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Cat Power – Jukebox

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von Magdalena Oehen am Samstag, 23. Februar 2008 in Neuerscheinungen   
Genre: Singer, Songwriter, Folk, Blues
Label: Matador Records
CH-Vertrieb: Musikvertrieb
Unsere Wertung:Cat Power – Jukebox


Covers Reloaded
jukeboxSie kann’s immer noch: Acht Jahre nach der Veröffentlichung von „The Covers Record“ versucht sich Cat Power erneut an einem Album voller Coverversionen.

Wiederholung ist etwas, das die meisten Künstler tunlichst zu vermeiden versuchen. Nicht so Cat Power. Sie zeigt sich furchtlos und wagt, was sie schon acht Jahre zuvor erfolgreich getan hat: Sie legt mit „Jukebox“ ein weiteres Cover-Album vor und beweist, dass Wiederholung nicht gleich Stillstand sein muss.
Eine Hommage ist es geworden an all jene, die Chan Marshall alias Cat Power während ihrer Schaffenszeit geprägt haben. Johnny Cash, Billie Holiday, Frank Sinatra, Hank Williams und Bob Dylan: Alle sind sie auf „Jukebox“ mit dabei. Letzerem als einem ihrer grössten Vorbilder widmet sie mit „Song to Bobby“ die einzige Originalversion. Wie sie dabei gleichzeitig wie Bob Dylan und sich selbst klingen kann, ist ein Rätsel. Doch genau in dieser Fähigkeit manifestiert sich ihr einzigartiges Talent, das sie zu einer wahren Meisterin der Coverversionen macht: Sie begreift die Essenz jedes einzelnen Songs und Genres ganz genau, doch anstatt den Song in ein neues Gewand zu zwängen, belegt und bereichert sie ihn mit ihrem ganz eigenen Charme.
Welch grosse Veränderungen Chan Marshall in den letzten zehn Jahren durchgemacht hat, zeigt sich wunderbar am Cover ihrer Eigenkomposition „Metal Heart“, das ursprünglich auf dem Album „Moon Pix“ von 1998 erschienen ist. Die Schwermut ist die gleiche, doch wo das Original fragil und verstört wirkt, ist das Cover schwungvoll und ausgeglichen. Viel beigetragen zu dem neuen Swing hat ihre Tour-Band Dirty Delta Blues, die Chan Marshall zusammen mit weiteren Gastmusikern schon bei den Aufnahmen zum Vorgänger „The Greatest“ unterstützt haben.
Mit „Jukebox“ bietet uns Cat Power erneut Gelegenheit, uns an ihrer neuen Vitalität zu erfreuen. Ein bisschen mehr Swing und Blues tut uns allen gut.


Seit 18. Januar 2008 im Handel

Anspieltipps: Metal Heart, Aretha Sing One For Me, Song to Bobby
Trackliste: 1) New York; 2) Ramblin’ (Wo)man; 3) Metal Heart; 4) Silver Stallion; 5) Aretha, Sing One For Me; 6) Lost Someone; 7) Lord, Help the Poor And Needy; 8) I Believe In You; 9) Song to Bobby; 10) Don’t Explain; 11) Woman Left Lonely
similar artists: Martha Wainwright, Bonnie „Prince“ Billy

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Ursprünglich aus dem Süden der USA (Georgia), tauchte Chan Marshall alias Cat Power das erste Mal 1992 in der New Yorker Musikszene auf. Als Opening Act für Liz Phair wurde sie von Sonic Youth Drummer Steve Shelley und Two Dollar Guitar’s Tim Foljahn entdeckt, die sich bereit erklärten, auf ihrem Debüt als Backing Band zu agieren. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten zwei Alben wurde sie vom renommierten Indie-Label Matador unter die Fittiche genommen und veröffentlichte 1996 „What Would The Community Think“, das weltweit Kritiker und Publikum auf sie aufmerksam werden liess. Nach den superben Nachfolgern „Moon Pix“, „The Covers Record“ und „You Are Free“ veröffentlichte sie 2006 das Album „The Greatest“, das in der Öffentlichkeit auf breiten Anklang stiess. 2008 veröffentlicht sie „Jukebox“, nach „The Cover Records“ ihre zweite Sammlung von Coverversionen.

catpower
Diskographie:
> Dear Sir (1995)
> Myra Lee (1996)
> What Would the Community Think (1996)
> Moon Pix (1998)
> The Covers Records (2000)
> You Are Free (2003)
> The Greatest (2006)
> Jukebox (2008)


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