News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Emir Kusturica and The No Smoking Orchestra – Live Is A Miracle In Buenos Aires(2005)

Drucken E-Mail
von Tobias Imbach am Dienstag, 11. Oktober 2005 in Neuerscheinungen   
Genre: Balkan-Rock
Label:
WEA
CH-Vertrieb:
Warner Music
Unsere Wertung: Emir Kusturica and The No Smoking Orchestra – Live Is A Miracle In Buenos Aires(2005)

Ab ins Irrenhaus
Emir Kusturica and The No Smoking Orchestra – Live Is A Miracle In Buenos Aires(2005) Im März dieses Jahres traten Emir Kusturica und das legendäre No Smoking Orchestra in Argentiniens Hauptstadt auf und beglückten die zahlreichen Zuschauer mit einem fantastischen Konzert.

Dieses Album liefert einen gelungenen Mitschnitt des Konzerts aus dem Luna Park in Buenos Aires. Das erste Gefühl, das beim Erklingen der pompösen Einleitung aufkommt, wird man nicht mehr los: Bei einem solchen Konzert live mit dabei zu sein, muss ein Erlebnis sondergleichen sein. Dem Publikum merkt man das auch an, bei Stücken wie “Bubamara“, nebenbei wohl eins meiner liebsten Stücke aus dem balkanischen Musikfundus, gerät die Masse völlig aus dem Häuschen. Und der gewillte CD-Hörer auch, wenn er sich denn den stampfenden Rock-, Punk- und Polka-Klängen hingibt. Kusturica und seine gutgelaunte Mannschaft legen eine ausserordentliche Spielfreude und eine unwiderstehliche Leidenschaft an den Tag und präsentieren ihr Liedgut, welches unter anderem auch Hits wie “Upside Down“, “Was Romeo Really A Jerk?“ oder “Devil In The Business Class“ beinhaltet, in gewohnter Vielfalt, unter anderem mit Akkordeon, Balalakia, Geige, Saxophon und Tuba instrumentiert. Im Vordergund steht beim No Smoking Orchestra, anders als man erst vermutet, nicht Emir Kusturica, der neben seiner Rolle als sporadischer Arrangeur und Songwriter auf der Bühne lediglich mit Gitarrenspiel begleitet, sondern der fraglos irrsinnige Sänger Dr. Nelle Karajilic, der mit seinem leidenschaftlichen Gesang deutlich zum Vergnügen beiträgt.
Ziemlich genial interpretiert er das übergeschnappte “Drang Nach Osten“, das Filmliebhaber schon aus dem grossartigen Kusturica-Streifen “Underground“ kennen dürften. Dem aufgeregten Stück wurde noch etwas mehr Druck verpasst, was dazu beiträgt, dass es noch verrückter wirkt. Wer nun das Gefühl hat, dass man beim Anhören des besprochenen Albums zwangsläufig mit dem Wahnsinn konfrontiert wird, der hat völlig recht - aber es macht unglaublich viel Spass, das steht ebenfalls ausser Frage.
Dieser Tournee-Höhepunkt stellt also ein Konzert dar, welches in unserer Konzertrubrik auf jeden Fall die volle Punktzahl erhalten hätte. Auf CD zerren die ausgeflippten Klänge allerdings viel zu schnell an den Nerven, um eine Wertung in ähnlich hohen Regionen einzuheimsen. Ich möchte an dieser Stelle also eher zum Kauf von “Unza Unza Time“ oder einem anderen No Smoking Orchestra-Werk raten.


Seit 13. September 2005 im Handel.

Anspieltipps: Drang nach Osten, Bubamara
Trackliste: 1) Intro; 2) Fatal Wounds; 3) Drang nach Osten; 4) The Judge plays Boccherini Minuet; 5) Upside Down; 6) Ja Voim Te Jos; 7) Meine Stadt; 8) Vasja; 9) Wanted Man; 10) Introduction for Romeo; 11) Was Romeo really a Jerk?; 12) Pitbull Terrier; 13) Devil in the Business Class; 14) Bubamara; 15) When Life Was A Miracle; 16) Introduction of the Orchestra
similar artists: -

> Hören und Kaufen
> Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb

Bio:
Das No Smoking Orchestra oder auch “Zabranjeno pušenje“ wurde 1980 in Sarajevo, heutiges Bosnien, gegründet. Mit ihren punkigen Rock-Klängen und dem auffallenden und provozierenden Auftreten war die Band bald in ganz Jugoslawien berühmt-berüchtigt. Leader Nenad Janković alias Dr. Nelle Karajlić ist als einziges Gründungsmitglied heute noch im No Smoking Orchestra. Das heisst: In diesem No Smoking Orchestra. 1994, Filmemacher Emir Kusturica trat der Band unterdessen als Bassist bei, musste sich die Band aufgrund des Balkankonflikts trennen. Ein Teil blieb in Sarajevo, die anderen (darunter Kusturica und Janković) zogen in die jugoslawische Hauptstadt Belgrad. Beide Gruppen behielten den Namen, die belgradsche einfach in englischer Sprache. Nach einer Pause (in der aus der Zusammenarbeit mit Goran Bregovic der Soundtrack zu “Underground“ hervorging), veröffentlichte das No Smoking Orchestra erst 1997 ein neues Album. In der Zwischenzeit folgten vier weitere Alben und eine erneute Umtaufung – in “Emir Kusturica & The No Smoking Orchestra“. Die inzwischen in Zagreb verweilenden “ Zabranjeno pušenje“ (bei Interesse mal ihre Homepage aufsuchen: http://zabranjeno-pusenje.bosnia.ba/ ) veröffentlichte unterdessen sieben weitere Alben.  

Emir Kusturica and The No Smoking Orchestra – Live Is A Miracle In Buenos Aires(2005)
Diskographie:
> Das ist Walter (1984)
> Dok cekaš sabah sa šejtanom (1985)
> Pozdrav iz zemlje Safari (1987)
> Male priče o velikoj ljubavi (1989)

> Ja nisam odavle - 1997
> Black cat white cat - 1998
> Unza Unza time - 2000
> La vie est un miracle - 2004


» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >