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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
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Lieblingscoverartworks der Redaktion

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von Redaktion ::exit.music:: am Montag, 3. April 2006 in Specials   
Der goldene Schnitt
Die Redaktion stellt ihre Lieblingscoverartworks vor.

Man findet sie immer und überall: Top 10-, Top 50- und Top 100-Listen der besten Alben und Songs. Seien es die besten des Jahres, des Jahrhunderts oder aller Zeiten. Alles konzentriert sich auf die Musik, aber die Verpackung - in diesem Falle das Coverartwork - wird meist ignoriert. Obwohl sie doch oftmals - v.a. beim guten alten CD-Kauf im Plattenladen - bereits die halbe Miete ausmacht. Wer nimmt beim Durchstöbern etlicher CDs schon ein Album mit unästhetischem oder uninteressantem Cover in die Hand? Kaum jemand. (Es sei denn, man kenne die Band bereits.) Aus diesem Grunde möchten wir euch an dieser Stelle die Lieblingscoverartworks der ::exit.music::-Redaktion vorstellen. Jeder Exitmusiker hat sein persönliches kleinquadratisches Lieblingskunstwerk gewählt und erzählt, wieso er/sie dieses oder jenes für am ansprechendsten hält. Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre. 
     
Lieblingscoverartworks der Redaktion

Sixpence None The Richer - Divine Discontent (2002)

Das Cover dieses Albums ist so schön wie die Seele desjenigen Menschen, der das hierfür verwendete Bild mit dem Titel "Traum" gemalt hat.

Magdalena
Lieblingscoverartworks der Redaktion

Andrew Bird - The Mysterious Production of Eggs

Selten passt ein Cover so exakt zum Inhalt: Trotz klaren Konturen verspielt und immer leicht ironisch. Wäre Andrew Bird ein Tier, er würde ganz bestimmt so aussehen.

Philipp
Lieblingscoverartworks der Redaktion

Die Ärzte – Le Frisur (1996)

Das ’Konzeptalbum, das ausschliesslich von Haaren handelt’ aus dem Jahre '96 überzeugt nicht nur durch schwachsinnig lustige Texte, sondern auch durch ein schlichtes, aber gelungen-witziges Artwork. ’Es gibt nur einen Gott – Belafarinrod’, im Booklet mit Vokuhila und Oberlippenbart, ist schlicht Kulturgeschichte.

Severin Bellwald

Lieblingscoverartworks der Redaktion

The Avalanches – Since I Left You

Eine Kartonhülle auf deren Vorderseite zwei vollbesetzte Rettungsboote durch dunkle Wellen treiben. Auf der Rückseite mehr Rettungsboote und eine rot glühende Lichtquelle von oben rechts. Aufgeklappt sieht man auf der Länge von 3 Bookletblättern ein sinkendes Schiff im Abendrot, dutzende Rettungsboote ringsherum, einzelne Gestalten, die sich noch vom Schiff abseilen. Alles handgemalt, nur in blau, rot und gelb. Und auf der Frontseite steht in kleinen weissen Buchstaben, ganz clean im Gegensatz zum übrigen Chaos

The Avalanches
Since I Left You

Wenn das mal nicht dramatisch, irgendwie epochal, irgendwie klein und persönlich und vor allem völlig zusammenhangslos ist. Ausserdem mag ich es, wie alle Infos zu der Scheibe so grausam klein und eng auf eine Seite gedruckt sind, dass niemand es je lesen würde.

Michael
Lieblingscoverartworks der Redaktion

BOHREN & DER CLUB OF GORE - Black Earth (2002)

Schwarz in schwarz mit spitze lackiertem Totenkopf. Optimalster Verbund zwischen Musik und Verpackung!!! Die Verpackung verspricht und die Musik hält das dann auch, ein so seltener Fall.

Rafael

Lieblingscoverartworks der Redaktion

Nicolai Dunger - Here's My Song, You Can Have It... I don't want it anymore/

Yours 4-ever Nicolai Dunger (2004)

Wie der schwedische Songwriter hier Nicos Cover zu "Chelsea Girl" modernisiert und imitiert ist klasse. Der aufsteigende Rauch, der doppelte Blick und der ausgiebige Albumtitel formen ein prächtiges Cover. Der Kontrast zwischen Blumen, Rauch und dunklen Portraits ist ebenfalls sehr eindringlich.

Florentin
Lieblingscoverartworks der Redaktion

Torchous - Cut The Plans (2005)

Dieses Artwork ist ein Fingerzeig. Nicht, weil sich ein Typ auf dem Cover den Zeigefinger abkappt, sondern weil es ins unübliche 12,5cm x 14cm (üblich: 14cm x 12,5cm) Format gepresst wurde. Die ganze Verpackung ist ein unterschwelliges Aufbegehren gegen all die spiessigen CD-Ständer und TV-Möbel dieser Welt.

Severin Buckingham
Lieblingscoverartworks der Redaktion

Oceansize  - Effloresce (2003)

Warum: Weils perfekt zur aufblühenden Musik von den vielseitigen Oceansize passt. Farblich wunderschön fliesst alles ineinander, um perfekt zu harmonieren.

Nadja
Lieblingscoverartworks der Redaktion

Antony And The Johnsons - "I Am A Bird Now" (2005)

"Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf der Welt seine Sehnsucht stillen kann." (Jean Paul Sartre)

Ruedi
Lieblingscoverartworks der Redaktion

The Young Gods: The Young Gods (1987)

Gestehen wir es unumwunden ein: Gewiss existieren bessere, spektakulärere Covers als das an dieser Stelle anzuzeigende, aber es war dem Schreiber schlechterdings unmöglich, Inhalt von Form zu trennen – form follows function: Durchgesetzt hat sich diese Maxime bekanntermassen in der Gestaltung im deutschen Raum konsequent im Bauhaus (man beachte in diesem Zusammenhang auch das herausragende Artwork der gleichnamigen Wave-Band). An eben diesem Konzept orientiert sich m. E. das Titelbild der Young Gods.
Als ‚The Young Gods’ besagtes Album 1987 veröffentlichten, war die Musikwelt bass erstaunt: Mutig radikal, knochentrocken, hart bis an die Schmerzgrenze, ohne Gitarren (!), unverblümt Melodien konstruierend, um sie unmittelbar wieder zu zerstören, traten die drei helvetischen Mannen den das Business besetzenden langhaarigen Schönlingen des Schmuserocks und den hüpfenden Discomädels mächtig in den Allerwertesten. Damit bestellten sie Nine Inch Nails, Ministry, Nirvana und Konsorten das Feld. Sampling und Lärm wurden fusioniert, womit sich ein neuer Sound definierte.
Auf einer strukturierten grauen Felswand ist in Kapitälchen von links nach rechts, mit leicht fallender Tendenz in einem sanften Bogen geschwungen, „THE YOUNG GODS“ eingeritzt. Auf demselben Hintergrund, wenn auch etwas dunkler im Grundton, finden sich auf der Rückseite des Release drei Strichmännchen – Arme in die Höh’, Beine gespreizt –, das Logo der drei intelligenten Noise-Artisten. Irgendwie kann man nicht umhin, sich darob des stilisierten Wesens der Einstürzenden Neubauten zu erinnern.
Auf der Rückseite des sonst schlicht gehaltenen Text-Heftchens wiederholt sich das Titelbild, allerdings weitaus körperlicher: Auf der Vorderseite eines Torsos, wohl maskuliner Natur, ist der Gruppen-Name eingeritzt. Das ist keine Aufforderung zur Selbstverstümmelung, sondern steht m. E. vielmehr als Sinnbild für die Musik der Young Gods: schmerzhaft, unter die Haut gehend, eindringlich, schnörkellos direkt, unprätentiös, vielschichtig, unkonventionell. Die drei Strichmännchen fungieren durchaus als ironisches Element, das in Musik, Texten und Auftritten der Young Gods unschwer zu erkennen ist.
Die unbestreitbar wichtigste, einflussreichste Schweizer Band der letzten 25 Jahren zeigt, wie man ansprechende und anspruchsvolle Kunst kreiert und zelebriert – in Ton, Wort und nicht zuletzt Bild. Gross- und einzigartig.

Isabella
Lieblingscoverartworks der Redaktion

My Morning Jacket - Z (2005)

Drei Vögelchen, die das Messer schwingen und eine Eule die auf dem Seziertisch liegt... wenn das nicht zu Interpretationen anregt. Die künstlerische Gestaltung dieses Covers ist ebenso speziell wie die Szene selbst.

Werni

Lieblingscoverartworks der Redaktion  Lieblingscoverartworks der Redaktion   Lieblingscoverartworks der Redaktion
 1973  1993  2003


Pink Floyd - Dark Side Of The Moon (1973)

Zeitlose, schlichte Grafik, die inzwischen wohl fast jeder kennt. Unglaublich, dass die Scheibe bereits 33 Jahre alt ist. Im Laufe der Jahre gabs dann mindestens drei Versionen des Covers.

Sonja
Lieblingscoverartworks der Redaktion

The Dolls - The Dolls (2005)

Diesen Teppich wünsche ich mir fürs Wohnzimmer und die Vorhänge gleich passend dazu!
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