Institute – Distort Yourself (2005) |
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| von Philipp Gautschi am Freitag, 11. November 2005 in Neuerscheinungen | |
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Genre: Rock Label: Interscope Records CH-Vertrieb: Universal Music Unsere Wertung: ![]() Bush ist zurückSeit sich Bush vom Musikbusiness verabschiedeten, wurde es bekanntlich etwas ruhiger um Gavin Rossdale. Logisch blieb sein Name im Boulevard präsent, was jedoch eher auf die Beziehung mit Hitparaden-Göre Gwen Stefani zurückzuführen ist als auf sein musikalisches Schaffen. Die Rockmusik liess den Burschen trotz den seiner Gattin zu verdankenden, zwischenzeitlich wahrscheinlich astronomischen Summen auf dem Konto nicht kalt, sodass er sich einige bekannte Musiker aus den USA schnappte (siehe Bio) und mal wieder so richtig drauflosprügelte. Institute erinnern doch sehr stark an das damalige Schaffen; schade eigentlich, denn nach seinen scheuen Ausflügen in die Elektronik hätte man etwas Innovativeres von Herrn Rossdale erwartet. Neu an Institute ist höchstens die Härte; die Gitarren werden geschunden und der Bass gequält, nicht mit letzter Konsequenz zwar, jedoch genügend kräftig, dass man das Werk als solides Rockalbum bezeichnen darf. Ganz scheu meldet sich zwischendurch zwar etwas Elektronisches zu Wort, schwingt jedoch keine grossen Reden und wird von der satten Gitarre grösstenteils verschluckt. Leider. Gute, eingängige, sogar sehr massentaugliche Melodien gelingen Rossdale noch immer bestens, man vermutet beinahe, dass er diese aus dem Ärmel schütteln kann wie Jasskönige dies mit versteckten Assen tun. Und tatsächlich gefallen diese typisch Rossdale’schen Melodien wie zu besten Bush-Zeiten. Schade ist nur, dass nach dieser langen Schaffenspause nicht mehr dringelegen ist als bei ’’Golden State’’ anzukuppeln und mehr oder weniger das selbe, vielleicht rockender und grober verpackt als zuvor, zu bringen. Absolute Bush-Fanatiker bzw. -Fans werden grösstes Vergnügen am Album finden; ich halte es zwar für ein sehr gutes, jedoch zu wenig innovatives, schockierendes, queres, zu vorhersehbares, vernünftiges, vielleicht zu massentaugliches Rockalbum. Ich lass mich halt gerne verwirren… Seit 19. September 2005 im Handel. Anspieltipps: Bullet-Proof Skin, Come On Over, Wasteland, Boom Box, Secrets And Lies Trackliste: 1) Bullet-proof Skin; 2) When Animals Attack; 3) Come On Over; 4) Information Age; 5) Wasteland; 6) Boom Box; 7) Seventh Wave; 8) The Heat Of Your Love; 9) Ambulances; 10) Secrets And Lies; 11) Mountains; 12) Save The Robots; 13) The Buzz Of My System similar artists: Bush, Silverchair, Foo Fighters, The Used, The Tea Party, Cave In > Hören und Kaufen > Offizielle Webseite > Label > CH-Vertrieb Bio: Eine dicke Karriere hat Gavin Rossdale bereits hinter sich, Bush waren ja mal ganz gross. Seit Nigel Pulsford der Band jedoch den Rücken zukehrte, verschwand die Truppe und deren starke Songs in den Erinnerungen tausender Fans. Rossdale zog sich zurück, heiratete ein bisschen und hielt mit einigen Skandälchen die Presse in Atem. Einige scheue Exkursionen in die gewaltige Welt der Elektronik blieben beinahe unbeachtet. Also schnappte er sich die begabten Musikanten Chris Traynor (Helmet, Ex-Bush, Ex-Orange 9mm), Cache Tolman (Ex-Civ, Ex-Rival-Schools) und Charlie Walker (Ex-Chamberlain), um mit Institute nochmals das Rockstar-Dasein zu zelebrieren. Die Produktion übernahm Helmet-Produzent Page Hamilton, entsprechend wurde das Werk rockig-gut. Diskographie: > Distort Yourself (2005)
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