News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Darkel - Darkel

Drucken E-Mail
von Lukas Meyer-Marsilius am Montag, 9. Oktober 2006 in Neuerscheinungen   
Genre: Easy Listening
Label: Source Etc.
CH-Vertrieb: EMI
Unsere Wertung:Darkel - Darkel

Eintönig schön
Darkel - DarkelDie eine Hälfte von Air, Jean-Benoit Dunckel, versucht es alleine, doch der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Auf gewohnt hohem Niveau bietet Dunckel wenig Überraschendes – schwerelosen sphärischen Pop aus 60ies-Hit und 80ies-Shit, der das Gebot der „Reinheit“, wie es der Urheber will, locker befolgt. Das Synthesizer-Riff ganz am Anfang der CD ist das einzig Überraschende überhaupt, und beim Songwriting war der perfekte Popsong eher das Ziel als kreatives Chaos. Beatles-Harmonien tummeln sich neben Schmalz-Keyboards und Hypnose-Orgeln und überziehen das Ohr mit Zuckerguss, sodass jenes gar nicht bemerkt, wie langweilig ihm eigentlich ist.

So ist diese CD schön geworden, perfekt zum Autofahren oder Putzen, aber zu mehr als zum nicht störenden Hintergrundgeräusch reicht es nicht. Zu langweilig und zu wenig kreativ, mit weniger Tiefgang und Feinheiten als bei Air, es fehlen die Ecken und Kanten, zu glatt und schmalzig ist der Sound. Die Texte tragen auch nicht gerade dazu bei, den anspruchsvollen Hörer zu gewinnen, zu naiv und repetitiv sind Dunckels Zeilen. Das „easy“ in „Easy Listening“ hat Monsieur Dunckel zu ernst genommen und mutet dem Hörer zu wenig zu, das hängen bleibt oder ihn im Innern berührt; er schwebt 45 Minuten lang mit und landet sanft, erinnert sich aber gar nicht mehr an den fliegenden Teppich aus sanften, warmen Sounds und Beats, der ihn getragen hat. Längerfristig fesseln mag das nicht, für den nächsten Klassiker in spe muss man wohl auf die neue Air selbst warten.


Seit 15. September 2006 im Handel

Anspieltipps: Be My Friend
Trackliste: 1) Be My Friend; 2) At the end of the sky; 3) TV Destroy; 4) Some men; 5) My own sun; 6) Pearl; 7) Earth; 8) Beautiful Women; 9) How brave you are; 10) Bathroom Spirit
similar artists: Air

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Jean-Benoit Dunckel gründete noch als Student zusammen mit Nicolas Godin die Band Air, die nach einigen erfolgreichen Singles in Frankreich 1998 ihr Debüt „Moon Safari“ herausgaben, das sie überall bekannt machte. Es folgten drei weitere Alben mit Air, 200 der Soundtrack zu Sofia Coppolas Eugenides-Verfilmung „The Virgin Suicides“, „10.000 Hz Legend“ und 2004 „Talkie Walkie“. In diesem Jahr schrieben Air die Musik für Charlotte Gainsbourgs Album „5:55“, und Dunckel gab unter dem Namen Darkel ein Soloalbum heraus.

darkel
Diskographie:
> Darkel (2006)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >