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Brisa Roché - Takes

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von Philippe Feer am Montag, 10. Dezember 2007 in Neuerscheinungen   
Genre: Pop
Label: Popartists
CH-Vertrieb: Irascible
Unsere Wertung:Brisa Roché - Takes


French Fries
TakesDas Cover ist für die einen anziehend sexy, für die anderen abschreckend billig. Bei der Musik handelt es sich um hochwertiges Liedgut aus der grossen weiten Welt der Popmusik.

Ja, jeder denkt im ersten Moment, dass das Björk ist. Doch so freizügig gibt sich die Meisterin der extravaganten Outfits nicht. Hier handelt es sich um eine junge und frische Künstlerin, für die noch kräftig die Werbetrommel getrommelt werden muss, die auf knapp einer Stunde und 15 Songs (plus einem Bonustrack) so ziemlich alles, was im Bereich Pop möglich ist (vorzugsweise 60er), ausprobiert.

Viel erinnert an Feist, wie sie Folk und elektronische Elemente und selbst ein bisschen Disco zusammenbringt. Die Stimme von Brisa Roché ist nicht ganz so aussergewöhnlich schön, strahlt aber immer grosse Wärme aus, sei das im sparsamen und sinnlichen Duett „Hand On Steel“ oder dem drauffolgenden „Whistle“,  gepfiffen und mit konstantem Beat unterlegt.

Wie eine Grosse reiht sie Ohrwümer aneinander, und schafft es, ihre Stimme mit wunderschönen Harmonien zu verbinden, immer leicht verträumt und stets zufrieden gestimmt. Die Kalifornierin, die seit längerem in Paris wohnt, hat den direkten Weg über den Atlantik gefunden und beweist, dass sie mit der Verschmelzung von kalifornischerm Feelgood-Sound und moderner französischer Musik die Freiheitsstatue nutzlos erscheinen lässt. Sie selbst mutiert zum brandneuen stylischen Markenprodukt.

Sanft und elegant schleicht sie durch die meisten Songs, immer ein bisschen erhoben, bis sie bei „Halfway On” ganz abhebt und mit psychedelischen Anleihen und gewagter Stimmakrobatik Björk doch noch näher kommt. Auf das Ende hin sind die Songs auch weniger melodiös und erinnern an den traurigeren Vorgänger “The Chase”.

Brisa Roché ist eine Art Kunstfigur, irgendwo zwischen Frau und Mädchen, zwischen Glamour und Spielzeug, aber in jedem Fall sehr feminin und willenstark. Anspruchsvolle Popmusik, die dem Konsumenten schmecken könnte.


Seit 17. November 2007 im Handel.

Anspieltipps:
Heavydreaming, Trampoline, Hand On Steel, Whistle, The Choice,
Trackliste: 1) Breath In Speak Out; 2) Heavydreaming; 3) The Drum; 4) Trampoline; 5) Hand On Steel; 6) Whistle; 7) The Building; 8) Without A Plan 9) High; 10) Egyptian; 11) Halfway On; 12) The Choice; 13) Call Me; 14) Pitch Black Spotlight; 15) The Mummy
similar artists: Feist, Charlotte Gainsbourg, Mamas & Papas, Beatles, Camille, Jens Lekman

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Brisa Roché ist eine Amerikanerin, die in Paris ihre zweite Heimat gefunden hat. Als Tochter einer Musikerin und einem Autor geboren, bereist sie schon im jungen Jahren Europa und greift nach dem Tod ihres Vaters und einer verblichenen Liebe zur Feder und schreibt “The Chase”, teils französisch, teils englisch, das auf Blue Note erscheint. Nach diesem poetischen Album lässt sie ein Jahr später das hitverdächtige “Takes” folgen. Neben ihrer Karierre als Musikerin ist sie auch als Künstlerin unterwegs.

Brisa Roché
Diskographie:
> The Chase (2006)
> Mystery Man EP (2006)
> Takes (2007)


» 2 Kommentare
1Kommentar
am Dienstag, 26. Mai 2009 19:13von done
das problem sind rezessionen wie diese hier, dass wunderbare musik wie dies eine ist, in den radios nicht hochkommt.  
zum kotzen, ehrlich.
2"Rezession - Rezension"
am Dienstag, 26. Mai 2009 19:19von Werni
Informier dich doch mal über den Unterschied zwischen "Rezession" und "Rezension". Nur so als Tipp um dir weitere Peinlichkeiten zu ersparen.
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