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Cat Power – The Greatest (2006)

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von Magdalena Oehen am Montag, 6. Februar 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Singer, Songwriter
Label:  Matador
CH-Vertrieb: Musikvertrieb
Unsere Wertung: Cat Power – The Greatest (2006)

Cat Power hat den Blues
Cat Power – The Greatest (2006) Was ja an sich nichts Neues ist. Nur nimmt der auf „The Greatest“ neue Dimensionen an. Mit Band und echtem Groove.

Chan Marshall alias Cat Power ist für ihre traurigen Songs, ihre weltentrückte Art des Musizierens und ihre introvertierten Bühnenperformances berühmt und berüchtigt. Umso mehr wird „The Greatest“ all diejenigen überraschen, die Cat Power so kennen und lieben gelernt haben. Zusammen mit Mabon „Teenie“ Hodges, Al Greens früherem Gitarristen und Co-Writer, und weiteren Musikern aus dem Umfeld der Soullegende, hat sie in Memphis ihr neuestes Album aufgenommen. Nicht länger allein mit ihrer Gitarre, ist Chan Marshall zu Höchstform aufgefahren.
Schon der erste Song „The Greatest“ lässt erahnen, dass sich etwas getan hat in der Welt der Cat Power. Herrlich satte Instrumentation mit Klavier, Streichern und grandioser Perkussion, die sich durch das ganze Album zieht, untermalt Chan Marshalls hauchenden Gesang und kreiert viel Stimmung und einen für Cat Power so unerwarteten wie ungewohnten Drive. Und es ist gut! „Living Proof“ streicht vor allem die gesanglichen Qualitäten Chan Marshalls hervor, während „Could We“ derart swingt, dass ich mich – echt jetzt -  beim sanften Mitwippen ertappt habe. Die Bläsersektion macht’s möglich. Natürlich fehlen auch die melancholischen Balladen nicht. „Lived In Bars“ ist zum Davonrennen schön, „Islands“ ist mit Slide-Gitarre herrlich countryesk und melodiös. Einzig beim zweitletzten Track „Hate“ findet Cat Power wieder zu ihrer früheren, apathischen Art zurück, nur um dann mit „Love & Communication“ nochmals eins draufzusetzen und die Welt wieder in Ordnung zu bringen.
„The Greatest“ ist voll von diesen magischen, nicht in Worte zu fassenden Momenten, die Gänsehaut verursachen (z.B. in „Living Proof“, 1:40) und die aus was Gutem was ganz Grosses machen. The greatest halt.


Seit 20. Januar 2006 im Handel.

Anspieltipps: The Greatest; Lived In Bars; Could We; Islands
Trackliste: 1) The Greatest; 2) Living Proof; 3) Lived In Bars; 4) Could We; 5) Empty Shell; 6) Willie; 7) Where Is My Love; 8) The Moon; 9) Islands; 10) After It All; 11) Hate; 12) Love & Communication
similar artists: Bonnie “Prince” Billie, Arab Strap

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:

Ursprünglich aus dem Süden der USA (Georgia), tauchte Chan Marshall alias Cat Power das erste Mal 1992 in der New Yorker Musikszene auf. Als Opening Act für Liz Phair wurde sie von Sonic Youth Drummer Steve Shelley und Two Dollar Guitar’s Tim Foljahn entdeckt, die sich bereit erklärten, auf ihrem Debüt als Backing Band zu agieren. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten zwei Alben wurde sie vom renommierten Indie-Label Matador unter die Fittiche genommen und veröffentlichte 1996 „What Would The Community Think“, das weltweit Kritiker und Publikum auf sie aufmerksam werden liess. Nach den superben Nachfolgern „Moon Pix“, „The Covers Record“ und „You Are Free“ veröffentlicht sie 2006 ihr neuestes Studioalbum „The Greatest“.

Cat Power – The Greatest (2006)
Diskographie:
> Dear Sir (1995)
> Myra Lee (1996)
> What Would The Community Think (1996)
> Moon Pix (1998)
> The Covers Records (2000)
> You Are Free (2003)
> The Greatest (2006)


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