Der Multi-Instrumentalist hat „American Myth“ unter den Fittichen von Los-Lobos-Saxofonisten Steve Berlin aufgenommen. Der junge Kalifornier legt mittlerweile schon sein viertes Album vor. Und zeigt sich musikalisch gewachsen. Sein Organ kann mit ähnlichen Musikerkollegen mithalten, sein Gitarrenspiel ist solid und mitreissend, zusätzlich beherrscht er die Mundharmonika und das Klavier. Unterstützt wird er vom Bassisten Davey Faragher (Cracker) und Drummer Pete Thomas (Elvis Costello's Attractions). Das wunderbare „So Hard To Find My Way” könnte von Van Morrison sein, während “Farewell, So Long, Goodbye” nach vorne rockt. Das epische 10-minütige „Supersede“ erinnert dann eher wieder an Bob Dylan. „American Myth“ könnte genauso vor 30 Jahren erschienen sein, selten ist ein Titel so gut gewählt worden. Neben rockigeren Liedern hat es auch auffällig viele akustische Balladen, die meist intim werden, einen sanft umarmen und wegtragen lassen. “And when the stones that you once threw / Get thrown back at you / And you cannot stand to stand in your own skin... / I’ll let you in.“
Jackie Greene befasst sich mit den alltäglichen Sorgen des Lebens. Trotzdem wählt er seine Zeilen sorgfältig aus. Und auch wenn’s mal rockt und rollt. Er will nicht die coole Sau raushängen, sondern Momente einfangen, die Songs atmen lassen. Einfach gute Musik machen.
“Simple sidewalk painter, says his life is such a bore
spends his time with a jug of wine and a palette on the floor
he screams: ‘Heaven! Take my eyes, cause I can’t paint no more.’
Honey, sometimes I feel just like his colors”
Seit 14. März 2006 im Handel.
Anspieltipps: So Hard To Find My Way; I’m So Gone
Trackliste: 1) (Intro); 2) Hollywood; 3) So Hard To Find My Way; 4) Just As Well; 5) I’m So Gone; 6) Never Satisfied (Revisited); 7) Love Song; 2:00 AM; 8) When You’re Walking Away; 9) Cold Black Devil / 14 Miles; 10) Closer To You; 11) I’ll Let You In; 12) Farewell, So Long, Goodbye; 13) Supersede; 14) Marigold
similar artists: Bob Dylan, Bruce Springsteen, The Eagles, Rolling Stones,
Ryan Adams,
Van Morrison
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Bio:
Entdeckt wurde Jackie Greene an einem Open Mic-Abend vom Besitzer des Dig Music Labels. Er war damals noch ein Teenager, jedoch schon Sänger und Multi-Instrumentalist und tourte in Eigenregie durch zahllose Clubs und Bars. Wenig später unterzeichnete er einen Vertrag und damit erschien sein erstes Album „Gone Wanderin“. Sofort wurde ein breiteres Publikum auf ihn aufmerksam. Im Jahresrhythmus veröffentlichte er zwei weitere Alben „Rusty Nails“ sowie „Sweet Somewhere Bound“. „Ich schreibe überall Songs, sei es in Hotels, in Clubs, auf Fussböden, im Bett eines komischen Mädels. An einige der Songs kann ich mich erinnern, an andere nicht. Das gehört dazu.“ 2006 ist sein viertes Album „American Myth“ erschienen.