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Chikinki - Brace, Brace

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von Philipp Gautschi am Mittwoch, 9. Januar 2008 in Kurz gefasst   
Genre: Indiepop
Label: Weekender Records
Unsere Wertung:Chikinki - Brace, Brace


Wer bremst, verliert
Brace, BraceMit ’Lick your Ticket’ haben Chikinki anno 2005 ein ziemlich wirres, quirliges und gleichermassen eingängiges Debüt hingeknallt. Nun (jaja, sie ist schon seit geraumer Zeit erhältlich…) folgt mit ’Brace, Brace’ der zweite Streich. Das Album gefällt soweit, trotzdem lässt sich eine gewisse Enttäuschung nicht leugnen. Ich stelle den britischen Herren um Rupert Browne folgende Fragen: Wo bleibt die Elektronik? Sind euch die kranken Ideen ausgegangen? Wollt ihr nun den Popolymp erobern? Warum gewinnt ein weiteres Mal die Massentauglichkeit auf Kosten der Individualität?
Tatsächlich spielen Chikinki auf ’Brace, Brace’ ecken- und kantenlosen Indierock mit 60er Anleihen. Ab und zu schimmert ganz scheu und unscheinbar im Hintergrund etwas Synthetisches durch, die Melodien und das Spiel sind durchs Band bzw. Album relativ freundlich, eingängig und gut, der Überraschungseffekt der Platte schwankt jedoch bedauerlicherweise um den Gefrierpunkt. Nur vereinzelt (z.B. ’The Rain’) erreicht die Platte das Niveau des Vorgängers. Nicht dass ich jetzt jedem die Laune auf die neue Chikinki verderben will, sie spielen noch immer gute und sehr eingängige Musik. Man muss sich schlicht auf eine seichtere, poppigere, lahmere, vielleicht kastrierte Version von ’Lick your Ticket’ gefasst machen.


Seit  16. November 2007 im Handel.

Anspieltipps: You Said, Let It Go, Oh My God, The Rain,
similar artists: The Killers, The Bravery, Hot Hot Heat, Blur, Kasabian

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label


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