News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
8.3
Autechre – Exai
Kate Nash – Girl Talk
Josh Ritter – The Beasts in It's Tracks
Still Corners – Strange Pleasures

15.3
Steve Mason (The Beta Band) – Monkey Minds in the Devil’s Time
The Mary Onettes – Hit the Waves
Stornoway – Tales of Terra Firma
Devendra Banhart - Mala
alles lesen

Castling Queen's Side - Cinema

Drucken E-Mail
von Paul Klur am Donnerstag, 2. August 2012 in Neuerscheinungen   

Genre: Indie, Postpunk  |  Label:  Irascible  |  Unsere Wertung: 7.0/10

riseafall.jpgEin guter Streifen?
Eine neue Schweizer Band lüftet den Vorhang für Indierock mit den Ingredienten des Postpunk: niedergeschlagener Gesang, reduzierte Instrumentierung und grosses Drama.

Über 30 Jahre Umweg hat sich das, was einst der Nachhall der ersten Punk-Welle war, heimlich, still und leise näher an die Popmusik angeschlichen, als die meisten anderen Underground-Bewegungen. Joy Division und Bauhaus kann man hier also nicht mehr als Eckpfeiler benennen. Gerade darüber lassen sich Castling Queen´s Side aber vortrefflich per Ausschlussprinzip definieren. Denn hier ist eben wenig Avantgarde und Stoizismus, dafür umso mehr fokussierte Melodieseligkeit. Gleich die ersten beiden Stücke „Rise and Fail“ und „Chase“  sind waschechter Poprock wie ihn  auch Snow Patrol spielen. Nun klingt Michael Wiedemanns sonore Stimme tatsächlich wie die eines typischen Postpunk-Sängers - genannt sei vor allem David Martin von I Like Trains und sicherlich auch Ian Curtis. Das stört keineswegs, sondern sorgt für ein süchtig machendes Amalgam aus Eingängigkeit und melancholischer Klangtapete. Kein Wunder, dass viele Bands, die man in dieser Ecke verorten kann, wie aus dem Nichts großen Erfolg hatten. Arcade Fire stehen beispielsweise gar nicht weit entfernt.

Wenn es allerdings langsamer und weniger melodiös wird, kratzen Castling Queen´s Side an der Eintönigkeit – eine Ballade muss auch immer auf den Punkt kommen, was den Baselern nicht wirklich gelingt. Man kann also sagen: Auch in diesem „Cinema“ finden sich Passagen, in denen die Handlung, selbst wenn sie eine gute ist, nur vor sich hin plätschert. Insgesamt unterhält dieses Paket aber gut. Vor allem als Quelle angenehm schwermütiger Atmosphäre fesselt das Album ausgezeichnet. Wenn sich der Vorhang schließt, bleibt ein gutes Gefühl. Das ist, was schlussendlich zählt, beim Film, wie in der Musik.     
         
Seit  27. April 2012 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label, Vertrieb

Anspieltipps:
> Rise and Fail
> Chase

Diskographie:

> Cinema (2012)

Ähnliche Künstler:
> Interpol
> Arcade Fire
> David Bowie
> I Like Trains
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >