Hellsong 13.Norah Jones - Even Though 14.Melody Gardot - If The Stars Were Mine 15.Mumford & Sons - I Gave You All [zurück zur Übersicht] Florentin JäggiAlben 1. The Mountain Goats – The Life of the World To Come 2. The Rural Alberta Advantage – Hometowns 3. Soap&Skin – Lovetune For Vacuum 4. Tom Liwa – Eine Liebe Ausschliesslich 5. Jordie Lane – Sleeping Patterns 6. Lee Memorial – The Lives Of Lee Memorial 7. Parallel Lions – Holding Patterns 8. Bat For Lashes – Two Suns 9. The Antlers – Hospice 10.Malcolm Middleton – Waxing Gibbous 11.Sophia – There Are No Goodbyes 12.Bowerbirds – Upper Air 13.De Rosa – Prevention 14.Pearl Jam – Backspacer 15.Ola Podrida – Belly of the Lion Songs 1. The National – So Far Around The Bend 2. Bon Iver – Blood Bank 3. The Mountain Goats – Matthew 25:21 4. The Mountain Goats – Genesis 3:23 5. John K. Samson – Heart Of The Continent 6. Ola Podrida – Donkey 7. Jordie Lane – I Could Die Looking At You 8. The Rural Alberta Advantage – Edmonton 9. Antony and the Johnsons – Another World 10.Soap&Skin – Fall Foliage 11.The Antlers – Two 12.Wilco – One Wing 13.Parallel Lions – Taste Of Your Heart 14.Lee Memorial – Berlin 15.Bat For Lashes – Siren Song [zurück zur Übersicht] Robert BestAlben 1. Sick City – Arkham 2. Alienated – Lonely Hearts Killers 3. Toy Fight – Peplum 4. Die Goldenen Zitronen – Die Entstehung der Nacht 5. Peter Doherty – Grace / Wastelands 6. Tine Kindermann – Schamlos schön 7. The Prodigy – Invaders must die 8. Gossip – Music for Men 9. Pissed Jeans – King of Jeans 10.Beck – One Foot in the Grave (Re-Issue) 11.Future of the Left – Travels with myself and another 12.Broadcast and the Focus Group – investigate Witch Cults of the Radio Age 13.Soap & Skin – Lovetune for Vacuum 14.Grizzly Bear – Veckatimest 15.Funny Van Dannen – Saharasand Songs 2. We were promised Jetpacks – Quiet little Voices 3. Broadcast and the Focus Group – The Be Colony 4. Sick City – Arkham 5. Die Goldenen Zitronen – Neue Positionen 6. Toy Fight – Your own Fireworks 7. The Prodigy – Omen 8. Peter Doherty – I am the Wind 9. Eels – That Look you gave that Guy 10.Soap & Skin – Spiracle 11.Pepi Ginsberg – The Waterline 12.Slayer – Hate worldwide 13.Placebo – Ashtray Heart 14.Devendra Banhart – Rats 15.Gossip – Heavy Cross [zurück zur Übersicht] Romano MeierAlben 1. Benjamin Biolay - La Superbe 2. Ja Panik - The Angst & The Money 3. Morrissey - Years of Refusal 4. Phoenix - Wolfgang Amadeus Phoenix 5. Bill Callahan - I Wish We Were an Eagle 6. The XX – S/T 7. La Roux – S/T 8. Prefab Sprout – Let’s Change The World With Music 9. Florence & The Machine – Lungs 10.Göldin & Bit Tuner – CSI Appenzell 11.Jochen Distelmeyer – Heavy 12.JJ – N°2 13.El Perro del Mar - Love is not Pop 14.The Pains of Being Pure at Heart – S/T 15.Pet Shop Boys – Yes Songs 1. Bill Callahan - Eid Ma Clack Shaw 2. Ja Panik - Als habe ich 3. Florence & The Machine – Rabbit Heart (Raise it Up) 4. Phoenix – 1901 5. Morrissey – One Day Goodbye Will Be Farewell 6. Benjamin Biolay - l'espoir fait vivre 7. Annie – Bad Times 8. Bat For Lashes - Daniel 9. La Roux – Bulletproof 10.Micachu – Vulture 11.The Very Best feat. Ezra Koenig - Warm Heart of Africa 12.The XX – Teardrops 13.Fiery Furnaces – Charmaine Champagne 14.Pet Shop Boys – Love Etc…. 15.Hope Sandoval & The Warm Inventions – Blanchard [zurück zur Übersicht] Daniel GilicAlben 01. The Boxer Rebellion - Union 02. Julian Plenti – Julian Plenti... Is Skyscraper 03. Doves - Kingdom Of Rust 04. Russian Circles - Geneva 05. Placebo - Battle For The Sun 06. Dredg - The Pariah, The Parrot, The Delusion 07. Archive - Controlling Crowds 08. The Temper Trap – Conditions 09. Noisettes - Wild Young Hearts 10.Alice In Chains - Black Gives Way To Blue 11.PJ Harvey und John Parish – A Man A Woman Walked By 12.Gossip - Music For Men Songs 01. The Boxer Rebellion - Spitting Fire 02. Julian Plenti – Unwind 03. Doves – 10.03 04. Placebo - Battle For The Sun 05. Incubus – Black Heart Inertia 06. Dredg – Information 07. The Temper Trap - Sweet Disposition 08. Archive - Quiet Time 09. Editors - Bricks And Mortar 10. The Fray - You Found Me 11.Gossip - Love Long Distance 12.Antony And The Johnsons - Shake That Devil 13.Noisettes - 24 Hours 14.AFI - Beautiful Thieves 15.Billy Talent - Devil On My Shoulder [zurück zur Übersicht]
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