News und Infos
Newsletter
NewsletterAbonniere unseren kostenlosen Newsletter und bleibe so immer auf dem Laufenden.






RSS-Feed
Der RSS-Feed von ::exit.music::
Abonniere unseren RSS-Feed!
Login / Registrierung

Partner

Advertisement
Playlist: Eno
Eno









Christian Mikolasek

- Gregor Samsa: 55:12
- Brian Straw: Song Veins
- Envy: Insomniac Dose
- Propaghandi: How to Clean Everything
- I not dance: So You Think You Can Stop Me...

Ivo Münger

- Botch: We Are the Romans
- Engine down: To Bury Within The Sound
- Radiohead: From the Basement
- Mogwai: Hardcore Will Never Die, But You Will
- Mineral: The Power of Failing

[Playlist Archiv]
Zukunftsmusik
12.5.
The Cribs – The Belly of the Brazen Bull
Richard Hawley – Standing at the Sky’s Edge
Here We Go Magic – A Different Ship
Fela Kuti – Live in Detroit

19.5.
Simian Mobile Disco – Unpatterns
Beach House – Bloom
Best Coast – The Only Place
Guided by Voices – Class Clown Spots a Ufo alles lesen
exitmusic.ch on Facebook

Herman Dune - Strange Moosic

Drucken E-Mail
von Philippe Feer am Montag, 6. Juni 2011 in Neuerscheinungen   

Genre: Pop, Folk  |  Label: City Slang (TBA)  |  Unsere Wertung: 7.5/10

Strange MoosicNever go swimming with a heavy heart
Mit guten Ratschlägen, kleinen Überraschungen und einigen Hits machen uns Herman Dune mit dem gar nicht so schrägen neuen Album eine kleine, brauchbare Freude für den Alltag.

Herman Dune lassen ein süsses, kleines, blaues Yeti mit offenen Augen zwölf Songs durchlaufen. Es lässt sich umarmen, beraten und auf grosse Reise nehmen. Der Alltag erweist sich bei Herman Dune gewohnt aufregend und die Anekdoten bleiben erstaunlich abstrakt und frech. Die Fazits dagegen werden trotz aller Trivialität und Ähnlichkeit pünktlich auf den Schluss des Refrains überdeutlich ausgesprochen. Somit bleibt alles beim Alten? Ja, zumindest beinahe.

Nach der bisher längsten Release-Pause und einer ausgedehnten Tour sind auf dem bei den Aufnahmen erstaunlich abwechslungsreiche Songs herausgekommen, bei denen es auch erstmals Indierock-Anleihen, lupfige Gitarrensoli ("Where Is the Man") und ein bisschen Simon & Garfunkel samt Trommeln ("Monument Park") zu entdecken gibt. CosmicNéman, für Drums und Percussion zuständig und Kopf der Electronic/Krautrock-Duo Zombie Zombie, steht weniger deutlich stärker im Vordergrund, ist aber stets für interessante Einwürfe zuständig. David-Ivar Herman Düne traut sich neuerdings Übergänge einzubringen, versucht sich an zahlreichen Instrumenten  - zum Beispiel eine Pedal Steel im wundervollen "In the Long Long Run" - und nähert sich den angesprochenen neuen musikalischen Einflüssen. Ein bisschen weniger Herman Düne ist immer noch genug davon.

Was ist denn nun der Reiz des neuen Albums? Es ist nicht die kurzweilige Einheit, sondern es sind die einzelnen Songs und Momente. Ist die Songauswahl gut getroffen, würde ich mich bei Herman Düne, nach mittlerweile elf Jahren und acht Alben - und das gibt es wirklich selten - sogar auf ein Best of Album freuen. Demzufolge hat es auch jedes Mal ein paar Langweiler. Hier sind es nur wenige. Bei "Just Like Summer" wird ein Musiksternlein, das im Radio ein Interview gibt, zitiert und bekräftigt, bei "A Hears Strange Moosic" werden Sätze wie "The site was amazing / although the water was freezing" munter aneinandergereimt. "Strange Moosic" ist ein Album voller lyrischer und musikalischer Nebensächlichkeiten, die ihren eigenen Sinn suchen und manchmal auch finden. Schön, lustig und ein bisschen sentimental, das ist die Welt der sonderbaren Herman Dunes.. Lass dich umarmen und sei Teil davon!

Seit 27. Mai 2010 im Handel.

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb

Anspieltipps:
> Tell Me Something I Don't Know
> Lay Your Head on My Chest
> In the Long Long Run
> Magician

Diskographie:
> Turn off the Lights (2000)
> Switzerland Heritage (2001)
> They Go to the Woods (2001)
> Mash Concrete Metal Mushroom (2002)
> Mas Cambios (2003)
> Not on Top (2005)
> Giant (2006)
> Next Year in Zion (2008)
> Strange Moosic (2011)

Ähnliche Künstler:
> Moldy Peaches
> Adam Green
> The Wave Pictrures
> Turner Cody
> Jeffrey Lewis
> Jens Lekman
> Jonathan Richman
> Saint Thomas
> John Vanderslice
> Beck
> The Mountain Goats
> Paul Simon
» 1 Kommentar
1Kommentar
am Dienstag, 12. Juli 2011 17:37von StormOnTheSea
"Tell me something I don't know" finde ich einen der schlechtesten Tracks des Jahres bisher... Den Rest habe ich mir nicht angehört.  
 
http://www.stormonthesea.blogspot.co m/
» Kommentar schreiben
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.
 
< Zurück   Weiter >