News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Kapoolas
Kapoolas





A Place To Bury Strangers

Missing You
Charles Mingus
Goodbye Pork Pie Hat
Jónsi
Tornado
David Bowie
Life on Mars
Massive Attack feat. Damon Albarn
Saturday Come Slow

[Playlist Archiv]

Zukunftsmusik
10.09.10
Junip – Fields
Jimmy Edgar – XXX
Grinderman – Grinderman 2
MF Doom – Exspektoration
Superchunk – Majesty Shredding
Megafaun – Heretofore
Black Mountain – Wilderness Heart
Prince Rama – Shadow Temple
The Vaselines – Sex With an X
Interpol – Interpol
Walkmen – Lisbon
Les Savy Fav – Root for Ruin
Azure Ray - Drawing Down the Moon
Elf Power - Elf Power
Röyksopp – Senior
Blonde Redhead – Penny Sparkle
Lloyd Cole – Broken Record
Of Montreal – False Priests
Edwyn Collins – Losing Sleep
Crocodiles – Sleep Forever
The Moondoggies – Tidelands
Dungen – Skit I Allt
El Guincho – Pop Negro
J. Tillman – Singing Ax
Weezer - Hurley
Silje Nes – Opsticks
Mice Parade – What It Means to Be Left-Handed
Fotos - Porzellan
Unkle - Answer EP
alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Dag för Dag - Boo

Drucken E-Mail
von Robert Best am Mittwoch, 10. Februar 2010 in Neuerscheinungen   

Genre: Shoegaze, Gothic, Indie  |  Label: Haldern Pop Recordings (Phonag)  |  Unsere Wertung: 6.5/10

BooWie ein anonymer Anruf mitten in der Nacht
Wem The XX zu lasch sind, kann aufatmen. Aus Schweden kommt ein Trio, das allen, denen nach melancholiegetränktem Düsterpop mit Sex-Appeal und Shoegaze-Gehabe zumute ist, helle Freude bereiten dürfte.

Dag för Dag bedienen sich auf ihrem Debüt „Boo“ einer Soundästhetik, die sattsam bekannt ist, entlocken ihr aber ganz neue Reize. Mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und zweistimmigem Gesang (Bruder vs. Schwester) schneidern sie sich ein ziemlich originelles Soundgewand mit hohem Wiedererkennungswert. Der beruht nicht zuletzt auf Sarah Parthemore Snavelys hypnotischem Gesang mit viel Hall, der immer wieder durch die abweisende Stimme ihres Bruders Donald gekontert wird. „Schaurig schön“, heisst es im Presse-Info, „ein bisschen unheimlich und so erschütternd unmittelbar wie ein anonymer Anruf mitten in der Nacht.“ Echte Hits sind „I Am the Assassin“ und „Hands and Knees“. Dabei gelingt es nicht immer, altbewährte Patterns zu vermeiden, die Steigerungen innerhalb der Songs sind oft recht vorhersehbar angelegt, wenn auch durch Grufti-Favoriten wie schleppende High Hats hübsch dekoriert.

Dennoch wird eine ganz eigene Atmosphäre erzeugt, die es unmöglich macht, das Album zu einer anderen Tageszeit als spätnachts zu hören. Dazu kommt diese spezielle skandinavische Stimmlage zwischen Klage und Bedrohung, die auch schon Fever Rays letztjähriges Album so verführerisch machte. Im Vordergrund rumpelt der stoische, oft beflissen wie vom Blatt gespielte Bass, und die Gitarre setzt gerne auf fein verteilte Feedbacks, im Hintergrund machen sich zuweilen süsse Synthies oder auch mal eine mittelalterliche Geige breit.

Textlich und ästhetisch (das Booklet!) ist das Ganze, wie nicht anders zu erwarten, natürlich oft Eso-Quatsch reinsten Wassers, musikalisch aber nicht selten die reinste Wonne und definitiv vielversprechend.

Seit 12. Februar 2010 im Handel. 

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > myspace > Label > CH-Vertrieb
Dag för Dag
Anspieltipps:
> I Am the Assassin
> Hands and Knees
> Silence as the Verb
> Ring Me, Elise
 
Ähnliche Künstler: 
> Broadcast
> The Cure
> Low
> Moe Tucker
> The Jesus & Mary Chain
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
< Zurück   Weiter >