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HushPuppies – The Bipolar Drift

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von Jaennette N. Hirschel am Freitag, 5. August 2011 in Neuerscheinungen   

Genre: Indierock, Garage  |  Label: Differ-ant (Irascible)  |  Unsere Wertung: 9.0/10

The Bipolar DriftEinfach mal treiben lassen
Die HushPuppies treiben auf einer Welle der unterschiedlichsten Emotionen.
Bestreiten kalte Schlachten, zweifeln an ihrem Verstand, besingen die Jahreszeiten und die damit verbundenen Veränderungen, von Hoffnung und Verzweiflung. 

Als 2002 die HushPuppies ins Leben gerufen wurden, waren die vier Jungs aus Perpignan, Frankreich schon lange keine Unbekannten in der Musikszene mehr. Mit ihrer Band „The Likyds“, wo sie hauptsächlich Coverversionen von Garage Rock Songs aus den Sechzigern spielten, tourten sie durch die Clubs ihrer Heimat, und gewannen so immer mehr an Bekanntheit. Doch als Sänger Olivier Jourdan nach Paris ging, lösten sie sich auf. 

Da die anderen Jungs ihm über kurz oder lang folgten, entschloss man sich, eine neue Band zu gründen - die HushPuppies. Es wurden einige Veränderungen vorgenommen, Bassist Guillaume Le Guen stiess zu der Band und von nun an wurden keine Songs mehr gecovert, sondern nur noch eigenes Material unter die Leute gebracht.

Sie produzierten Demos und EPs selbst bis sie 2004 von dem Plattenlabel Diamondtraxx unter Vertrag genommen wurden. Dort erschien 2005 ihr Debütalbum „The Trap“ und 2007 der Nachfolger „Silence Is Golden“, diese fanden nicht nur in Frankreich Anklang, sondern sorgten mit Songs wie „ You´re Gonna Say Yeah“ und „I Want My Kate Moss“  über die Grenzen hinaus in ganz Europa für Aufsehen. 

Auch bei ihrem neuesten Studioalbum „The Bipolar Drift“ sind die HushPuppies ihrem eigensinnigen Musikstil treu geblieben. Sie lassen sich nicht in eine Schublade stecken, sie machen was ihnen Spass macht und probieren sich aus. 
Das wird gleich bei "Open Season" deutlich, es beinhaltet ein knapp 4 Minuten langes Intro, das mit einigen elektronischen Elementen versehen ist, was für eine Rockband doch untypisch ist. Durch eine Art Signalhorn wird das Ende des Intros angezeigt, das sofort vom Keyboard aufgegriffen wir, und der eigentliche Song beginnt. Zu Beginn Trance, und dann ruhig und nachdenklich, ungewöhnliche Kombination, aber gut umgesetzt.
Auch  in fast allen anderen Songs finden sich elektronische Elemente wieder, so scheint es einem als Zuhörer bei "Every Night I Fight Some Giant", als würde man zu Beginn in eine Unterwasserwelt entführt.  

Laute Drums, verzerrte E-Gitarren-Akkorde, harter Bass - die HushPuppies können rocken wie bei "Stop", "Low Compromise Democracy", "A Dog Day" oder "Frozen Battle", aber sie kommen auch sanft daher mit verträumten Melodien wie bei "Rodeo", "Okinawa Living Wade" oder "Every Night I Fight Some Giant". Kein typischer Rock, doch dies macht diese Band nur noch interessanter und aussergewöhnlicher.

Die HushPuppies beweisen, dass nicht nur britische Indie Bands guten englischsprachigen Rock machen können. Und warum sie schon seit Jahren ein fester Bestandteil der Musikszene in Frankreich sind.

Seit  26. April 2011 im Handel.  

> Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > MySpace > Label > CH-Vertrieb 


HushPuppies
Anspieltipps: 
> Stop
> Every Night I Fight Some Giant
> Frozen Battle
> Poison Apple 
> Twin Sister 

Diskographie:
> The Trap (2005) 
> Silence Is Golden (2007) 
> The Bipolar Drift (2011) 

Ähnliche Künstler:  
> Bishops
> Chikinki
> Ghinzu
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