News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Alfie - Crying At Teatime (2005)

Drucken E-Mail
von Magdalena Oehen am Donnerstag, 22. September 2005 in Neuerscheinungen   
Genre: Indie-Pop
Label/CH-Vertrieb: Regal Records/EMI Music
Unsere Wertung: Alfie - Crying At Teatime (2005)

Von Höhen und Tiefen 
Alfie - Crying At Teatime (2005) Seit fünf Jahren und mit bisher drei Alben versuchen Alfie aus Manchester in der Indieszene Fuss zu fassen. Mit mässigem Publikums- und Kritikererfolg. Ob ihnen mit „Crying At Teatime“ der grosse Durchbruch gelingen wird? 

Als Supportact von Badly Drawn Boy machten Alfie zu Beginn der Dekade zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Und versuchen seither, aus dem Schatten ihres ursprünglichen Förderers zu treten – mit einem Labelwechsel von Twisted Nerve Records (denen Badly Drawn Boy vorsteht) zu Regal Records und einem eher seltsamen Psychedelic-Folk Album („Do You Imagine Things?“) von 2003. Mit ihrem neuen Album „Crying At Teatime“ gehen Alfie nun wieder gewohnt gemässigtere Wege.
Die gute Nachricht gleich vorab: „Crying At Teatime“ beginnt mit drei durchaus eingängigen und gefälligen Songs, allen voran der Opener „Your Own Religion“ und der Titeltrack „Crying At Teatime“, die mit poppigen E-Gitarren und catchy Melodien auffahren. Das sind hübsche Popsongs mit einem Hang zu lauten E-Gitarren und scheuen psychedelischen Ausfällen (muss wohl am Einfluss der Flaming Lips liegen, mit denen Alfie auf Tour waren).
Danach wird’s pathetisch. Leider. Denn Pathos funktioniert nur in ganz wenigen Fällen und Lee Gortons eher schwächliches Stimmorgan vermag nicht einmal annähernd gegen die ausufernden Streicherarrangements anzukommen. Überforderung und daraus resultierende Langeweile machen sich beim Zuhörer breit. Liebe Alfie, damit gewinnt ihr keine neuen Fans. Da trägt ihr den Namen eines berühmten Ladiesman, wo bleibt euer Charme und Sexappeal? Nach diesem zwischenzeitlichen Tief kommt’s nochmals besser. Auf der zweiten Hälfte der Platte sind Jazz- und Countryeinflüsse zu hören, die dem Überarrangement mindestens eine Wiedererkennungsgarantie geben.
„Crying At Teatime“ ist ein durchaus solides Popalbum mit einigen Höhen und kitschigen Tiefen. Was schlussendlich vom Album hängen bleibt, ist ein unbestimmter Hauch von hübscher Melancholie und latentem Optimismus. Den halben Stern gibt’s für den Albumtitel (was könnte englischer und trauriger nur sein als sich beim Fünf-Uhr-Tee die Augen auszuheulen?) und das hübsche Coverdesign.


Seit 15. August 2005 im Handel.

Anspieltipps: Your Own Religion, Look At You Now, Wizzo
                                      
Trackliste: 1) Your Own Religion; 2) Look At You Now; 3) Crying At Teatime; 4) ‘Til The End; 5) All Too Heavy Now; 6) Applecart; 7) Colours; 8) Wizzo; 9) Where Did Our Loving Go?; 10) Kitsune
similar artists: Turin Brakes, The Flaming Lips, The Beta Band

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
„Alfie“ sind die fünf Musiker Lee Gorton (Vocals), Ian Smith (Gitarre/Keyboards), Matt McGeever (Cello), Sam Morris (Bass) und Sean Kelly (Drums) aus Manchester, England. Für Furore sorgten sie erstmals im Jahr 2000, als sie auf dem Label Twisted Nerve Records von Damon Gough (aka Badly Drawn Boy) und Andi Votel ihre ersten drei Vinyl-only EPs veröffentlichten. Vom britischen NME wurden sie bald zu den führenden Bands des New Acoustic Movements gezählt, obwohl ihnen der grosse kommerzielle Erfolg auch nach drei veröffentlichten LPs und dem Wechsel zu Regal Records verwehrt blieb. Mit „Crying At Teatime“ versuchen Alfie zum vierten Mal, sich in der Indie-Folk-Szene Gehör zu verschaffen.

Alfie - Crying At Teatime (2005)

Diskographie:
> The Alfie EP (2000)
> Bookends EP (2000)
> Montevideo EP (2000)
> If You Happy With You Need Do Nothing (2001)
> A Word In Your Ear (2002)
> Do You Imagine Things? (2003)
> Crying At Teatime (2005)





» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >