Alec Empire – Futurist (2005) (Digital Hardcore Recordings/Irascible Distribution) |
|
|
| von Michael Rothen am Mittwoch, 20. Juli 2005 in Neuerscheinungen | |
![]() „I’m talking about the death of rock’n’roll“
Als Rezensent habe ich mich nun mehrmals selbst mit “Futurist” therapiert und bin mir schliesslich gar nicht mehr sicher, inwiefern es sich hierbei um simple Symptombekämpfung oder um das eigentliche Hervorrufen von Nebenwirkungen handelt. Eine gewisse Wirkung kann dem neusten Werk von Alec Empire definitiv nicht abgesprochen werden; die Heilung ist’s aber grad’ auch nicht. > Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb Bio: Die Person Alexander Wilke wurde 1972 in West-Berlin geboren. Eine Stadt, die von einer Mauer eingegrenzt war und stets überwacht wurde, wie er selber sagt. Eine Kriegszone, die scheinbar noch heute ein Teil von ihm ist. Die Musik Aller Anfang nahm es im Punk. Später jedoch werkelte er unermüdlich an Underground-Techno-Platten und etwa 100 Eps für DJs. So lernte Alec schliesslich, was Produzieren heisst: Schnell die richtigen Ideen haben, um überleben zu können. Rein politisch motiviert gründeten sich 1992 Atari Teenage Riot; zu verstehen als ein Schritt gegen den aufkommenden Nationalismus, der sich damals – wie leider auch heute noch – durch rassistische Übergriffe real verdeutlichte. Atari Teenage Riot wurden und werden noch heute von Fans des Progressive und Avantgarde Rock gefeiert. Schlicht legendär. Neben der fieberhaften Arbeit an der Band und dem Label Digital Hardcore setzte Empire seine eigene Reise durch Soundwelten weiter fort. Er veröffentlichte in den frühen 90ern eine Reihe von Eps und fünf Alben beim Label Mille Plateaux. Durch seine Solo- und Remixarbeiten erarbeitete sich Alec einen beneidenswerten Ruf bei der europäischen Elektro-Fraktion sowie dem amerikanischen Industrial/Rock Publikum. Und es ist genau diese Dualität; diese Fähigkeit mit Leichtigkeit in beiden Lagern zu Hause zu sein, die das Schaffen von Alec Empire seit jeher auszeichnete und immer auszeichnen wird. Eine Legende. Diskographie: > Futurist (2005) > CD2 Sessions (2003) > Intelligence And Sacrifice (2001) > Alec Empire Vs. Elvis Presley (1999) > Miss Black America (1999) > The Curse Of The Golden Vampire (1998) > Geist Od Alec Empire (1997) > Squeeze The Trigger (1997) > Les Etoiles Des Filles Mortes (1996) > Hypermodern Jazz 2000.5 (1996) > The Destroyer (1996) > Generation Star Wars (1995) > Low On Ice (1995) > Limited Editions 1990-94 (1994)
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|





