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Playlist: Eno
Eno









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- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

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- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
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Electrelane - Axes (2005) (Too Pure/Musikvertrieb)

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von Andreas Scheuber am Mittwoch, 1. Juni 2005 in Neuerscheinungen   
Auf Axe - Beilhart

Electrelane - Axes (2005) (Too Pure/Musikvertrieb) Es liegt in der Sache der Natur, dass ständig neue Kombinationen und Versuche auf die Reise geschickt werden, von denen die Best-Angepassten überleben werden, um aus ihnen erneute Kompositionen herzustellen usw. - ein endloses Spielchen. Electrelane kombinieren so leichte Jazz-Essenzen mit Elementen der Klezmer-Musik, werfen zudem ein klimperndes Piano ins Rennen und besitzen gleichzeitig die Frechheit, bodenständig zu rocken - was guckst du so!? Weg mit den Runzeln auf der Stirn, rein in die Besprechung!

Keine Angst, niemand hat eine Zeitreise unternommen, es herrscht keine Anarchie, keine Ausserirdischen haben sich an unserem Kulturgut Musik vergriffen und daran wüste Verunstaltungen hinterlassen. (Wobei... Einige Ausserirdische sind mitten unter uns; sie kommen von einem weit entfernten Stern, dem Music-Star.) Wir befinden uns noch immer im 21. Jahrhundert und warten bis das zweiundzwanzigste beginnt. Manchmal kann's passieren, dass einem während der Warterei aus heiterem Himmel eine runde Scheibe an den Kopf knallt. Man ist zunächst etwas verärgert, schliesslich wird man von seiner Pflicht, dem Warten, abgehalten, allmählich ertappt man sich aber immer öfters dabei, wie man der Scheibe zuhört oder gar leicht mit dem Kopf oder den Füssen im Takt wippt. Schliesslich gerät die Pflicht vollkommen in Vergessenheit und es wird nicht mehr gewartet, es wird nur noch gewippt. Es wird gewippt zu einer sich ständig drehenden Platte, dessen Inhalt rein menschlichen Ursprungs ist. Electrelane heissen die Schuldigen und sie haben mit "Axes" ein treibendes Klangpaket verschnürt, das es an keinem Ort länger als zwei Sekunden aushält. Bass und Drums bestimmen das Tempo und die Route, Piano, Gitarre und eine Vielzahl anderer Instrumente malen zusammen die Landschaft. Sämtliche Songs sind ursprünglich aus Improvisationen entstanden; sie beginnen aus dem Nichts, entwickeln sich allmählich weiter, indem verschiedene Elemente hinzugefügt oder entfernt werden, bis das zwischenzeitliche Endstadium erreicht ist und endlich in voller Geschwindigkeit losgedonnert werden kann. (Pflicht-Reinzugs-Objekte sind Nummer neun und zehn - affengeil.) Der Schwerpunkt der Musik von Electrelane liegt beim Feeling und nicht bei irgendwelchen literarischen Botschaften, so reduzieren sich die gesanglichen Darbietungen auf ein absolutes Minimum, die Vokal-Phoneme werden schlicht und einfach dem Klangbild integriert. (Weshalb nicht immer so?) "Axes" hat die alte Einrichtung mal so richtig vermöbelt und aus den Bruchstücken neue Tische und Stühle kreiert, hammerbequeme Möbel - ideal, um darauf zu sitzen und zu warten!


Seit 9. Mai 2005 im Handel.

Anspieltipps: One, Two, Three, Lots; Two For Joy; Eight Steps; Those Pockets Are People; The Partisan
similar artists: The Cure, Stereolab

> Hören und Kaufen > Offizielle Seite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Electrelane, bestehend aus Verity Susman (Piano, Gesang und ziemlich viele andere Instrumente), Emma Gaze (Drums), Mia Clarke (Gitarre) und Ros Murray (Bass, Banjo, Cello) gründeten sich 1998 in Brighton und präsentieren nach einer Bildungspause im Jahre 2002 - Susman beendete ihr Philosophie-Studium - mit "Axes" ihr drittes Album.


Electrelane - Axes (2005) (Too Pure/Musikvertrieb)
Diskographie:
> Rock It To The Moon (2001)
> The Power Out (2004)
> Axes (2005)


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