Weezer - Weezer (Blue Album) (1994) (Geffen Records/Universal Music) |
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| von Magdalena Oehen am Dienstag, 1. März 2005 in ältere Schmuckstücke | |
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Das geht ab, Mann! Aber echt - man kann gar nicht anders, als Weezer zu lieben: der Prototyp einer geeky Collegeband, aufgetaucht Mitte der neunziger Jahre aus dem dichten Dschungel aus tausenden von Garagenbands. Mit ihrem Sound aus spassigen Popmelodien und schnellen Garage Rock-Gitarren boten die vier eine willkommene Abwechslung zum düsteren Seattle-Grunge. Das Album beginnt mit "My Name Is Jonas", einem Punk-Song mit viel, viel verzerrten Gitarren und einem Drive, der es verunmöglicht, still sitzen zu bleiben. Mit ihrem Opener beweisen Weezer auch bereits ihr doch recht bemerkenswertes, musikalisches Können - von Tempiwechsel bis hin zu Crescendi ist alles enthalten. "The Blue Album" strotzt nur so von schnellen, fun-loving Punk-Pop-Songs. Mit "Buddy Holly" befindet sich ein absoluter Klassiker auf dem Blue Album: Der Weezer-Song par excellence. "Buddy Holly" ist eine ironische Hommage an die Rock'n'Roller der 50er und 60er Jahre, inklusive Refrain zum Mitsingen und E-Gitarren zum Headbangen. Ebenso "Undone - The Sweater Song", einer der bekanntesten und spassigsten Weezer-Songs. Ich erinnere mich gut an den Moment, als ich diesen Song zum ersten Mal zu Ohren bekam (er lief im Radio...) und ich zum Schluss während des furiosen E-Gitarren-Finales headbangend durchs Zimmer tanzte. Ja, diese Wirkung wird Weezer auch auf euch haben. Dabei sind gerade die Lyrics des "Sweater Songs" sehr ernsthaft und als Analogie zu einer in die Brüche gehenden Beziehung gedacht. Mein absoluter Favorit jedoch ist "Say It Ain't So". Während des sanften Gitarren-Intros wippt man vielleicht noch etwas zaghaft mit dem Fuss, bald schon wird man aber vom typischen Weezer-Drive mitgerissen und kann unmöglich still sitzen bleiben. Ausserdem enthält dieser Song einen der besten Pop-Song-Parts EVER ("This way is a waterslide away from me..." - hört's euch an!!). Ja, ihr merkt schon, Weezer liegen mir sehr am Herzen. Ihre Musik ist nerdy und spassig und eben einfach anders. Schade nur, dass die Nachfolgealben nie ganz das Niveau des Debüts erreichten. Zum Glück bleibt uns The Blue One. Seit 10. Mai 1994 im Handel. Anspieltipps: Buddy Holly, Undone - The Sweater Song, Say It Ain't So similar artists: Three Cheers For Sweet Revenge, Jimmy Eat World > Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb Bio: 1992 ist das Gründungsjahr der Band Weezer. Rivers Cuomo, Matt Sharp, Patrick Wilson und Jason Cropper (, der während den Aufnahmen zu "The Blue Album" durch den Bassisten Brian Bell ersetzt wurde,) trafen sich damals zum ersten Mal in Rivers Garage, um zu proben. Sie fingen an, eigene Songs zu schreiben und in den Clubs von L.A. aufzutreten. Obwohl sich anfänglich niemand wirklich für ihre Musik zu interessieren schien, spielten die vier Jungs geduldig weiter, bis 16 Monate später das Label DGC (gehört zu Geffen) Weezer unter Vertrag nahm. 1994 wurde ihr erstes Album "The Blue Album" veröffentlicht und genoss zum grossen Erstaunen aller Beteiligten beträchtlichen kommerziellen Erfolg. Nach einer längeren Tour und einer kreativen Pause veröffentlichten Weezer das Nachfolgealbum "Pinkerton", das sich in beträchlich kleinerer Anzahl verkaufte. Nach einem rechtlichen Streit um den Namen des Albums (Pinkerton ist auch ein Geheimdienst der USA) und einer Welttournee wurde zur Erholung wiederum eine Pause eingelegt, während der Matt Sharp die Band verliess. Er wurde durch Mikey Welsh ersetzt. Die neue Band spielte Gigs mit neuen Songs in ausverkauften Konzertlokalen in den ganzen USA. Das als "The Green Album" bekannte, dritte Werk der Band wurde 2001 veröffentlicht, die Single-Auskopplung "Hash Pipe" war 2001 einer der meistgespielten Songs im Radio. Es folgte eine ausgedehnte Promo-Tour durch die ganze Welt und schliesslich der Release ihres vierten Albums "Maladroit" 2002. Seither warten Weezer-Fans auf das angekündigte und lange überfällige fünfte Album. Diskographie: > The Blue Album (1994) > Pinkerton (1996) > The Green Album (2001) > Maladroit (2002)
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