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Alela Diane - The Pirate’s Gospel

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von Philippe Feer am Mittwoch, 7. November 2007 in Neuerscheinungen   
Genre: Singer-Songwriter
Label: Holocene
CH-Vertrieb: Irascible
Unsere Wertung:Alela Diane - The Pirate’s Gospel


Taka Tuka Land
The Pirates GospelSie kommt aus Nevada City, veröffentlicht mit 21 Jahren ihre erste Platte und hat eine sehr gewöhnungsbedürftige Stimme. Drei Aussagen, die nicht nur auf die mittlerweile grosse Joanna Newsom, sondern auch auf Alela Diane zutreffen.

Und genauso dominant wie damals auf „Milk-Eyed Mender“ Joannas Stimme und Harfe harmonierten, so hört man auf der gesamten CD bloss Alela Diane mit gezupfter Gitarre.
Die grosse Ausnahme bildet der Titelsong „The Pirate’s Gospel”, der mit Händeklatschen und tiefen Piratenchören gespickt ist. Auch wenn sie mit ihren “Ho, ho, yo yo yo…”-Geräuschen so wirken, als würden sie gerade aus einer Piratengeschichte für Kinder entspringen und dabei zu klischiert und lächerlich daherkommen, mag man am Ende der Platte diesen Song doch am besten - zu banal, zu langweilig, zu uninspiriert kommt der Rest daher. Ihr Pfeifen ähnelt dabei  mehr einem Winseln und ihre fehlenden Melodien kann sie nur selten ausfüllen, kurzum: Sie verspricht im ersten Moment mehr als “The Pirate’s Gospel” wirklich wert ist.

Wenn man aber die kryptischen Texte zu deuten versucht, kommt man darauf, dass dieses (deshalb wohl sehr persönliche) Album ihrer Mutter gewidmet ist und es dabei um ihre (möglicherweise) indianischen Wurzeln geht. Es geht um Glauben, Vergangenheit und Vergessen; “Pirate’s Gospel” ist eine Suche nach sich selbst und nach der eigenen Musik.

Ich kann mir vorstellen, dass sie mit guten Tipps und/oder Gastmusikern (das Umfeld stimmt ja) fähig ist, auf dieser Suche erste Erfolge zu verzeichnen, denn ihre exotische, reife Stimme und musikalischen Andeutungen versprechen einiges.

Unter diesem Licht versteht man den Tipp der guten alten Mama im letzten Song umso besser: „My Mama she told me / Use your voice, my little bird / She said sing sing sing…. melodies. “


Seit 19. Oktober 2007 im Handel.

Anspieltipps: The Pirate’s Gospel, Something’s Gonna Awry
Trackliste: 1) Tired Feet; 2) The Rifle; 3) The Pirate’s Gospel; 4) Foreign Tongue; 5) Can You Blame The Sky? (Mothers Love); 6) Something’s Gonna Awry; 7) Pieces Of String; 8) Clickity Clack; 9) Sister Self; 10) Pigeon Song; 11) Oh! My Mama;
similar artists: Joanna Newsom, Marissa Nadler, Jana Hunter, Castanets, Vetiver, Devendra Banhart, Nina Nastasia, My Brightest Diamond

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH - Vertrieb

Bio:

Alela Diane, Tochter zweier Musiker, hat sich das Gitarrenspielen erst spät beigebracht. Auf einer Reise durch Europa entstanden die Songs von  „The Pirate’s Gospel“, die sie darauf bei ihrem Vater im Studio in Nevada City aufgenommen hat. Drei Jahre nachdem Dianes Debut „Pirate’s Gospel“ in den USA erschienen ist, kann man  die Platte nun auch bei uns beziehen.
Es zieht Alela Diane übrigens erneut nach Europa, unter anderem wird sie am 12. Dez. in der Usine (Genf) und am 13. Dez im Bad Bonn (Düdingen) auftreten.

Alela Diane
Diskographie:
> The Pirate’s Gospel (2007)


» 2 Kommentare
1"Alela Diane - The Pirate’"
am Samstag, 11. Oktober 2008 16:27von Manfred
Hallo 
 
also, ich würde bei dieser CD Fünf Sterne geben und nicht nur zwei. (-: 
Ist einfach Genial!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 
 
Grüsse
2Kommentar
am Dienstag, 14. Oktober 2008 10:01von philippe feer
lieber manfred. live war alela diane stark, man merkt halt, dass das album schon zwei jahre alt ist und sich die gute weiterentwickelt hat. aber als kompromiss gäbe ich heute ihr ein halbes sternchen mehr. gruss phil
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