News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Asaf Avidan & the Mojos – The Reckoning

Drucken E-Mail
von Florentin Jäggi am Montag, 22. Februar 2010 in Neuerscheinungen   

Genre: Folk, Blues, Rock  |  Label: Columbia (Sony Music)  |  Unsere Wertung: 4.5/10

The ReckoningDarüber hinwegkommen
Asaf Avidan wird als Stimmwunder Israels gefeiert. Zu Recht, doch kann seine Gesangsleistung textliche und musikalische Unstimmigkeiten oft nicht übertönen.

Leidenschaft, rückhaltlose Energie und Kompromisslosigkeit sind Prinzipien, die sich Asaf Avidan und die Mojos auf die Fahne geschrieben haben. Und diese Vorsätze glaubt man Sänger Avidan aufs Wort, wenn er sich mit Inbrunst durch seine Songs singt, schreit und quält. Sein bemerkenswertes Stimmorgan hat ihm schon Vergleiche mit Janis Joplin und Linda Perry von den 4 Non Blondes eingebracht. Die Gesangsleistung ist vielseitig und Avidan manchmal scheinbar nahe am Wahnsinn. Weniger abwechslungsreich sind hingegen die von ihm abgehandelten Themen. Es geht hier nicht – wie einem der Album-Titel und die Herkunft der Band vielleicht glauben machen könnten – um eine Abrechnung mit dem Israel-Palästina-Konflikt. Eher schon um eine Abrechnung mit der Liebe. Avidan besingt nämlich vor allem die Schmerzen, die aus gescheiterten Beziehungen hervorgehen. Nicht, dass man ihm die Gefühle nicht abkauft. Aber nach einer gewissen Zeit ist es einfach kaum mehr auszuhalten. Selbst das Zertrümmern seiner Gitarre vergleicht er mit dem Zerbrechen einer Beziehung. Man würde gerne über die strapazierenden Texte hinweghören, wenn die Band musikalisch die Kohlen aus dem Feuer holen würde. Leider bleibt sie hinter Avidans Stimme ziemlich blass, obwohl sich die Musikerinnen und Musiker durchaus gekonnt zwischen verschiedenen Stilen bewegen. Auf die eröffnende Songwriter-Ballade „Maybe You Are“ und den Rock `n` Roller „Hangwoman“ folgt das ausufernde Blues-Stück „Her Lies“. An dessen Intensität kommt dann leider kein Song des Albums mehr heran. Bei allem Wenn und Aber muss jedoch die Glaubwürdigkeit der Band unterstrichen werden. Der sympathische Eindruck wird durch ihr Auftreten auf den Pressefotos verstärkt. An dieser Wahrnehmung ändert auch das hässliche Cover nichts. Und auch das ist wohl Geschmacksache.
 
Seit dem 15. Januar 2010 im Handel. 

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb
Asaf Avidan & The Mojos
Anspieltipps:
> Her Lies

Diskographie:
> The Reckoning (2010)
 
Ähnliche Künstler: 
> Janis Joplin
> Deep Purple
> John Lee Hooker
> Neil Young
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >