News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Paul Klur
Paul Klur







MONO
Holy Ground: NYC Live
The Antlers
Cold War EP
Omega Massif/Mount Logan
Split
Shearwater
The Golden Archipelago
The Hirsch Effekt
Holon : Hiberno

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
6.2.
Lindstrøm – Six Cups of Rebel
The Twilight Sad – No One Can Ever Know
Sharon Van Etten – Tramp
Of Montreal – Paralytic Stalks
Goldfrapp – The Singles
Sharon van Etten - Tramp

alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Good Shoes – No Hope, No Future

Drucken E-Mail
von Robert Best am Mittwoch, 20. Januar 2010 in Neuerscheinungen   

Genre: Brit-Pop, Indie  |  Label: Stickman Records  |  Unsere Wertung: 8.5

No Hope, No FutureDer Nagel, an dem der Held hängt
Seit Barack „Hope“ Obama im Weißen Haus sitzt, ist es angebracht, dem zünftigen NO FUTURE ein gescheites NO HOPE voranzustellen, was die Good Shoes aus London indes als erste Band beherzigen. So wie diesen Slogan modifizieren sie auch Punk als solchen, schon indem sie einfach gar keinen spielen.

Good Shoes – bereits der Name ist ein einziger Affront für jeden aufrechten Iro-Träger – tummeln sich vielmehr im selben angeschrägten, technisch versierten und sehr sauber auf den Punkt gespielten Indiepop, der letzthin auch Gruppen wie Hockey erfolgreich unters Volk brachte.

Und wer das vor 3 Jahren erschienene Debüt der Good Shoes schon kennt, der muss sich nicht jetzt ein Herz fassen, Fan zu werden, sondern ist es schon. Allen anderen sei „No Hope, no Future“ empfohlen. Schon weil es nicht länger abzuspielen ist als eine sehr amüsante halbe Stunde, und alles Überflüssige auf irgendwelchen B-Seiten oder Seitenprojekten verwurstet werden wird. Jedenfalls kann oder mag man sich kaum vorstellen, was diesem Album noch hinzuzufügen wäre.

Los geht’s mit dem schon im August veröffentlichten Teaser „The Way My Heart Beats“, der mit viel Getöse (und getreu den Prinzipien des russischen Formalismus, nach dem der Nagel, an dem der Held sich im letzten Akt aufknüpft, im ersten Akt schon vorgeführt werden muss) den ganzen Werkzeugkasten, der zur Anwendung kommen wird, auf den Tisch leert: zackige Gitarren, kleine Irrwege ins Moll, tighte Drums, Stop&Go-Bass und Texte, die einen gesunden Weltekel als Liebesmalaise ausgeben oder andersrum. Besonders vermag diese Mixtur bei den abgedrehten „Do You Remember“ und „Under Control“ vom Hocker zu hauen, wo auch offenkundig wird, das NO HOPE, NO FUTURE durch die steten (Selbst-)Zitate musikalischer oder lyrischer Motive das Konzept „Konzeptalbum“ mindestens zitiert.

Sehr runde Sache also. Vielleicht ein winziges bisschen zu rund, weshalb wenigstens der letzte Track „City by the Sea“ dem Ganzen noch eine bittersüße Glam-Balladen-Kopfnote verleiht.

Seit  22. Januar 2010 im Handel. 

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > myspace > Label > CH-Vertrieb
Good shoes
Anspieltipps:
> Under Control
> Do You Remember
> City by the Sea

Diskographie:
> Think Before You Speak (2007)
> No Hope, no Future (2010)
 
Ähnliche Künstler:
> Kaiser Chiefs
> Hockey
> The Rakes
> The Strokes

» Noch keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >