News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Dorfdisko – Viel Zu Stürmisch, Viel Zu Laut (2005)

Drucken E-Mail
von Severin Bellwald am Samstag, 24. September 2005 in Neuerscheinungen   
Genre: Deutschrock, -punk
Label:
Motor
CH-Vertrieb:
Warner Music
Unsere Wertung: Dorfdisko – Viel Zu Stürmisch, Viel Zu Laut (2005)

Viel zu lahm
Dorfdisko – Viel Zu Stürmisch, Viel Zu Laut (2005) „Viel Zu Stürmisch, Viel Zu Laut“ ist nicht besonders stürmisch, nicht besonders laut und schon gar nicht viel.  Es gibt einen Grund, warum die nicht Stadtdisko heissen.

Dorfdisko sind viel zu leicht in Worte zu fassen, als das es Spass machen würde, über sie zu schreiben. Nach einmaligem Durchhören, 38 Minuten, elf Songs hat man alles gehört, was es zu hören gibt. Einer singt und spielt Akustikgitarre, einer E-Gitarre, einer Bass und wie im Booklet zu lesen ist: „Marc Pampus sitzt am Schlagzeug“. Und viel mehr als zu sitzen macht er tatsächlich nicht. Überhaupt werden die Instrumente eher bedient als gespielt, einzig Volker Taake am Bass erhebt sich manchmal über die Mittelmässigkeit. Auch die Texte, vorgetragen von Roths dünner Stimme, sind nicht der Rede wert und passen somit perfekt zum unauffälligen Rest. Zu den ersten beiden Tracks sind auch die Videoclips mit auf der CD, damit man bei „Unterwegs“ endlich weiss, wie es aussieht, wenn jemand unterwegs ist und bei „Adieu, Adieu“ beobachten kann, dass den Song zu spielen offenbar genauso langweilig ist, wie ihn zu hören. „Schreien Wir Zusammen“ ist eine Annäherung  an das Vorhaben, viel zu stürmisch und viel zu laut sein zu wollen und erinnert ein kleines bisschen an den simpel genialen „Song 2“ von Blur (das betrifft allerdings mehr den simplen, als den genialen Aspekt). „Lass Uns Helden Sein“ gehört zu den stärkeren Songs, leidet aber an denselben Schwächen, wie das ganze Album. Alles plätschert brav punkig-rockig dahin, absolviert einen kleinen Steigerungslauf zum rettenden Refrain hin, der einigermassen wohlklingend, aber unspektakulär den ganzen Charakter der Songs ausmacht. Kaum je hört man so etwas wie eine Bridge oder ein Solo und wenn doch, dann viel zu schüchtern, viel zu lahm. Dasselbe Muster wiederholt sich bis zum Schluss, erinnert in „Wo Bist Du Nur? (, mein Schatz)“ an Sméagol aka Gollum (wahrscheinlich nur, weil man sich langweilt und in Gedanken abschweift), in den übrigen Tracks an gar nichts und findet in „Bababa“ (man füge ungestraft ein L zwischen B und A) seinen Tiefpunkt.
Sofern man die vier Jungs nicht persönlich kennt, gibt es kaum ein Argument, weshalb man diese Scheibe kaufen sollte. Besser geht man an das nächste Konzert einer Hobbyband, die man persönlich kennt und bekommt dort das gleiche geboten.


Seit 25. Juli 2005 im Handel.

Anspieltipps: Lass Uns Helden Sein; 12 Stunden Freiheit
Trackliste: 1) Unterwegs…; 2) Adieu, Adieu; 3) Schreien Wir Zusammen; 4) Lass Uns Helden Sein; 5) Wo Bist Du Nur?; 6) 12 Stunden Freiheit; 7) Sample Mein Leben; 8) Wunderbar; 9) Bald Vorbei; 10) Bababa; 11) Erinnerjung; Videos zu Unterwegs und Adieu, Adieu
similar artists: Tocotronic, Sportfreunde Stiller, Die Band deines Bruders/Nachbarn/Arbeitskollegen/Schulfreundes

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:

Dorfdisko sind Daniel Roth (Gesang, Gitarre), Peer Hartnack (Gitarre), Volker Taake (Bass) und Marc Pampus (Drums), die sich Anfang 2004 zusammengetan haben. Fleissige Proben und Songschreiben wurde zur Tagesordnung und schon bald waren die vier Jungs zumindest in Belgien bekannt. Deutschland liess jedoch nicht lange auf sich warten und der neue Gross-Indie Motor nahm Dorfdisko unter seine Fittiche. Im April 2005 erschien nun die erste EP mit dem Titel "Unterwegs" und im Juli selbigen Jahres das Debütalbum.

Dorfdisko – Viel Zu Stürmisch, Viel Zu Laut (2005)
Diskographie:

> Unterwegs (EP) (2005)
> Viel Zu Laut, Viel Zu Stürmisch (2005)


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >