News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Death Cab For Cutie - Codes and Keys

Drucken E-Mail
von Michael Messerli am Dienstag, 31. Mai 2011 in Neuerscheinungen   

Genre: Indie, Pop  |  Label: Atlantic (Warner)  |  Unsere Wertung: 7.0/10

Codes and KeysDer nächste logische Schritt
Death Cab For Cutie gehen den einen logischen Schritt weiter. Was uns die Band hier aber als neue Klänge verkauft, ist so neu sicher nicht. Nur etwas anders verpackt.

Weniger Gitarren, dafür mehr Keyboards, Synthesizer und sogar Streicher. Angekündigt waren neue Klänge und ja, „Home Is a Fire“ löst das Versprechen ein. Der erste Song des siebten Studioalbums geht dahin, wo Mut und Zurückhaltung sich die Hand geben. In der Folge wird deutlich, dass sich neue Elemente zwar eingeschlichen haben, aber eigentlich nur in dem Sinne, wie es die Band mehrfach gesagt hat: Das Soundspektrum wurde erweitert. Mehr nicht. Man erkennt Death Cab For Cutie immer noch jederzeit und – das als einer der wenigen Kritikpunkte – fast ist man ein wenig enttäuscht. Darüber, dass sie nicht mehr Songs wie „Home Is a Fire“ eingestreut haben. Denn bereits der Titelsong macht klar, dass hier nur bedingt Experimente zugelassen wurden. Auch wenn Chris Walla diesmal zumindest den Mix an Alan Moulder abgegeben hat. „Codes and Keys“ klingt positiver als der Indieprog-Vorgänger „Narrow Stairs“, gar ein wenig poppig. Warum das nicht immer das Herz erwärmt, müssen „Monday Morning“ und „Portable Television“ erst noch erklären. Diese beiden Nummern machen ein Album nicht zu einem durchzogenen, einen Punktabzug gibt es aber trotzdem. Besonders auch deshalb, weil Kate Nash einen Popsong wie „Portable Television“ einfach besser kann.

Nüchtern betrachtet fehlt „Codes and Keys“ die naiv-geniale Verspieltheit eines „Transatlanticism“ oder das meisterliche Songwriting von „Narrow Stairs“. Es ist gleichzeitig zu wenig konsequent in der Ausweitung des eigenen musikalischen Spektrums, für dass es einen Meilenstein in der Bandgeschichte bedeuten könnte. Andererseits sind Songs wie unter anderem der bereits erwähnte Titelsong oder „Underneath the Sycamore“ schlicht viel zu gut, um der Band Vorwürfe zu machen. Sie haben ein paar Elemente dazu genommen, die Lust auf mehr machen. Da kann es passieren, dass ein Album mit Elektronik beginnt und mit Streichern endet. Einen digitalen Zugangscode für den Einstieg, einen analogen Schlüssel zum abschliessen. „Codes and Keys“ wächst so zu einem sehr guten Album, das noch viel grösser hätte sein können – oder eben auch sehr viel weniger gross. Die Weiterentwicklung des eigenen Sounds ist ein schmaler Grat und Death Cab For Cutie gehen ihn scheinbar mühelos. Dieses Selbstbewusstsein haben sie sich erarbeitet. Der nächste Schritt wird dadurch aber ungleich schwerer. Und spannender? Man kann sich eigentlich nur darauf freuen.

Seit  27. Mai 2011 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Anspieltipps:

> Home Is a Fire
> Codes and Keys
> Underneath the Sycamore

Diskographie:

> Something About Airplanes (1998)
> We Have the Facts and We’re Voting Yes (2000)
> The Photo Album (2001)
> Transatlanticism (2003)
> Plans (2005)
> Narrow Stairs (2008)
> Codes and Keys (2011)

Ähnliche Künstler:
> The Postal Service
> The Shins
> The Decemberists
> Stars
» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >