News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Arctic Monkeys - Humbug

Drucken E-Mail
von Michael Messerli am Montag, 31. August 2009 in Neuerscheinungen   

Genre: Indie, Garage  |  Label: Domino (Musikvertrieb)  |  Unsere Wertung: 7.0/10

HumbugGib den Affen Zucker
Es rumpelt wieder in der Wüste: Josh Homme macht mit vier Jungs aus Sheffield nicht den Affen, sondern Ernst und alles, was er anfasst, wird zu Gold. Wird es?

Wenn die Königin der Steinzeit Hand anlegt, dann muss das so enden. Das Einzige, was man „Humbug“ wirklich vorwerfen kann, ist, dass keine andere Band so leicht mit gewissen Trademarks der Queens davonkommt. Auf der Rancho de la Luna in Joshua Tree, Kalifornien, entstand aber nicht die ganze Platte. James Ford nahm in Brooklyn drei weitere Songs auf. So gesehen tanzen die Arctic Monkeys auf verschiedenen Hochzeiten – aber mit denselben Gästen.

„My propeller won’t spin/ And I can’t get it started on my own”, muss man trotz prominenter Hilfe nicht wörtlich nehmen. “Humbug” ist nicht wegen Josh Homme stark, sondern steckt im richtigen Anzug. Die natürlichen Kurven werden optimal betont, der Schnitt passt. „Crying Lightning“ ist so ein Beispiel. Clever, wortwitzig und mit grossen Momenten. Fast schon den Kinderschuhen der Anfangstage entwachsen. Aber das musste ja geschrieben werden. Und ob es für die Band relevant ist, sei dahingestellt. Denn so recht weiss man nicht, ob ein Song wie „Secret Door“ wirklich ironiefrei zu verstehen oder dann doch eher naiv ist. Die Arctic Monkeys experimentieren nicht, sie reduzieren einfach nur das Tempo – und schon ist sie da, die etwas andere Klangart. Besonders fällt diesmal das Schlagzeugspiel von Matt Helders ins Gewicht („Pretty Visitors“). Nicht, dass er früher die Stöcke falsch gehalten hätte. Aber einige Songs leben gerade auch dank seines versierten Spiels verschiedene Seiten aus.

Mit angezogener Handbremse startet man bekanntlich nicht durch. So wird nach durchweg hervorragendem Anfang erst wieder mit „Dance Little Liar“ so richtig klar, was da noch alles in den Jungs drinsteckt. Denn ab hier heben sie das Niveau wieder dermassen an, dass man euphorisch werden könnte. Dafür gibt es zwischendurch aber etwas weniger Grund und deshalb kleine Abzüge für eine ansonsten sehr stimmige und einnehmende Platte.

Seit 21. August 2009 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb
Arctic Monkeys
Anspieltipps:
> My Propeller
> Crying Lightning
> Dance Little Liar

Diskographie:
> Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not (2006)
> Favourite Worst Nightmare (2007)
> Humbug (2009)

Ähnliche Künstler:
> The Last Shadow Puppets
> Queens of the Stone Age
> The Strokes
> The Kooks
> Franz Ferdinand
> The Libertines
> The Fratellis
> The Smiths
> Milburn
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >