The Dresden Dolls - The Dresden Dolls (2004) (8ft. Records/Musikvertrieb) |
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| von Magdalena Oehen am Freitag, 1. April 2005 in ältere Schmuckstücke | |
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Ein grandioses Stück Kunst Die Dresden Dolls haben ein Flair dafür, von einem Extrem ins andere zu stürzen. Diese Tendenz fängt beim Namen an - Dresden ist gleichzeitig bekannt für die dort fabrizierten, delikaten Porzellan-Puppen sowie seine tragische Rolle im Zweiten Weltkrieg -, setzt sich in ihrer Musik und den Lyrics fort, wo Kinderreim-Melodien mit leidenschaftlichen Texten über Liebe, emotionale Instabilität und sexuelle Verwirrung gepaart werden, und wird schliesslich in ihrer theatralischen Performancekunst und Amanda Palmers Gesang verdeutlicht: Amandas rasend wildes Klavierspiel und ihr Gesang, der oft leise flüsternd im nächsten Moment zum einschüchternden Geheul verkommt, werden von Brian Vigliones ekstatischen Drums vorwärts getrieben, das Theatralische wird abgerundet mit weisser Theaterschminke und Kostümen, die Unschuld und Erotik zugleich ausstrahlen. Seit 6. September 2004 im Handel. Anspieltipps: Girl Anachronism, Coin-Operated Boy, Bad Habit similar artists: Sonic Youth, Kurt Weill, Regina Spektor > Hören und Kaufen > Offizielle Seite > CH-Vertrieb Bio: Schon früh war für Amanda Palmer klar, dass ihre Bestimmung in der Musik lag. Auf dem elterlichen Steinway lernte sie, Melodien nachzuspielen, ohne jedoch je zu lernen, nach Noten zu spielen. Brian Viglione tat sich wenig schwerer und entdeckte schon als Teenager seine Leidenschaft für das Schlagzeug. Nachdem beide in verschiedenen musikalischen Projekten involviert waren, sah Brian im Jahr 2000, wie Amanda auf einer Halloweenparty solo performte und wusste sogleich, dass er seine Seelenverwandte gefunden hatte. Sie wurden einander vorgestellt und, wie sie beide sagen: "We instantly fell in Rock Love". Sie begannen in der Bostoner Künstlerkommune, in der Amanda auch heute noch wohnt, zusammen zu spielen und konnten als Dresden Dolls mit ihren fesselnden Live-Sets eine immer grösser werdende Fangemeinde um sich scharen. Mit dem Release ihres selbstbetitelten Debütalbums 2004 kam ihre Karriere so richtig ins Rollen. Kritiker lobten das Duo in höchsten Tönen, sie spielten in ausverkauften Clubs an der ganzen Nordost-Küste der USA vor einem Publikum, das von Intellektuellen in Tweedanzügen bis hin zu pogenden Teens reicht. Für 2005 wird der ersehnte Zweitling des Boston-Duos erwartet. Bis dahin touren die beiden durch die Welt und erfreuen die Massen mit ihrem Brechtian Punk Cabaret. Diskographie: > The Dresden Dolls (2004)
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