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Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
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19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
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Eno - t

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von Philipp Gautschi am Samstag, 11. Februar 2012 in Neuerscheinungen   

Genre:  Postrock / Ambient |  Label: Ikarus Records (Irascible)  |  Unsere Wertung: 9.0/10

tPause
Wer den Namen Eno mit jenem weltberühmten Brian in Verbindung setzt, beweist zwar Musikwissen, sollte sich jedoch dringend auch mit der gleichnamigen Schweizer Band auseinandersetzen.

Eno sind eine Zwei-Mann Band aus Zürich / St.Gallen und spielen instrumentale, orchestrale Rockmusik im weiteren Sinn. Nach "Stea.Alto" und "Must Correspond in Pattern" folgte Ende letzten Jahres mit '-t' das dritte Werk von Christian Mikolasek (guit.) und Ivo Münger (dr.). Unter Genrekennern haben die Mannen den Ruf als Geheimtipp längst abgelegt, mir kommt nun die ehrenhafte Aufgabe zuteil, die Musik von Eno der werten Leserschaft von exitmusic ans Herz zu legen. Dass Postrock / Ambient  in den letzten Jahren boomte wie Internetsucht wird hier als Bekannt vorausgesetzt. Nörgler proklamieren an dieser Stelle, dass die Musikwelt nicht noch so ein träges, düsteres und tristes Album nötig hat. Ich kontere mit folgenden Argumenten: Eno suchten (und fanden) in dieser, von sanften Klängen und gewaltigen, teils brachialen (Wut-)Ausbrüchen geprägten Sparte ihr eigenes Schaffensfeld. Kaum eine andere Band bringt es fertig, dezente Gitarrenklänge und schwebende Synthies dermassen elegant, feinfühlig und präzise zu wunderschönen Klangteppichen zu verweben.
Die sieben Songs auf „-t“ strahlen entsprechend eine enorm angenehme Gelassenheit aus. Eno bringen es fertig aus 'wenig' Musik, jedoch grosser technischer, kompositorischer wie auch spielreischer Raffinesse wunderbar breite (von zerbrechlich bis dicht, von minimalistisch bis bombastisch) Klangwelten zu konstruieren. Subtile Elektronik und schüchterne Keyboardklänge treffen auf Streichersamples und meist filigranes, selten wuchtiges Gitarrenspiel. Ich behaupte frecherweise von mir, mittlerweile eine gewisse Ahnung im Bereich Postrock zu haben, entsprechend gross das Lob an die Band, wenn sich mir in diesem Augenblick (ich glaube, der Song „georgson“ läuft) angenehm kalte Schauer über den Rücken verbreiten und ich die Niederschrift dieses Textes unterbrechen muss, um mit geschlossenen Augen dezent kopfnickend zu verweilen....
...Danke...

...Das spannendste an „-t“ ist das clevere Spiel mit Übergängen. Schliesslich besteht das Album vor allem aus den Songs „eero“, „georgson“ und „str.y.c.“, welche jeweils 15-20 Minuten dauern, letzterer kommt dank Vocoder-Gesang sehr nahe an Mogwai heran. Die anderen Songs (jeweils 1-3 Min) können als Über- bzw. Einleitungen, Ergänzungen oder schliche Klangexperimente betrachtet werden. Grossartig. Musik, welche der heutigen, in sämtlichen Bereichen dem Geschwindigkeitswahn verfallenen Gesellschaft mit Sicherheit gut tut. Durchatmen, geniessen & träumen erwünscht.

Übrigens: Am 15. März zusammen mit Leech live in der Schüür!


Seit 25. November 2011 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Soundcloud > Label > CH-Vertrieb

Anspieltipps:
> eero
> georgson
> str.y.c.

Diskographie:

> Stea.alto (2008)
> Must Correspond in Pattern (2009)
> -t (2011)

Ähnliche Künstler:
> Collapse Under the Empire
> Leech
> Kovlo
> God is an Astronaut
> Mogwai
> Mono
> LongDistanceCalling
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