News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Bonnie "Prince" Billy – Lie Down In The Light

Drucken E-Mail
von Philippe Feer am Freitag, 8. August 2008 in Neuerscheinungen   

Genre: Americana  |  Label: Domino (RecRec)  |  Unsere Wertung: 8.0/10

Lie Down In The LightRegenbogen
"Twelve songs to lie down in the light". Will Oldham macht und besingt das, was er selbst am liebsten mag: Verdammt gute Musik.

Noch bevor ich diese Rezension beenden konnte, verlautet Domino, das Label des unermüdlichen Will Oldham, dass noch diesen November eine weitere Liveplatte, diesmal in Edinburgh mit den hiesigen Künstlern Harem Scarem und Alex Neilson aufgenommen, veröffentlicht wird.

Hatte Bonnie "Prince" Billy bei "The Letting Go" noch auf Youtube-Trailer und eine breite Veröffentlichungsstrategie gesetzt, kündigte er das neue offizielle Studioalbum "Lie Down In The Light" ohne PR in der Manier von Radiohead (und man sage gerechtigkeitshalber auch Nine Inch Nails) eine knappe Woche vor dem Release an.

Und das himmelblaue Cover (übrigens von der Schwester Joanne gemalt) täuscht nicht: Oldham zeigte uns schon mit der letztjährigen sensationellen Cover-EP "Ask Forgiveness" (unbedingt mal R. Kellys "The Greatest" anhören) in welche Richtung und vor allem in welche Richtung es nicht gehen soll.
"Easy Does  It" sagt es schon im Namen, es geht ums Geniessen, ums Zurücklehnen und auch ein bisschen ums Vergessen. Will Oldham singt dabei ungewohnt ungebrochen und lässt sich wie zuletzt beim eigenen Coveralbum "Greatest Palace Music" auch wieder mehr vom Country inspirieren, hier von stimmigem Banjo und Pianoeinlagen des grossartigen Globetrotters und Multiinstrumentalisten Shahzad Ismaily (u.a bekannt von Projekten mit John Zorn und Marc Ribot) begleiten, der neben Gitarrist Emmett Kelly, Bruder Paul Oldham am Bass und der neuen Duettpartnerin Ashley Webber an Bord ist. Es  zeigt sich einmal mehr, wie wichtig dem Kauz die alternierende Besetzung und die Anpassung an den gewünschten Sound ist. Für die intime Produktion ist Mark Nevers von Lambchop (zuletzt bei "Master and Everyone") zuständig, welche sich vom sphärischen "The Letting Go" des Isländers Valgeir Sigurðsson deutlich unterscheidet.

Die Abkehr von der traurigen Grundstimmung ist im richtigen Moment gekommen. Ein nachdenkender, aber nicht betrübter Oldham ist geblieben, der in "For Every Field There's A Mole" philosophisch wortgewandt ein bisschen Leben zu erklären versucht und im Duett "You Want That Picture" eine beendete Beziehung und die unterschiedlichen Wahrnehmungen liebenswürdig aufklärt. Das Cover "I'll Be Glad" nimmt man ihm zum Schluss dann wirklich ab.

Schön, wie Will Oldham immer mehr zum Chamäleon wird. Wenn es dann wie hier (und wie meistens) so hochwertig ausfällt, dann darf er weiterhin in diesen kurzen Zeitabständen veröffentlichen.


Seit 16. Mai 2008 im Handel.

Anspieltipps: Easy Does It, For Every Field There's A Mole, You Want That Picture
Trackliste: 1) Easy Does It; 2) You Remind Me Of Something (The Glory Goes); 3) So Everyone; 4) For Every Field There's A Mole; 5) Keep Eye On Other's Gain; 6) You Want That Picture; 7) Missing One; 8) What's Missing Is; 9) Where Is The Puzzle; 10) Lie Down In The Light; 11) Willow Trees Bend; 12) I'll Be Glad
similar artists: Mountain Goats, Phosphorescent, Alasdair Roberts, Smog, Lambchop, Songs: Ohia, Damien Jurado, Ben Weaver, Neil Young, M. Ward, Matt Sweeney, Faun Fables

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Bio:

Als hoffnungsvoller Schauspieler startet der 1970 in Kentucky geborene Will Oldham seine Karriere. Durch viel Selbstzweifel gezeichnet, hängt er die Schauspielerei an den Nagel, und beginnt mit seinem Bruder Paul Oldham (heute hauptsächlich Produzent) zu musizieren. Nach Palace (Brother, Songs, Music) findet er 1999 sein neues Ich als Bonnie “Prince” Billy. Der Titeltrack vom Debutalbum “I See A Darkness” wird sogar von Johnny Cash gecovert. Schnell steigt er zu einem grossen Förderer von neuen Künstlern auf (Joanna Newsom, Faun Fables) und veröffentlicht neben zahlreichen interessanten Nebenprojekten (u.a. mit Tortoise, Matt Sweeney) alle zwei Jahre einen weiteren Teil seines Prinzendaseins. Mittlerweile spielt auch wieder in Filmen (empfehlenswert: Old Joy) und versucht sich als Komödiant(!). Anfang 2008 erscheint mit “Wilding In The West” eine Fortsetzung der Liveplatte “Summer In The Southeast”, kurz darauf mit "Lie Down In The Light" ein neues Studioalbum.

Bonnie
Diskographie:
> I See A Darkness (1999)
> Ease Down The Road (2001)
> Master And Everyone (2003)
> Sings Greatest Palace Music (2004)
> Summer In The Southeast (2005)
> The Letting Go (2006)

> Ask Forgiveness EP (2007)
> Wilding In The West (2008)
> Lie Down In The Light (2008)
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >