News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Paul Klur
Paul Klur







MONO
Holy Ground: NYC Live
The Antlers
Cold War EP
Omega Massif/Mount Logan
Split
Shearwater
The Golden Archipelago
The Hirsch Effekt
Holon : Hiberno

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
6.2.
Lindstrøm – Six Cups of Rebel
The Twilight Sad – No One Can Ever Know
Sharon Van Etten – Tramp
Of Montreal – Paralytic Stalks
Goldfrapp – The Singles
Sharon van Etten - Tramp

alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Caspian – Tertia

Drucken E-Mail
von Michael Messerli am Freitag, 7. August 2009 in Neuerscheinungen   

Genre: Postrock  |  Label: Make My Day (Alive)  |  Unsere Wertung: 7.0/10

TertiaBiegen und Brechen
Manchmal ist es völlig in Ordnung, wenn einen nichts mehr umhaut. Es reicht auch ein feiner Wind und ein robustes Trommelfell.

Die Referenzen zeigen es: Caspian bewegen sich in einem Genre, wo vieles geht und einiges stagniert. Da ist es nicht einfach, die Bands auseinanderzuhalten. Nicht nur wegen des fehlenden Gesangs. Wenn aber die Truppe aus Beverly, Massachusetts, ihre drei Gitarren rausholt, dann rüttelt das schon heftig am Innenohr. Und wer Postrock nicht voreilig für tot erklärt, entdeckt die Nuancen. Caspian sind weniger Metal als Isis, fassbarer als Mono und klingen satter als Explosions in the Sky. „Tertia“ legt darüber hinaus eine richtungsgebende Konsequenz an den Tag, die an Mogwai erinnert.

„Mie“ verbeugt sich deshalb nicht zufällig vor den Schotten, um dem brachialen „La Cerva“ ein wirkungsvolles Intro zu sein. Hier nutzen Caspian die ganze Breite des Schlachtfelds. Eine mächtige Walze begräbt alles unter sich, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Daraus empor steigt „Ghosts of the Garden City“ und das erhabene „Malacoda“, welches in einem ersten Höhepunkt gipfelt. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren. „Epochs in dmaj“ macht einen Zwischenstopp, bei dem auch Aereogramme den Gesang weggelassen hätten. „Of Foam and Wave“ überrascht mit Akustikgitarre, „Concrescence“ ist einfach nur wunderschön. Nach dem epischen „The Raven“ taucht man mit „Vienna“ ab, bevor „Sycamore“ die Synapsen nochmals einnehmend kitzelt. „Tertia“ ist kein Brocken, keine Endlosschlaufe. In ihrer Nachvollziehbarkeit haben Caspian einen Trumpf in der Hand, den sie clever ausspielen. Sie schenken einer Musikform neue Facetten, ohne mit ihr zu brechen. Und das ziemlich vielversprechend.

Seit  07. August 2009 im Handel. 

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb
Caspian
Anspieltipps:
> Malacoda
> Concrescence
> Sycamore
 
Diskographie:
> The Four Trees (2007)
> Tertia (2009)
 
Ähnliche Künstler: 
> This Will Destroy You
> Mogwai
> Isis
> Explosions In The Sky
> Long Distance Calling
> Mono
> Leech
» 1 Kommentar
1"..."
am Donnerstag, 27. August 2009 16:22von VandenHoogenband
Heiliger Strohsack...habe das Album gestern erhalten und bin mittlerweile etwa zum 5ten Mal am Durchhören..die Gänsehaut wird von mal zu mal deftiger (was sich in Kombination mit Sonnenbrand 9ten Grades sehr interessant anfühlt...) bzw. finde ich jedes Mal neue Parts oder Gitarrenwände, die ner anständigen Gänsehaut würdig sind...schlicht wunderschön, vielseitig und gute Balance zwischen Wucht und Ruhe... die Aussage \\\\\\\\\\\\\\\'\\\\ \\\\\\\\\\\'weniger Metal als Isis, fassbarer als Mono und satter als Explosions in the Sky\\\\\\\\\\\\\\\'\\ \\\\\\\\\\\\\' trifft genau ins schwarze, ich würde vielleicht noch pg lost und the evpatoria repot als doch ziemlich nah verwandte Referenzen nennen...Soviel Senf muss genügen... 
Und Danke für den Pseudonymvorschlag, Mr. Don Sältos
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >