News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Depeche Mode - Sounds Of The Universe

Drucken E-Mail
von Tobias Imbach am Montag, 20. April 2009 in Neuerscheinungen   

Genre: Synth-Pop, Electro-Rock, Electronica  |  Label: Capitol (EMI)  |  Unsere Wertung: 7.0/10

Sounds Of The UniverseFallen und aufstehen
Weiter auf Kurs mit dem zwölften Studio-Album: Zum zweiten Mal in Folge spannen Depeche Mode mit Produzent Ben Hillier zusammen und setzten mit ihrem neuen Album dort an, wo sie zuletzt aufhörten.

Der Spannungsaufbau - eine der Qualitäten des britischen Synth-Pop-Trios Depeche Mode. “In Chains“ und “Hole to Feed“ sind zwei eiskalte Tracks, denen die rauen Funk-Gitarren-Riffs von Martin L. Gore hitzige Schübe verpassen. Selbst wenn das Tempo gleich bleibt, die Stücke wirken beschleunigend, eine Startrampe, für das was folgt: Martialisch schreit Dave Gahan im nächsten Stück “Wrong“ über mächtig fortschreitenden Synth-Bass-Flächen  – natürlich wirkt das zuweilen lächerlich, aber spätestens wenn zu den hohen Synth-Akzenten Gores Back-Vocals hinzu kommen, ist's um alle geschehen. Die zwei folgenden Stücke führen in die entgegengesetzte Richtung, die Spannung lässt nach und feinfühlige Töne nehmen Überhand. Bei “Fragile Tension“ ist es noch die verzerrte Gitarre im Refrain, die den Song zum Favoriten erhebt, die Ballade “Little Soul“ verzichtet aber gänzlich auf aufgeregte Klänge und zaubert mit einer Vereinung eisiger Keyboard-Flächen und wärmender Gitarren eine derart traumhafte Stimmung herbei, dass durchaus vom besten Song des Albums zu reden ist.

Mit den ersten fünf Songs gelangen Depeche Mode in Höhen, die sie in der zweiten Albumhälfte nicht mehr erreichen. Depeche Mode geraten ins Stolpern, fallen hin (“In Sympathy“, “Miles Away/The Truth Is“) und rappeln sich wieder auf (“Jezebel“, “Come Back“). Und hie und da gibt es auch Stellen, bei denen nicht mehr so klar scheint, wo's lang geht. “Peace“ etwa ist wunderschön und hervorragend eingesungen, aber gleichwohl ist diese Hymne schon so pathetisch,  dass die Schmerzensgrenze längst überschritten wurde. Mit dem trashigen Instrumental “Spacewalker“ gewinnen Depeche Mode Sympathiepunkte bei jenen, die das Stück als Hommage an die SpaceAge/Lounge-Sounds der 50er erkennen und zum Albumtitel mag das ja auch gut passen, aber im Albumkontext verpufft das Stück als Füller.

Weniger stringent als der starke Vorgänger, reiht sich “Sounds Of The Universe“ als weiteres gelungenes Album in der Diskographie der besten aller Synth-Pop-Gruppen ein. Ein Album, das sich bei mehrmaligem Hören zwar entfaltet, aber nur selten die gleiche Grösse des direkten Vorgängers erreicht.

Seit. 17. April 2009 im Handel

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb
Depeche Mode
Anspieltipps:
> Wrong
> Little Soul
> In Chains
> Fragile Tension

Diskographie:
> Speak And Spell (1981)
> A Broken Frame (1982)
> Construction Time Again (1983)
> Some Great Reward (1984)
> Black Celebration (1986)
> Music For The Masses (1987)
> 101 (1988)
> Violator (1990)
> Songs Of Faith And Devotion (1993)
> Ultra (1997)
> Exciter (2001)
> Playing the Angel (2005)
> Sounds Of The Universe (2009)

Ähnliche Künstler:
> Recoil
> Camouflage
> New Order
> The Human League
> De/Vision
» 3 Kommentare
1Kommentar
am Sonntag, 19. April 2009 22:31von Ivana
Du bist viel zu diplomatisch, Töbse. Und ausserdem: Warum Du nur diese Synthpop-Band magst, ist mir schleierhaft ... ;-p 
Apropos: Maske hat tatsächlich nen Vangelis-Tune für seine Kämpfe verwendet ... Ui ui ui. Also begann sein Untergang.
2Kommentar
am Montag, 20. April 2009 08:04von Tobias
Hab mich das auch schon gefragt, und ich nehm an, es ist so, weil sie den Blues haben ... das auch in musikalischer Hinsicht. 
 
Und Ivle, nur weil der Typ das Stück für seine Kämpfe "verwendete", hat Vangelis "Conquest of Paradise" noch lange nicht für ihn komponiert :D ... ich nehm an, du hast verloren, freu dich auf ausgiebige Dylan-Sessions.
3Kommentar
am Montag, 20. April 2009 22:42von Ivana
Oh weh, mein Schmerz in Gottes Ohr!
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >