Au Revoir Simone - The Bird Of Music |
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| von Tobias Imbach am Mittwoch, 11. April 2007 in Neuerscheinungen | |
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Genre: Synthie & Dream Pop Label: Moshi Moshi CH-Vertrieb: TBA Unsere Wertung: ![]() Wenn alles in Ordnung sein sollteDie drei zarten Menschen und das schöne Licht der untergehenden Sonne, die auf dem Cover des ersten richtigen Albums des Brooklyner Trios zu sehen sind, geben nicht nur ungefähr die Richtung an, in die sich dieses Album bewegen wird. Und Au Revoir Simone tun nicht das Geringste dafür, um den rein durch den Blick auf das Cover gebildeten Erwartungen der Hörerschaft zu widersprechen. Auf dem schön betitelten “The Bird Of Music“ sind Glückseligkeit und Harmonie die präsenten Elemente – Au Revoir Simone gehen weiterhin den Weg, den sie mit ihrem ersten Mini-Album eingeschlagen haben. Weiterhin bezaubert auch auf “The Bird Of Music“ die Wärme der Klänge. Und das, obwohl sie nur auf elektronischer Grundlage basieren, die sich auch nur gerade mal aus zwei analogen Keyboards, einer eher billig klingenden Drum Machine und Percussion zusammensetzt. Dazu kommen süsslich-simple Melodien zwischen Frühsommer und Frühherbst, die bestimmt den ganzen Tag im Ohr bleiben, meist sensibel, friedlich und freundlich von den drei Damen im Chor gesungen. Im Gegensatz zum Vorgänger geben sich Au Revoir Simone auf ihrem neuen Werk zwar vergleichbar originell, aber zusätzlich auch eine Spur abwechslungsreicher. Ähnlichkeiten mit den sonnigen Stücken der Beach Boys offenbaren sich, in ihren besten Momenten (“Fallen Snow“ oder im textlich zwar ziemlich üblen, in melodischer Hinsicht jedoch entzückenden “A Violent Yet Flammable World“) könnten die drei Mädels auch die jüngeren Schwestern der französischen Air sein. In den lockeren Up-Tempo-Nummern wie “Dark Halls“ (entgegen dem Titel eine klebrig-fröhliche Sache) drängen sich Vergleiche mit elektro-rockigen Acts wie Stereolab oder auch Hot Chip und Ladytron auf. Ganz alles ist aber nicht in Ordnung in der Welt von Au Revoir Simone: Die leider stellenweise ziemlich kalkuliert wirkende Grundstimmung des Albums kann nerven, zudem sind einige Stücke wie etwa “Stars“ so billig geraten, dass zumindest den Rezensenten das Grauen packt (noch schlimmer, dass es ziemlich ansteckend wirkt und sich unwiderruflich in den Gehörgängen festsetzt). Solche Schreckensmomente sind allerdings zu selten, um diesem frühlingshaften Werk nicht doch eine Empfehlung auszusprechen. Seit 16. Februar 2007 im Handel. Anspieltipps: Fallen Snow, Sad Song Trackliste: 1) The Lucky One; 2) Sad Song; 3) Fallen Snow; 4) I Couldn't Sleep; 5) A Violent Yet Flammable World; 6) Don't See The Sorrow; 7) Dark Halls; 8) Night Majestic; 9) Stars; 10) Lark 11) The Way To There similar artists: Broadcast, Viva Voce > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label Bio: Das Brooklyn’sche Trio entstand 2003 und setzt sich aus Heather D'Angelo (Gesang, Drum machine, Keyboard), Erika Forster (Gesang/Keyboard), and Annie Hart (Vocals/Keyboard) zusammen. Forster und Hart lernten sich auf einer Zugfahrt von Vermont nach New York kennen, den Namen der Band zitierten sie aus Tim Burtons “Pee-Wee's Big Adventure“, in dem ein Nebencharakter mit diesen Worten vom Protagonist verabschiedet wird. Heather D'Angelo und Sung Bin Park stiessen kurz darauf hinzu, wobei Sung Bin Park die Band anfangs 2005 wieder verliess. Ein Jahr später veröffentlichte die zum Trio geschrumpfte Band ihre erste EP “Verses Of Comfort, Assurance & Salvation“ Diskographie: > Verses of Comfort, Assurance & Salvation (2006) > The Bird Of Music (2007)
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