Gus Black - Autumn Days (2005) |
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| von Magdalena Oehen am Samstag, 5. November 2005 in Neuerscheinungen | |
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Genre: Folk, Pop Label: India Records CH-Vertrieb: Musikvertrieb Unsere Wertung: ![]() Der Herbst ist da
Erschütterndes ist aus der Presseinfo zum neuen Album des Kaliforniers Gus Black zu entnehmen: Da wurde ein einfacher Gang zum Elektronik-Laden um die Ecke, um dem Drummer während der Studioaufnahmen zum neuen Album ein paar neue Kopfhörer zu besorgen, zum Horrortrip mit Gangstern und gezückten Pistolen, und Gus Black war mittendrin und starrte in den Lauf einer Schusswaffe und dachte wahrscheinlich: "Jetzt ist's um mich geschehen." Glücklicherweise ist der gute Mann mit nichts schlimmerem als einem gehörigen Schrecken davongekommen und sein viertes Werk "Autumn Days" konnte zur Freude seiner Fans wie geplant fertig gestellt werden. Nicht ohne jedoch die Spuren dieser existenziellen Erfahrung zu tragen. Möglicherweise ist eben dieses einschneidende Erlebnis der Grund für die Emotionalität von "Autumn Days". Die Songs sind von einer zeitlosen Schönheit, ruhig und melancholisch, mit meist spärlicher Instrumentierung und gelegentlichen Streicherarrangements. Gus Black singt von Liebe und Enttäuschungen, vom Auf und Ab des Lebens und dem alles beherrschenden Herzschmerz. Der melancholische Grundton des Albums und Gus Blacks Songwriting erinnern ungemein an die Werke des wunderbaren Ron Sexsmith, den der Musiker dann auch als grosse Inspiration für sein Schaffen nennt. Sowieso ist Gus Black auf dem besten Weg, sich in die Gilde der ganz grossen Singer/Songwriter einzureihen: Ähnlichkeiten zu John Lennon ("Weekend Soldier" - wunderbarer Song), Damien Rice ("Rollercoaster") und zum obengenannten Ron Sexsmith sind deutlich auszumachen. Gus Black hat uns mit "Autumn Days" ein perfekt zur Jahreszeit passendes Album beschert, wo Melancholie und Schönheit untrennbar miteinander verbunden sind. Und obwohl "Autumn Days" sicherlich kein Meisterwerk an Innovation ist, taugt es doch vorzüglich als wunderbar warme Decke, die die Winterkälte noch ein paar Wochen aus unseren Knochen fernhält. Seit 29. August 2005 im Handel. Anspieltipps: Weekend Soldier; Fire Escape; Autumn Days Trackliste: 1) Don't Go Tellin' The Whole World; 2) Long Beack (It's A Miracle); 3) Trillion Things; 4) Traffic And Sound; 5) Weekend Soldier; 6) Devil Spine; 7) Rollercoaster; 8) Helicopters; 9) Certain Kind of Light; 10) 3234 (Imbecile); 11) Fire Escape; 12) So Very Young; 13) Shatter; 14) Autumn Days similar artists: Artist, Artist, Artist, (...) > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb Bio: Gus Black ist in Los Angeles geboren und aufgewachsen. Nachdem er bereits zwei Alben unter seinem Vornamen "Gus" veröffentlicht hatte, erschien 2004 sein vielbeachtetes Debüt "Uncivilized Love" in Europa unter dem Namen Gus Black (der Nachname stammt von seiner Frau). Nach Tourneen durch die USA unter anderem als Support von Oasis und Pearl Jam erscheint dieses Jahr sein neues Album "Autumn Days". Diskographie: > Uncivilized Love > Autumn Days
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