Abgenickt: Rap-Releases Oktober 2010 |
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| von Fabian Merlo am Montag, 8. November 2010 in Neuerscheinungen | |
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Die Ausnahme bestätigt bekanntlich die Regel und so hat Lil Wayne ein neues Album namens „I Am Not a Human Being“ rausgehauen – dies obwohl er im Moment inhaftiert ist. Dementsprechend findet man darauf einiges Füllmaterial, aber auch wieder richtig schön durchgeknalltes Zeugs. Auch schon in den Schweizer Charts gastiert haben die Newcomer von Chiddy Bang, deren Track „Opposite of Adults“ die Top 20 geknackt hatte. Bevor kommendes Jahr ihr Debütalbum erscheint, gibt es mit „The Preview“ einen Vorgeschmack. Zu viele der acht Tracks bauen jedoch auf ihr Erfolgsrezept mit bekannten Samplequellen und einfachen Synthiemelodien auf. Wer es lieber unverdünnt mag, dem sei das Auschecken folgender Alben ans Herz gelegt: Celph Titled darf sich auf „Nineteen Ninety Now“ auf Überbleibseln aus Buckwild’s Beatarchiv der Neunziger austoben. Lange angekündigt und nun endlich da ist das Gemeinschaftswerk „1982“ von Termanology und dem überaus fleissigen Statik Selektah, der in den letzten Jahren mit seinen Produceralben beachtliche Duftmarken gesetzt hat. Gefunden haben sich auch Brooklyn-Rapper Skyzoo und Producer Illmind, die sich für „Live From the Tape Deck“ zusammentaten. Einer der meist unterschätzten Produzenten ist mit Sicherheit Nottz. Dieser greift nun auch zum Mic und hat mit „You Need This Music“ sein Debüt veröffentlicht, auf dem sich unter anderem Snoop Dogg, Mayer Hawthorne, Little Brother, Dwele und Joy Denalane die Ehre geben. Nicht verpassen sollte man das Soloalbum des Cunninlynguists-Produzenten Kno, der auf „Death Is Silent“ auch wieder am Mikro zu hören ist. Abschliessend noch zwei Gratis-Downloads: Joe Budden stellt „Mood Muzik 4: A Turn 4 the Worst“ kostenlos ins Netz (http://usershare.net/95zifegxsaow). Ausserdem liess er verlauten, dass seine Gruppe Slaughterhouse in absehbarer Zeit den Deal mit Eminem’s Shady Records unterzeichnen wird. Black Thought, seines Zeichens Rapper von The Roots, hat gemeinsam mit J. Period ein Live-Mixtape ins Netz gestellt und wer The Roots schon live erlebt hat, weiss, dass dies durchaus eine sinnvolle Idee ist (http://www.jperiod.com/upload/livemixtape/manifesto.zip). An dieser Stelle weise ich gerne auf das starke „Wake Up“ Album von John Legend und The Roots hin.
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