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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

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- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
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Black Rebel Motorcycle Club – Howl (2005) (Echo/Musikvertrieb)

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von Philipp Gautschi am Freitag, 26. August 2005 in Neuerscheinungen   
Black Rebel Motorcycle Club – Howl (2005) (Echo/Musikvertrieb)

Rebel?

Black Rebel Motorcycle Club – Howl (2005) (Echo/Musikvertrieb) Der Black Rebel Motorcycle Club hat die Harleys in die Garage gestellt und die Lederjacken im Kleiderschrank verstaut; sie sitzen nun im Wolljäckchen in der Stube und schlürfen Hagebuttentee, zusammen mit ein paar Cowboys. Trotzdem machen sie sehr gute Musik.

’’Whatever happened to my Rock’n’Roll’’ und ’’Take Them On, On Your Own’’ waren leicht chaotisch, frech, provozierend, retro, teilweise elektronisch und sehr rock’n’rollig. Ob ’’Howl’’ eine Hommage ans Erwachsenwerden, eine Gesinnungsänderung oder nur der Versuch in Zeiten exponentiell wachsender, meist englischer Konkurrenz im Genre etwas Neues, Unerwartetes zu liefern, ist dem Schreibenden noch nicht ganz eingeleuchtet. Die Band sagt jedenfalls einstimmig, dass sie schon immer solche Musik machen wollte. Natürlich hatte ’’Take Them On, On Your Own’’ auch die eine oder andere ruhige Seite, grossteils wurde jedoch darauflosgerockt. Auf ’’Howl’’ sucht man vergebens nach krachenden Stromgitarren und so genannten ’fetzigen Tanznummern’. Auf ihren Plätzen sitzen nun die akustische Gitarre, die Mundharmonika und die Orgel und spielen zum einen munter bluesigen Folkrock, zum anderen traurige Balladen mit scheu klimpernder E-Gitarre bis hin zu Gospel. Und da kommt bald ein kleines textliches Problem auf (für mich persönlich), denn mit Texten über Gott, Jesus und Glaube kann ich etwa gleich viel anfangen wie mit Rosenkohl oder Differentialrechnung. Es ist der Band ein grosses Anliegen, dass die Hörer mehr auf ihre Texte achten, sie haben schliesslich nicht umsonst über ein Jahr am neuen Werk gebastelt und geschraubt (produziert ist es jedenfalls spitze). Ich persönlich kann gerne auf noch so poetische Texte verzichten, wenn eine gute Band ihre Instrumente sprechen lässt. Da höre ich lieber auf die Melodie und die sehr angenehme Stimme von Peter Hayes, die teilweise sogar an Walfischretter Bono erinnert. Alles in allem ein sehr ruhiges, gemütliches, tiefgründiges, bluesiges, cooles, ländliches Album, welches in keiner vernünftigen Plattensammlung fehlen sollte.


Seit 22. August 2005 im Handel

Anspieltipps: Howl; Promise; Weight of the world; the line
similar artists: Oasis; (U2 zwischen ‘87 und ‘88)

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Der Motorradclub gründete sich anno ’98 in San Francisco. Die Mitglieder stammen jedoch aus verschiedenen Ecken der Staaten. Peter Hayes (lead guitar/vocals), Robert Levon Been (bass guitar/vocals) und Nick Jago (drums/percussion) benannten ihre Band nach dem Marlon Brando film ’the wild ones’. Rasch war man bei Virgin unter Vertrag und feierte vor allem in England grosse Erfolge, spielte an verschiedenen Festivals und lümmelte mit Oasis durchs Königreich. Mit dem Erfolg kam die Krise, in der Band und mit dem Label lief einiges schief, man nahm eine Auszeit. Da jedoch viel zu viele Ideen vorhanden waren setzte man sich in Philadelphia zusammen und nahm innerhalb eines Jahres ’’Howl’’ auf und erfand nur so nebenbei die eigene Band neu.

Black Rebel Motorcycle Club – Howl (2005) (Echo/Musikvertrieb)
Diskographie:

> Whatever Happened To My Rock’n’Roll (2001)
> Take Them On, On Your Own (2003)
> Howl (2005)


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