News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Länderkunde: Südafrika (Teil 2)

Drucken E-Mail
von Michael Heger am Samstag, 5. September 2009 in Specials   
Südafrika SpecialEine Fundgrube innovativer Musik
Der 2. Teil der musikalischen Reise durch Südafrika lässt die Stadt am Kap und die weltbekannte Gartenroute hinter sich und bewegt sich in andere musikalische Gefilde.


„Don’t go to Joburg“ schallt es einem des Öfteren entgegen, wenn man jemanden nach der grössten Stadt Südafrikas fragt. Neben seinem Gold und seinen Minen macht Johannesburg vor allem durch die höchste Kriminalitätsrate der Welt auf sich aufmerksam. Zumeist baut die negative Meinung jedoch auf Vorurteilen auf, wie ein Besuch der Metropole zeigt. Spätestens wenn man auf die lokale Musikszene Joburgs trifft, wird einem klar, dass diese zu den innovativsten des Landes gehört und an sich schon einen Abstecher wert ist. Das Indie-Record-Label Sheer Sound ist ein gutes Beispiel dafür.

Doch nicht nur Johannesburg hat viel in Sachen Musik zu bieten, auch andere Städte wie die Küstenstadt Durban mit seinen starken indischen Einflüssen oder die Hauptstadt Pretoria erweisen sich als wahre Fundgruben für Freunde guter Musik.

► Tumi & the Volume. Wer „The Roots“ mag und „The Fugees“ mochte, sollte sich einmal Tumi & the Volume anhören. Die vier Jungs aus Johannesburg zaubern smooth-relaxte Hip-Hop-Sounds mit intelligenten Texten aus den Lautsprechern, klingen jedoch nie wie eine Kopie der genannten Hip-Hop-Grössen. Sie machen des Öfteren Abstecher in den Funk oder Jazz und lassen auch Rock und Dub in ihre Sounds einfliessen. Dieses Jahr war die Band am Paleo Festival in Nyon zu sehen.
> myspace
> Video zu People Of The Light (Feat. Pebbles)

340ml. In Johannesburg ist eine der innovativsten Bands des Landes angesiedelt. Schlagzeuger Paulo und Gitarist Tiago machen nicht nur Hip-Hop mit den bereits erwähnten Tumi & the Volume, sondern haben sich mit ihrem Projekt 340ml dem Reggae und Dub verschrieben. Schnittpunkt zwischen den beiden Bands ist der Jazz. Bereits ihr Debutalbum „Moving“ erntete lob von allen Seiten und bescherte ihnen einen vollen Terminkalender mit einem Auftritt am renommierten Cape Town International Jazz Festival. Der Nachfolger „Sorry for the Delay“ vermag den ersten Wurf an Experimentierfreude gar zu toppen und fährt auch mit elektronischen Sounds auf. 340ml haben ihre Wurzeln in Maputo, Mosambik.
> myspace
> Video zu Midnight

Fokofpolisiekar. Kritische, in Afrikaans gesungene Texte und schnelle Riffs zeichnen die Punkrocker von Fokofpolisiekar (zu deutsch: Verpiss dich, Polizeiwagen) aus. Sie sind der wahre Albtraum jedes konservativen Boeren. Auch dank Protesten aus kirchlichen Kreisen konnten sie sich nach dem Ende der Apartheid einer wachsenden Medienaufmerksamkeit erfreuen. Sie bewegten sich in den letzten Jahren immer weiter weg vom Punk in Richtung Pop, was nicht die einzige Parallele zu bekannten deutschen Punkbands ist.
> myspace
> Video zu Tevrede

Moses Taiwa Molelekwa. Dieser Ausnahmemusiker war ein Wahrzeichen des neuen Südafrika. Der Jazzmusiker aus Johannesburg schaffte die Symbiose zwischen westlichen und afrikanischen Einflüssen; zwischen Hip Hop, Kwaito, Drum'n'Bass und Ragga. Trotz all diesen Einflüssen stand bei Moses Molelekwa der Jazz immer im Vordergrund. Sein Album Genes and Spirits machten ihn international bekannt und es folgten Auftritte auf der ganzen Welt.  Ein Jahr nach dem Release fand das kurze Leben dieses Ausnahmekünstlers mit 28 Jahren ein tragisches Ende. Am 13. Februar 2001 wurde er erhängt neben seiner erdrosselten Ehefrau in Johannesburg gefunden.
> myspace

Madala Kunene. Der Zulu-Gitarist und Sänger Madala Kunene macht seit seinem siebten Lebensjahr Musik. Spielte er am Anfang noch auf den Strassen Durbans (KwaZulu Natal) mit einer selbst gemachten Gitarre aus einer Konservendose und Fischteilen, tritt er heute auf den grossen Festivalbühnen der Welt auf.  Madala Kunene ist ein Meister seines Fachs, was ihm den Titel „King of Zulu Guitar“ einbrachte. Internationale Kollaborationen wie zum Beispiel mit dem Schweizer Gitarristen Max Lasser machten ihn weltbekannt.
> myspace
> Video zu Konko Man

Maisha. Love, Peace and Harmony: Maisha machen fröhlich-melancholischen Pop zwischen Jazz, Blues, Folk und Rock. „Stop The War“ heisst das Debutalbum der sechsköpfigen Band aus Durban. So vielseitig wie die Einflüsse sind auch die Mitglieder jeden Alters, Geschlechts und Herkunft. Zusammen mit Bands wie die wesentlich bekannteren Freshlyground aus Kapstadt repräsentieren sie das neue Südafrika nach der Apartheid. Bewegt sich Maishas Musik immer nahe am Kitsch, bleibt sie doch immer authentisch und glaubwürdig. Maisha singen in Englisch, Französisch, Zulu und Swahili. Musik für den Sommer!
> myspace
 
Dear Reader. Die Band um Sängerin Cherilyn McNeil gehört zur Speerspitze der aufstrebenden südafrikanischen Indieszene. Mit Replace Why With Funny haben sie ein grossartiges Debutalbum abgeliefert, welches bis weit über den afrikanischen Kontinent für Furore sorgte. Konzerte und Festivals in ganz Europa folgten. Derzeit tourt die Band durch Deutschland.
> myspace
> Video zu Dearheart

Shannon Hope. Nach der Zeit als Sängerin und Keyboarderin bei der Alternative Rockband Ketamine widmet sich Shannon Hope den ruhigeren Tönen. Bewaffnet mit Piano und kräftiger Stimme macht sich Shannon Hope aus Durban auf, die Welt zu erobern. Im April hat sie ihr erstes Soloalbum „Still“ in Kapstadt aufgenommen.  Ein Album, welches sich im Plattenregal perfekt zwischen Regina Spektor und Anna Ternheim einreiht.
> myspace
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >