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Eno









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- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
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Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
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19.5.
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Corinne Bailey Rae – Corinne Bailey Rae (2006)

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von Severin Bellwald am Freitag, 7. April 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Folk, Pop, Soul
Label: EMI
CH-Vertrieb: Capitol Music
Unsere Wertung:Corinne Bailey Rae – Corinne Bailey Rae (2006)

Just nice…
Corinne Bailey Rae – Corinne Bailey Rae (2006)Wie wenig es doch braucht und wie leicht es manchmal ist, Schönes zu erschaffen. Und welch’ Freude das Leben bereitet, wenn man Gefallen an einfacher Schönheit findet. 

Corinne Bailey Rae gehört zu einer speziellen und relativ seltenen Gattung von Musikern. Sie macht nämlich genau das, was hunderte und tausende vor ihr schon getan haben und ist trotzdem und ohne sich bemühen zu müssen einzigartig und unverkennbar. Sie ist hübsch, jung und singt in elf von elf Liedern über die Liebe. Kennt das jemand irgendwoher? Mal anders gefragt: Gibt`s jemanden, der das nicht von überallher schon kennt? Corinnes Erklärung, dass sie über Facetten der Liebe singen würde, die andere nicht thematisieren, nimmt man da mit einem Lächeln zur Kenntnis. Als ob es heute noch irgendeine Zellfaser der Liebe geben würde, die noch nicht seziert und besungen wurde.
Dennoch kann ihr Debütalbum eine Einzigartigkeit für sich beanspruchen, die es hörenswert und vor allem sehr liebenswert machen. Ihre Stimme hat nicht die Power von Joss Stone, nicht den seidenweichen Klang von Katie Melua, sie hat auch nichts Spezielles wie Norah Jones` süsses Näseln. Es ist eigentlich nicht der Klang der Stimme, es ist Bailey Raes Art, ihre Stimme einzusetzen. Zweifelsohne hat sie eine sehr hübsche, sanfte Stimme, aber hübsche Stimmen gibt es so viele wie Liebeslieder. Sie verschmilzt mit Melodie und Rhythmus (und beides gibt es hier reichlich), kann ganz leise und zart sein, kann kantig und voluminös singen und manchmal auch ein bisschen reiben und krächzen. Begleitet wird sie von einem ordentlichen Sortiment an Instrumenten. Neben der Normalbesetzung von Gitarre & Co. überzeugen vor allem die häufig eingesetzten Bläser und Streicher, die viel zum gemütlich-warmen Wesen der Musik beitragen. Alles zusammen hat viel Soul, eine Spur Jazz und einen schlicht unwiderstehlichen Charme. Die Produktion ist glatt und gleichzeitig echt und persönlich, absolut massentauglich und doch anspruchsvoll, so simpel wohlgefällig und doch erfreulich vielseitig und bleibt von Anfang bis Ende auf demselben Niveau. „Corinne Bailey Rae“ ist für ein Debütalbum auf fast beängstigende Weise perfekt. Perfekt, wenn man berücksichtigt, was man von der klassischen „Hübsche Frauenstimme singt über Liebe“-Formel erwarten darf.
Eindeutig eine jener Scheiben, die man blind kaufen kann und weiss, dass man es nicht bereuen wird. Müsste man es in einem Wort ausdrücken, wäre es „schön“. Nichts Aufwändigeres und nichts Einfacheres. Einfach nur schön.


Seit 3. März 2006 im Handel.

Anspieltipps:
Trouble Sleeping; Choux Pastry Heart
Trackliste: 1) Like A Star; 2) Enchantment; 3) Put Your Records On; 4) Till It Happens To You; 5) Trouble Sleeping; 6) Call Me When You Get This; 7) Choux Pastry Heart; 8) Breathless; 9) I`d Like To; 10) Butterfly; 11) Seasons Change
similar artists: Skye, Norah Jones, Joss Stone, Katie Melua, India.Arie, Martina Topley-Bird, Lizz Wright , Rebecca Facey

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb
 
Bio:
Unspektakulär aber nett wie ihre Musik ist ihre Geschichte: Die kleine Corinne, geboren in Leeds UK als Tochter eines Inders und einer Engländerin und älteste von drei Schwestern, sang im Kirchenchor. Ein Förderer erkannte ihr Talent und schenkte ihr eine E-Gitarre, was ihre Begeisterung fürs Musizieren weiter förderte und sie der Rockmusik näher brachte. Als 15-jährige gründete sie mit Freundinnen zusammen die Rockband „Helen“ die es zu lokaler Bekanntheit brachte, sich aber bald wieder auflöste, als die Bassistin schwanger wurde. Bezüglich der Musik nun ein bisschen orientierungslos studierte sie an der Uni in Leeds englische Literatur und sang am Abend gelegentlich in einem Jazz-Club. Nun  fasste sie entschlossen eine Solokarriere ins Auge und begann eigene Songs zu schreiben. Heute, im Alter von 26 Jahren, steht sie bei EMI Records unter Vertrag und hat ihr erstes Album veröffentlicht.

Corinne Bailey Rae
Diskographie:
> Corinne Bailey Rae (2006)


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